Horst Lichter "Horst, du bist doch kein Trödel-Onkel. Was für ein Blödsinn! So was will keine Sau sehen."

Horst Lichter
Horst im Glück
© Max Arens / stern
Horst Lichter, der Moderator von "Bares für Rares", erzählt in seinem neuen Buch von der inneren Ruhe – und wie hart der Weg dorthin war
Kester Schlenz

Herr Lichter, Sie sind kürzlich für zehn Tage in einem Schweigekloster ­gewesen. Wie kommt ein redseliger Mensch wie Sie dazu, ausgerechnet dorthin zu gehen?

Das war, ehrlich gesagt, eine Idee meines Buchverlages. Es hieß: Wie wäre es, wenn der Horst Lichter zehn Tage schweigen und meditieren muss und dann darüber schreibt? Die dachten: Das macht der nie, aber ich war sofort begeistert.

Wovon jetzt genau?

Mich mal rauszuziehen. Nicht nur ohne Handy und Termine zu sein, sondern auch mal nicht zu quasseln. Ich trage mein Herz auf der Zunge. Nun sollte es mal schweigend in mir schlagen. Das mal zu erleben, fand ich sehr reizvoll.

Und? Hat es Ihnen da gefallen? Sie hatten ja gehofft, dort eine Art Dalai Lichter zu werden?

Mehr zum Thema

Newsticker