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TV-Quote am Dienstag: ZDF punktet mit "Make Love"

Nach dem Wechsel von "Make Love" von den Dritten Programmen zum ZDF schaltete am Dienstagabend ungewohnt junges Publikum das Zweite ein. Die meisten Zuschauer des Abends hatte jedoch ein Klassiker.

Henning berät das Modellpaar

So geht's richtig: Sexologin Henning schaltet sich ins Geschehen ein.

Mit der Aufklärungsreihe "Make Love" hat das ZDF bei jungen Zuschauern gepunktet. Die Fernsehlektionen von Sexologin Ann-Marlene Henning für ein besseres Liebesleben erreichten am Dienstagabend ab 22.15 Uhr 2,44 Millionen Zuschauer.

Der Marktanteil lag bei 11,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es dem Branchendienst dwdl.de zufolge 9,5 Prozent. Das ist für die Mainzer ein respektabler Wert in der jungen Zielgruppe auf dem Sendeplatz. Es war die erste Ausgabe von "Make Love" nach dem Wechsel von den Dritten Programmen SWR und MDR zum Zweiten.

Ein Klassiker war stärkste Sendung des Abends

Probleme hatte dagegen das Kabarett-Talk-Format "Die Lars-Reichow-Show", das als Urlaubsvertretung von Markus Lanz ab 23.30 Uhr im Zweiten nur 710 000 Menschen (5,7 Prozent) ansprach.

Stärkste Sendung des Abends war die Krankenhausserie "In aller Freundschaft" im Ersten, die ab 21 Uhr 5,37 Millionen (18,4 Prozent) erreichte. Zuvor hatte in der ARD die Serie "Tierärztin Dr. Mertens" um 20.15 Uhr 3,57 Millionen (12,6 Prozent) angelockt. Die ZDF-Doku "Die Suche nach Hitlers Atombombe" schalteten derweil um 20.15 Uhr 2,75 Millionen (9,7 Prozent) ein.

Im Jahresverlauf liegt der Vorjahressieger, das ZDF, mit 12,8 Prozent Marktanteil weiter vorn. Das "Erste" kommt auf 11,7 Prozent. RTL ist weiter stärkster Privatsender und erreicht 9,9 Prozent. Danach kommen Sat.1 und ProSieben mit 7,9 und 5,3 Prozent. Vox erzielt 5,0 Prozent, RTL II und Kabel eins jeweils 3,8 Prozent sowie Super RTL 1,7 Prozent Marktanteil.

DPA
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