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"The Social Network": Zuckerberg setzt sich großzügig für Schulen ein

Der Chef und Gründer des sozialen Netzwerkes Facebook, Mark Zuckerberg, möchte 100 Millionen an Schulen in Newark spenden. Das verkündete der 26-Jährige in Oprah Winfreys TV-Show. Derzeit läuft in den amerikanischen Kinos der Film "The Social Network".

Mark Zuckerberg (26), Chef und Gründer des sozialen Netzwerks Facebook, macht sich außerhalb des Webs Freunde: In der TV-Show von US-Talklady Oprah Winfrey verkündete der Internet- Unternehmer am Freitag eine Spende von 100 Millionen Dollar (etwa 74 Millionen Euro) für Schulen in Newark nahe New York.

Die großzügige Geste fällt in eine Zeit, in der Hollywood an Zuckerbergs Image kratzt. Anfang Oktober kommt der Film "The Social Network" in die Kinos (Deutschland-Start: 7. Oktober), in dem der Facebook-Gründer ziemlich schlecht wegkommt und als Egomane dargestellt wird, der die Idee zu Facebook womöglich geklaut hat. Der Film feierte am Freitag Premiere beim New York Film Festival.

Winfrey betonte in der Show, Zuckerberg habe seine Riesenspende ursprünglich anonym machen wollen. Als sie fragte, ob Spende und Veröffentlichung des Films etwas miteinander zu tun hätten, tat Zuckerberg das mit einem Lachen ab. "Es ist nur ein Film. Es ist ein Scherz. Eine Menge darin ist Fiktion", sagte er. "Das ist ja schließlich mein Leben und ich weiß am besten, dass es nicht derart dramatisch ist."

In der neuesten Liste der reichsten Amerikaner, die das US- Magazin "Forbes" diese Woche veröffentlichte, kommt Zuckerberg auf Platz 35 - mit einem geschätzten Vermögen von 6,9 Milliarden Dollar (etwa 5,2 Milliarden Euro). Damit liegt er beispielsweise vor Apple- Chef Steve Jobs (6,2 Milliarden Dollar). Allerdings beruht der Geldberg bei Zuckerberg vor allem auf Börsenwert-Prognosen und der Zeitpunkt für einen Börsengang ist noch völlig unklar.

DPA / DPA