Töchter von Andrew
Prinzessinnen Beatrice und Eugenie: Krisengespräche nach Festnahme des Vaters

Andrew Mountbatten-Windsor
Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie sollen nach Andrew Mountbatten-Windsors Festnahme "entsetzt" sein.
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Nach der Festnahme ihres Vaters Andrew Mountbatten-Windsor planen Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie offenbar ein Krisentreffen.

Die Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor hat bei seinen Töchtern Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie tiefe Bestürzung ausgelöst. Die beiden seien „zutiefst erschüttert“ und „völlig entsetzt“, berichtet die „Daily Mail“. Zivilbeamte nahmen den früheren Herzog von York am Donnerstag an seinem Geburtstag in seinem neuen Wohnsitz auf dem Sandringham-Anwesen wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch fest. Später wurde er beim Verlassen der Polizeistation in Aylsham auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs fotografiert.

Andrew Mountbatten-Windsors Töchter wollen mit dem König sprechen

Dem Bericht zufolge beraten die Schwestern nun intensiv über ihr weiteres Vorgehen. Auch König Charles, der seinen Nichten trotz der Umstände weiterhin nahestehen soll, werde voraussichtlich in die Gespräche eingebunden. Für Beatrice und Eugenie geht es dabei nicht nur um das gesellschaftliche Ansehen - auch finanziell könnten die Verbindungen ihres Vaters zu Jeffrey Epstein (1953-2019) Konsequenzen haben.

Einer Quelle zufolge verhalten sich Beatrice und Eugenie im Kontakt mit Andrew und ihrer Mutter Sarah Ferguson weiterhin pflichtbewusst, doch die Beziehungen seien belastet. Hintergrund der Festnahme ist die Veröffentlichung von Millionen neuer Dokumente aus den US-Ermittlungen gegen den verstorbenen Sexualstraftäter Epstein durch die amerikanische Regierung. Sowohl Andrew als auch Ferguson tauchen in den Unterlagen mehrfach auf - wobei eine Erwähnung allein kein Fehlverhalten impliziert.

König Charles reagierte am Donnerstag mit einem schriftlichen Statement auf die Festnahme seines Bruders. Die königliche Familie sei vorab nicht über den Polizeieinsatz informiert worden. Der Monarch, der Andrew bereits im vergangenen Jahr den Prinzentitel aberkannt hatte, erklärte: „Ich habe mit tiefster Besorgnis die Nachrichten über Andrew Mountbatten-Windsor und den Verdacht des Amtsmissbrauchs erfahren.“ Weiter betonte er: „Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“ Seine Familie werde den Behörden ihre „volle und uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit“ gewähren.

Unterdessen arbeitet die Downing Street an Plänen, Andrew als ersten Royal in der britischen Geschichte zwangsweise aus der Thronfolge zu entfernen.

SpotOnNews
ckl

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