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70. Geburtstag: Bewegte Zeiten für Juan Carlos von Spanien

König Juan Carlos I. von Spanien feiert seinen 70sten Geburtstag - und ist nach 32 Jahren auf dem Thron noch ganz und gar nicht amtsmüde. Doch in den vergangenen Monaten stand der Monarch häufiger in den Schlagzeilen als ihm recht gewesen sein dürfte.

Mit den Worten "Kannst du nicht mal den Mund halten?" wies Juan Carlos vor wenigen Monaten auf dem Iberoamerika-Gipfel den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zurecht, als dieser den spanischen Ex-Ministerpräsidenten José María Aznar als "Faschisten" beschimpfte. Zuvor hatte er mit einem Besuch der - von Marokko beanspruchten - Nordafrika-Exklaven Ceuta und Melilla einen diplomatischen Zwist zwischen Madrid und Rabat ausgelöst. Für Ärger sorgten auch die Trennung der ältesten Königstochter Elena von deren Mann Jaime de Marichalar und eine Sex-Karikatur von Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia.

Zum ersten Mal seit der Thronbesteigung von Juan Carlos vor 32 Jahren gab es offene Proteste gegen den Monarchen. In Katalonien verbrannten Separatisten Porträtfotos des Königs. In einem kirchlichen Radiosender forderte ein populärer Moderator Juan Carlos zur Abdankung auf. All dies tat der Beliebtheit des Königs jedoch keinen Abbruch. Die Mehrheit der Spanier begrüßte ausdrücklich den königlichen Rüffel für Venezuelas Staatschef und auch die Reise nach Ceuta und Melilla.

Beliebter als alle Politiker des Landes

Juan Carlos ist nach Umfragen beliebter als alle Politiker. Er wird nicht nur in Spanien geschätzt, sondern ist auch weltweit einer der meist angesehenen Monarchen. Dabei hatte er sich den Thron hart erarbeiten müssen. Als er im November 1975 gekrönt wurde, schien alles gegen ihn zu sprechen. Er stand an der Spitze eines Landes, das seit dem Bürgerkrieg (1936-1939) in zwei Lager - Sieger und Besiegte - gespalten war und dessen Bevölkerung für die Monarchie wenig übrig hatte.

Dem jungen Bourbonen haftete damals der Ruf an, ein Zögling des Diktators Francisco Franco (1939-1975) zu sein, der ihn zu seinem Nachfolger erkoren hatte. Juan Carlos überraschte alle Skeptiker damit, dass er die Diktatur Francos nicht fortführte, sondern den Anstoß zu demokratischen Reformen gab. Er dürfte so ziemlich der einzige König in der Weltgeschichte sein, der von einem Diktator eingesetzt wurde und sein Land zur Demokratie führte. Die letzten Zweifler brachte er auf seine Seite, als er am 23. Februar 1981 die junge Demokratie standhaft gegen einen Putschversuch von Militärs verteidigte.

"Bürgerkönig" mit wenig Budget

Die Sympathien seiner Landsleute gewann er aber auch durch seine herzliche und offene Art. Als "Bürgerkönig" hält er keinen Hofstaat und lebt auch nicht in einem prunkvollen Schloss. Das Budget des spanischen Königshauses beträgt nur einen Bruchteil der Gelder, über welche die britische Königin Elizabeth II. oder König Mohammed VI. von Marokko verfügen. Nicht einmal Parteien mit einer anti-monarchistischen Tradition wie die Sozialisten oder Kommunisten stellen heute Spaniens Monarchie infrage. Dies gilt allerdings nur, solange der König seine Arbeit gut macht. "Hier musst du dir den Thron Tag für Tag aufs Neue verdienen", sagte Juan Carlos einmal. "Wenn das Volk gegen dich ist, kannst du einpacken."

Hubert Kahl/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?