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"Green Seven Report: Save the Ice": ProSieben-Report zeigt, wie schlimm es um die Eisbären steht

Einmal im Jahr stehen beim Sender ProSieben Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Dieses Mal geht es um den bedrohten Lebensraum der Eisbären. Anlass ist ein trauriger Tau-Rekord am Nordpol. 

Ein Eisbär in der Hudson Bay vor der kandadischen Kleinstadt Churchill

Den Eisbären steht durch den Klimawandel das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals

Jedes Jahr wird die Gegend um die kanadische Kleinstadt Churchill von Eisbären überrannt. Hunderte Tiere strömen auf ihrer Wanderung nach Norden in die Provinz Manitoba. Dort warten sie dann auf das Zufrieren des Meeres, damit sie auf Robbenjagd gehen können. Doch wie die ProSieben-Reportage "Green Seven Report: Save the Ice" (Sonntag, 9. Juli, 19.05 Uhr) zeigt, erschwert ihnen ein trauriger Tau-Rekord am Nordpol die Futtersuche.

Noch nie gab es in der Arktis seit Beginn der Satellitenmessungen so wenig Meereis wie im Winter 2016/17. Die Temperaturen lagen laut Wissenschaftlern mehr als 2,5 Grad Celsius über dem Durchschnitt. Für die weißen Riesen hat die Folge des Klimawandels verheerende Auswirkungen. Wenn das Packeis später als sonst oder gar nicht kommt, haben sie nicht genügend Reserven für den arktischen Sommer. Auf der Suche nach neuen Futterquellen nähern sie sich dann auch immer stärker den Siedlungen.

In Churchill gibt es daher auch das weltweit einzige Eisbären-Gefängnis. Um sich vor den wilden Tieren zu schützen, sperren die Bewohner sie bis zu 30 Tage lang ohne Futter in einen Käfig und lassen sie dann wieder frei. So wollen sie verhindern, dass die Tiere zurückkommen. Unter Tierschützern ist diese "Erziehungsmaßnahme" umstritten - für die Bewohner von Churchill ist sie lebensnotwendig.

Auf der Suche nach den Ursachen für den Klimawandel und die weitreichenden Folgen der globalen Erwärmung für Tier und Mensch hat sich ProSieben-Moderator Stefan Gödde auf eine Klimaexpedition rund um den Globus begeben. Er trifft unter anderem Klimaforscher in Ny Alesund in Spitzbergen. In der nördlichsten dauerhaft bewohnten Siedlung Europas erforschen Wissenschaftler aus der ganzen Welt die Ausprägungen und Folgen des Klimawandels.

Eisbären-Baby Quintana im Münchner Tierpark Hellabrunn

Eisbären-Baby Quintana (hier mit Mutter Giovanna) ist Botschafterin für die ProSieben-Themenwoche "Green Seven".


Der "Green Seven Report: Save the Ice" ist das Highlight einer nachhaltingen Themenwoche bei ProSieben, für die der Sender sein Logo grün einfärbt. Als Botschafterin für ihre bedrohten Verwandten und das komplexe Thema Klimawandel steht das im November 2016 im Münchner Tierpark Hellabrunn geborene Eisbärenmädchen Quintana, für das der Sender die Patenschaft übernommen hat.


jek