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"Beginners"-Darsteller: Ewan McGregor hasst frühes Aufstehen

Keinen anderen Beruf kann sich Ewan McGregor vorstellen, dennoch leidet der 40-Jährige unter den Schattenseiten der Schauspielerei. Dazu gehören: elendig frühes Aufstehen und die viele Reiserei.

Harter Arbeit Lohn: Ewan McGregor findet zwar nicht, dass die Schauspielerei ein besonderer Kampf ist, das frühe Aufstehen macht ihm allerdings schon zu schaffen. Der 40-Jährige ("Ghostwriter") hat immer noch so viel Leidenschaft für seinen Beruf wie zu Beginn seiner Karriere. Zwar leidet er an den langen Stunden am Set und am oftmals frühen Aufstehen, aber er kann sich dennoch keinen Job vorstellen, der ihm mehr Spaß machen würden.

"Ich habe Glück gehabt. Ich musste nie kämpfen." Seit er neun war, wollte er Schauspieler werden, sein Onkel sei Schauspieler, sagte McGregor im Gespräch mit der "New York Post". "Auch wenn man für einen Film zu wirklich dumm frühen Zeiten aufstehen muss."

Filme zu drehen erfordere außerdem eine erhebliche Reiselust, das ständige Unterwegssein findet McGregor dann schon manchmal ermüdend. Der Schotte ist mit Eve Mavrakis verheiratet und findet, dass die Zeit mit seiner Frau und den Kindern an oberster Stelle steht. "Zu Hause zu sein ist eine Belohnung für die Familie. Meine Frau und meine vier Mädchen - 15, zwei Neunjährige und ein Baby von vier Monaten - kommen in den Ferien oft mit zu den Drehorten, wenn es ihre Kalender erlauben. Manchmal versetzen wir sie aber auch in andere Schulen."

Derzeit rührt der "Trainspotting"-Star die Werbetrommel für seinen neuen Film "Beginners", bei dem Mike Mills Regie führte und in dem auch Christopher Plummer und Mélanie Laurent zu sehen sein werden. Ihm gefällt, wie wichtig das Thema Familie in dem Drama ist.

"Der Film basiert auf Mike Mills' Erfahrungen", fasst McGregor den Film zusammen. "Seine Mutter stirbt. Nachdem sein Vater, der von Christopher Plummer gespielt wird, mit 75 Jahren erkennt schwul zu sein, erlebt sein Sohn Oliver, den ich spiele, eine Liebesgeschichte, die auf und ab geht. Schließlich schätzt er seinen Vater nur noch mehr."

mlr/Cover Media / Cover Media
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