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Top-Gage Gina-Lisa geht offenbar ins Dschungelcamp

Kürzlich vor Gericht, bald im Dschungelcamp: Gina-Lisa Lohfink
Kürzlich vor Gericht, bald im Dschungelcamp: Gina-Lisa Lohfink
© Jörg Carstensen/DPA
Die nächste GNTM-Teilnehmerin steht offenbar in den Startlöchern fürs Dschungelcamp: Gina-Lisa Lohfink soll laut "Bild" für RTL in den australischen Regenwald ziehen. Dabei hat sie derzeit ganz andere Probleme.

Eigentlich macht Gina-Lisa Lohfink derzeit ganz andere Schlagzeilen. Doch bald wird die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin offenbar an der RTL-Show "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" teilnehmen. Wie zuvor schon für ihre Topmodel-Kolleginnen Fiona Erdmann oder Sarah Knappik wird sich für Lohfink der "Bild" zufolge im nächsten Frühjahr alles um Kakerlaken, verstopfte Dschungelklos und fragwürdige Speisen drehen.

Wie die Zeitung berichtet, soll Lohfink als Teilnehmerin des kommenden Dschungelcamps bereits feststehen. Für ihren Auftritt soll sie demnach eine Geldsumme von 150.000 Euro erhalten, ein Teil des Geldes sei bereits überwiesen worden.

"Nein heißt Nein"-Debatte

Bei Heidi Klums Modelshow hatte die 29-Jährige damals Platz zwölf belegt. In den vergangenen Wochen beherrschte sie jedoch wegen eines ganzes anderen Themas die Schlagzeilen. Lohfink gibt an, im Juni 2012 von zwei Männern in einer Wohnung festgehalten und wiederholt vergewaltigt worden zu sein, möglicherweise unter Einsatz von K.O.-Tropfen. Entsprechende Ermittlungen nach einer Anzeige von Lohfink hatte die Staatsanwaltschaft eingestellt. Die 29-Jährige muss sich nun wegen ihrer Vorwürfe vor Gericht verantworten, einen Strafbefehl hatte sie nicht akzeptiert.

Der Fall erlangte auch große Aufmerksamkeit wegen der "Nein heißt Nein"-Debatte über ein strengeres Sexualstrafrecht, das der Bundestag im Juli beschlossen hat. Die beiden Männern hatten in der fraglichen Nacht Handyvideoaufnahmen gemacht, die vielfach im Internet verbreitet worden waren; darauf waren von Lohfink die Worte "Hör auf" zu hören.

Die Staatsanwaltschaft wirft Lohfink nun aber vor, sie habe ihre Bekannten wider besseres Wissen der Vergewaltigung bezichtigt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr 24.000 Euro Strafe. Sollte Lohfink tatsächlich verurteilt werden, könnte sie das Dschungel-Geld also gut gebrauchen.

Carina Braun

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