Andrew Mountbatten-Windsor (65) hat im Zuge des Jeffrey-Epstein-Skandals womöglich nicht nur seine Titel und sein Zuhause verloren, sondern auch eine seiner Töchter. Wie die britische "Mail on Sunday" berichtete, soll Prinzessin Eugenie (35) jeglichen Kontakt abgebrochen haben.
Vergleich mit den Beckhams
König Charles III. (77) hatte seinem Bruder im Oktober aufgrund der Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter alle königlichen Titel aberkannt. Bis zum 25. Januar müssen Andrew wie auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) zudem aus der Royal Lodge ausziehen. Das frühere Paar, das seit 1996 geschieden ist, hat neben Eugenie noch Tochter Beatrice (37). Es heißt, dass Eugenie sich weigere, mit ihrem Vater zu sprechen. Auch zu Weihnachten habe sie ihn nicht besucht. Sie soll die Weigerung ihres Vaters, sich bei den Epstein-Opfern zu entschuldigen, sehr kritisch sehen. Die Prinzessin ist Gründerin der Organisation "The Anti-Slavery Collective", die sich gegen Menschen- und Sexhandel einsetzt.
Eine Quelle vergleicht das Zerwürfnis gegenüber "Mail on Sunday" gar mit den Beckhams: "Es gibt überhaupt keinen Kontakt mehr, gar keinen. Das ist auf Brooklyn-Beckham-Niveau - sie hat den Kontakt zu ihm komplett abgebrochen." Andrew sei deshalb "am Boden zerstört".
Prinzessin Beatrice versucht, "schmalen Grat" zu gehen
Ihre ältere Schwester Prinzessin Beatrice soll hingegen versuchen, den Kontakt zu halten. Sie hatte ihren in Ungnade gefallenen Vater vergangenen Monat zur Taufe ihrer elf Monate alten Tochter Athena nach London eingeladen. "Beatrice versucht, den schmalen Grat zu beschreiten, den Kontakt zu ihrem Vater nicht abzubrechen und dennoch eng mit der königlichen Familie verbunden zu bleiben." Auch Beatrice habe jedoch keinen regelmäßigen und engen Kontakt zu Andrew.
Weihnachten besuchte sie wie Eugenie zusammen mit der Royal Family den Weihnachtsgottesdienst in Sandringham, während Andrew die Feiertage in London verbrachte.
Übergangsunterkunft für Andrew
Der frühere Prinz steht jetzt vor dem nächsten Umbruch: Vergangene Woche wurde bereits ein Umzugswagen auf dem Grundstück der Royal Lodge gesehen, wo Andrew mehr als 20 Jahre lang wohnte. Das Anwesen musste er nach öffentlichem Aufschrei aufgeben, auch weil bekannt wurde, dass er für die Immobilie nur eine sehr niedrige, symbolische Miete zahlte. In den nächsten Wochen wird er wohl zunächst in eine vorübergehende Unterkunft auf dem Sandringham Estate in Norfolk umziehen, bis die Renovierungsarbeiten an seinem neuen Zuhause, der nahegelegenen Marsh Farm, zu Ostern abgeschlossen sind.