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WM-Finale in der ARD: Eine Einschaltquote für die Ewigkeit

34,65 Millionen Fans sahen das WM-Finale - diese Zahl hat im deutschen TV Geschichte geschrieben. Ob dieser Wert jemals überboten werden kann, steht für Experten in den Sternen.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch dem guten alten Medium Fernsehen zu einer historischen Bestleistung verholfen. 34,65 Millionen Zuschauer jubelten beim 1:0-Finalsieg bei der WM in Brasilien vor den Bildschirmen mit, nicht eingerechnet diejenigen, die trotz des bundesweit weitgehend verregneten Sonntagabends beim Public Viewing auf öffentlichen Plätzen und Fanmeilen standen und diejenigen, die in Gaststätten mitfieberten. Das entspricht einem Marktanteil von 86,3 Prozent. In der Spitze waren es sogar 36,41 Millionen (Marktanteil 94,6 Prozent).

Ob dieser Wert jemals überboten werden kann? Darüber streiten nun auch die Experten, denn angesichts neuer Nutzungsmöglichkeiten auf mobilen Geräten ist das klassische Fernsehen mit seinem Monitor im Wohnzimmer auf dem Rückzug. Bei Spitzenereignissen wie in Brasilien kämpft sich das analoge Fernsehen aber immer wieder nach vorn. Einigkeit besteht darin, dass nur die Nationalmannschaft imstande ist, ihren Rekord erneut zu brechen.

618.725 Tweets pro Minute

"Bei so einem Ereignis wie dem Finale einer Fußball-Weltmeisterschaft zeigt das Fernsehen seine Kraft, aus einem Ereignis ein Erlebnis zu machen", sagte der Medienexperte Bernd Gäbler, ehemaliger Leiter des Grimme-Instituts am Montag. "Es dient nicht nur der Zerstreuung der Menschen, sondern auch der Versammlung. Auf welchen Kanälen das Live-Bewegtbild dabei ausgespielt wird, ist letztlich egal." Die "reinen" TV-Quoten werden seiner Ansicht nach aber nie wieder so hoch sein. Wohl aber würden die Nutzungszahlen eines "gemischten Medienensembles aus TV und Internet" weiter zunehmen.

Dass das Spiel gleichzeitig im Netz eine große Rolle spielte, beweisen auch hier die Zahlen: Der Kurznachrichtendienst Twitter verbuchte mit 618.725 Tweets pro Minute zum Abpfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen (Posts, Kommentare und "Gefällt mir"-Angaben) während des Spiels die höchsten Nutzungszahlen bei einem einzelnen Sportereignis seit Bestehen der Plattform.

Um im TV noch mal die Kraft wie am Sonntag zu erreichen, müsste die deutsche Elf beim nächsten WM-Turnier in Russland wieder mindestens bis zum Halbfinale gelangen. "Es müssten dann aber viele Kriterien zusammenspielen", sagte Stefan Geese von der ARD-Medienforschung am Montag. Dazu gehörten neben sportlicher Attraktivität auch schlechtes Wetter, damit die Fans zu Hause sitzen. Auch hänge einiges an der Gesamtbevölkerungszahl und an der Zuwanderung. Bislang werden Nicht-EU-Staatsbürger in Deutschland (unter denen zum Beispiel viele Türken sind) bei der Messung nicht berücksichtigt.

Werbewirtschaft kann zufrieden sein

Zufrieden zeigte sich die Werbewirtschaft mit dem Verlauf des Turniers. "Die WM und jetzt auch der Titel flankieren den Werbeaufschwung, auf den wir seit zwei Jahren warten", sagte Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), am Montag. "Das Fußballereignis hat Sondereffekte ausgelöst: Vom Bäcker, der WM-Brötchen backt und inseriert bis zu den Werbespots der Sportartikelhersteller."

Ob der Titelgewinn und die damit verbundene Dramaturgie den kreativen Köpfen im deutschen Fernsehen Ansporn für neue Ideen verleihen kann, ist aus Gäblers Sicht zu bezweifeln. "An den Rekordquoten zur Fußball-Weltmeisterschaft sieht man vor allem, dass das Fernsehen dann stark und mächtig ist, wenn es über das Fernsehen selbst hinausweist", sagte er. "Darum sind direkte Lehren - etwa für Fernsehshows - nur schwer zu ziehen. Nimmt man das Fernsehen aber als eine normale Industrie, dann ist auffällig, dass hier die Kosten für Forschung und Entwicklung geradezu katastrophal niedrig sind. Nachhaltigkeit sieht anders aus."

Carsten Rave, DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.