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Krach über TV-Quoten: Trump versus Terminator: Twitter-Battle der Riesen-Egos

Donald Trump übernimmt in nicht einmal zwei Wochen die Macht im Weißen Haus. Doch er hat nichts besseres zu tun, als den Moderator seiner TV-Show "Celebrity Apprentice" öffentlich anzugehen. Doch der ist kein Geringerer als Arnold Schwarzenegger.

Kombo: Donald Trump und Arnold Schwarzenegger - Krach wegen Einschaltquote für TV-Show

Twitter-Battle über schlechte Quoten der TV-Show "Celebrity Apprentice": Der künftige Präsident Donald Trump (li.) und der ehemalige Gouverneur Arnold Schwarzenegger.

Das Präsidiale - es liegt dem President-elect Donald Trump immer noch nicht so. Nicht einmal zwei Wochen vor der offiziellen Machtübernahme gibt es für den künftigen US-Präsidenten kaum etwas Wichtigeres als die Einschaltquoten der TV-Reality-Show "Celebrity Apprentice", in der er bis zum Wahlkampf auftrat und die er nun weiterhin produziert. Via Twitter ätzte er gegen seinen Nachfolger wegen des Quoten-Absturzes. Doch dieser Nachfolger ist selbst ein Promi-Schwergewicht: Arnold Schwarzenegger, legendärer Kino-"Terminator" und als Gouverneur von Kalifornien ebenfalls lange als Politiker erfolgreich.

Aber: Obwohl Schwarzenegger ebenfalls Republikaner ist, stand er im Wahlkampf nicht an der Seite von Trump. Und sowas verzeiht das künftige Staatsoberhaupt nicht. "Wow, die Einschaltquoten sind da und Arnold Schwarzenegger wurde im Vergleich zur Quoten-Maschine DJT zerstört", schoss Trump über den Kurznachrichtendienst gegen den Schwarzenegger. Dann weiter im Eigenlob-Text: Man solle doch mal die erste Staffel des Hollywood-Stars mit seiner 14. vergleichen. Aber das sei ja alles kein Wunder, da Schwarzenegger im Wahlkampf Hillary unterstützt habe.



Donald Trump: Wer nicht für mich ist, ist ein Verlierer

Es sei nochmal daran erinnert: Trump produziert "Celebrity Apprentice" weiterhin. Er schießt mit seinem Angriff auf Schwarzenegger also eigentlich immer noch auf seine eigene Sendung. Solche Zusammenhänge scheinen ihn nicht zu interessieren, und er kommt ja auch damit durch.

Auch Arnold Schwarzenegger konnte der Provokation letztlich nicht widerstehen. "Nichts ist wichtiger als die Arbeit für das Volk", twitterte ehemalige Gouverneur, was soviel heißen soll: Kümmere Dich lieber um Wichtigeres, nämlich den künftigen Job als Präsidenten. Dann schob der Star ais "Conan" und "Der Kindergarten-Cop" hinterher: "Ich wünsche Dir das größte Glück und ich hoffe, Du Du wirst so aggressiv für ALLE Amerikaner arbeiten wie für Deine Quoten."


Deutlich staatsmännischer als der künftige Präsident empfahl Schwarzenegger Trump das Studium der Amtseinführung des großen US-Präsidenten Abraham Lincoln. Der seinerzeit - mit dem drohen Bürgerkrieg vor Augen - konstatierte: "Wir sind keine Feinde. Wir sind alle Amerikaner".


Damit hat der gebürtige Österreicher den Twitter-Streit sicherlich etwas sehr hoch gehängt. Andererseits sitzt im Weißen Haus bald jemand, der sich selbst "Quoten-Maschine DJT" nennt. Und von dem US-Medien glauben, dass er auch einen solch banalen Streit vom Zaun bricht, um von schwierigeren Themen abzulenken: In diesem Fall vom Geheimdienst-Briefing über die russischen Cyberattacken auf die Präsidentschaftswahl.


dho