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Oliver Kalkofe über "Promi Big Brother": "So lustig wie ein Eimer Schweinemett"

Keiner lästert so herzhaft und lustig über das TV-Programm wie Oliver Kalkofe. Doch eine Show wie "Promi Big Brother" ist selbst ihm noch nicht unterkommen. Auf Facebook zeigt er sich geschockt.

Seit rund 20 Jahren macht er sich mit seiner Sendung "Kalkofes Mattscheibe" über die Untiefen der deutschen Fernsehunterhaltung her. Volksmusiksendungen, Shopping-Kanäle, Lebenshilfe-Beratung - fast nichts ist vor seinem Spott sicher. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Oliver Kalkofe schon alles gesehen hat und ihm kein Trash fremd sein dürfte.

Und doch gibt es Momente, da gehen selbst ihm die Worte aus. Auf seiner Facebook-Seite versuchte er, die Auftaktsendung der Sat.1-Show "Promi Big Brother" angemessen zu beschreiben: "Schwer das gigantomanische Debakel in Worte zu fassen, mein Hirn stammelt noch...", schrieb er, und hatte schnell einen Hauptschuldigen gefunden, "das wohl unwitzigste und uninspirierteste Moderatorenduo des Universums: Pocher und Cindy!".

Nach der Sendung vom Samstagabend legte er dann noch einmal nach und versuchte, seine Fassungslosigkeit "zum Langeweile-Desaster PROMI BIG BROTHER" zu beschreiben: "Welcher Fluch von welcher alten runzeligen Medienhexe lastet auf SAT.1, dass sie bis zum Ende ihrer Tage dazu verdammt sind, alles, aber auch wirklich alles, was sie in die Hände nehmen, mit Karacho und Köpper in die Scheiße zu reiten?"

Ein Desaster, das für ihn schwer nachvollziehbar ist: "Mit all dem vermeintlichen Know-How und den Unmengen an Kohle, die hier für alle so sichtbar wie sinnlos verbrannt werden, hätte doch zumindest unteres Mittelmaß dabei herauskommen können!"

"Kein Vergleich, der dieser Katastrophe würdig wäre"

Doch er müsse erkennen: "Das hier ist echt ganz ganz ganz große Mega-Scheiße! Sorry, aber bei aller Mühe fällt mir leider kein lustiger Vergleich mehr ein, der dieser Katastrophe würdig wäre." Nur um sich etwas später dann Lügen zu strafen - denn natürlich findet Oliver Kalkofe doch noch ein witziges Bild: "So lustig wie ein Eimer Schweinemett und eine alte Handpuppe ohne Hand drin" sei es gewesen. Er habe zwar nichts Großes erwartet, allerdings auch nicht "einen derart großen Haufen Doofendünnpfiff."

Angesichts dieses Desasters hilft offenbar nur noch beten. Und so endet sein Facebook-Posting geradezu biblisch: "Ruhe in Frieden, SAT1. Amen."

che