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VIVA: Ex-Moderatoren geschockt über das Sender-Aus

Nie wieder VIVA? Für die ehemaligen Moderatoren des Musik-Senders ist das unvorstellbar. Auf Instagram schwelgen sie jetzt in Erinnerungen.

VIVA-Kolleginnen unter sich: Gülcan Kamps (ehemalige Karahanci, links), Sarah Kuttner (Mitte) und Collien Ulmen-Fernandes (rec

VIVA-Kolleginnen unter sich: Gülcan Kamps (ehemalige Karahanci, links), Sarah Kuttner (Mitte) und Collien Ulmen-Fernandes (rechts)

Damit hätte wohl niemand gerechnet: Der Kult-Sender VIVA wird ab dem 1. Januar 2019 Geschichte sein. Wie der Musikkanal selbst mitteilte, werde das deutsche MTV-Pendat eingestellt, der Comedy-Kanal Comedy Central rücke dafür nach. Eine Nachricht, die nicht nur viele Musik-Fans in Deutschland traurig stimmt. Nahezu eine ganze Moderatoren-Generation machte bei VIVA erste Gehversuche und nutzte den Sender als Sprungbrett für spätere, durchaus sehr erfolgreiche Karrieren. In den sozialen Netzwerken drücken sie nun ihre Fassungslosigkeit aber auch Dankbarkeit gegenüber dem Sender aus.

VIVA forever!

"1993 haben wir uns kennen gelernt und du hast dazu geführt, dass ich auf der Straße erkannt werde", schreibt Mola Adebisi (45) auf seiner Instagram-Seite. Der Moderator war seit der Geburt des Senders bis zum Jahr 2004 immer ganz vorne mit dabei. "Wegen dir hab ich einen Wikipedia Eintrag", fährt er fort und bedankt sich bei dem Sender, für alles, was er ihm in den letzten Jahren ermöglicht hat. "Du wirst immer ein Teil von mir bleiben und deshalb bist du unsterblich."

Gülcan Kamps (35) sieht das ähnlich. Die quirlige Blondine war von 2003 bis 2010 fester Bestandteil des Musik-Senders. Später folgten Engagements bei ProSieben, RTL II und Channel21. "Mach's gut meine erste Liebe", schreibt die 35-Jährige auf Instagram jetzt zu einem Foto, das sie vor einer bunten VIVA-Wand zeigt.

Matthias Opdenhövel ist nicht zum Lachen zumute

Wenn einer das Sprungbrett VIVA wirklich genutzt hat, dann er: Matthias Opdenhövel (47) ist vom einfachen Musik-Redakteur zum erfolgreichen ARD-Moderator aufgestiegen. Was mit dem Kult-Sender passieren soll, beschäftigt ihn aber dennoch. Auch er zeigt sich auf Social Media bestürzt: "Viva einfach abgeschaltet. Wer war das, Peter Lustig?" Aber es ist kein schlechter Scherz.

Ansonsten hätte vermutlich auch Minh-Khai Phan-Thi (44) anders reagiert. Auch sie gehörte von 1994 bis 1999 zum festen Stab des Musik-Senders und zeigt sich auf Instagram melancholisch. "Ein wichtiges Kapitel deutscher Popkultur und damit auch ein wichtiges Kapitel in meinem Leben geht zu Ende!" Wie für viele ihrer Kollegen und Kolleginnen war VIVA für sie "Beginn und Chance einer großen TV Karriere".

Janin Ullmann schwelgt in Erinnerungen

Mit süßen 18 Jahren nahm Janin Ullmann (36, "Honig im Kopf") an einem Moderatoren-Casting für VIVA teil und setzte somit den Grundstein für ihre spätere Karriere. Heute moderiert die 35-Jährige auf ProSieben. Mit einem Bild ihrer ersten Autogrammkarte erinnert sie sich an die Zeiten bei dem Musik-Sender zurück und schreibt: "VIVA war mein Weg nach draußen in die große Welt. Dafür bin ich ewig dankbar."

Auch Sarah Kuttner (39) postete auf Twitter ihr erstes offizielles Pressefoto aus ihrer Zeit bei dem Kult-Sender - allerdings deutlich weniger dankbar. Über die damalige Pose, inklusive Handzeichen à la Mr. Spock, könne sie heute nur noch ihren "inzwischen gräulichen Kopf" schütteln. Alles andere habe aber auch ihr natürlich sehr viel Spaß gemacht.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.