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Anna-Maria Zimmermann verunglückt "Ein Wunder, dass sie überlebt hat"


Der Zustand der mit einem Hubschrauber verunglückten Anna-Maria Zimmermann ist anscheinend äußerst kritisch. Nach Worten ihres Managers steht es nicht gut um die Sängerin. Die Behörden wollen jetzt klären, welche Schuld am Absturz den Piloten trifft.

Nach dem Hubschrauberunfall der Sängerin Anna-Maria Zimmermann ermittelt die Staatsanwaltschaft Paderborn nun gegen den Piloten. "Wir müssen die Frage klären, ob der Unfall durch menschliches Versagen verursacht wurde", sagte Oberstaatsanwalt Burkhard Dannewald. "Das ist aber noch kein Schuldspruch. Wir ermitteln in alle Richtungen. Es kann genauso gut sein, dass der Hubschrauber wegen eines technischen Defekts abgestürzt ist." Der Pilot wurde bei dem Absturz schwer verletzt.

Die in der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" bekanntgewordene Sängerin war mit ihrem Manager und Assistenten in einem Helikopter unterwegs zu einem Auftritt in einer Disco gewesen, als die Maschine bei der Landung in Altenbeken auf eine Straße gestürzt war. Bei dem Unfall hatte Zimmermann schwere innere Verletzungen und schwere Knochenbrüche erlitten und war in ein künstliches Koma versetzt worden.

"Ich habe sie noch nicht sehen können"

Laut "Bild"-Zeitung ringt die 21-Jährige weiterhin mit dem Tod. Das Blatt zitiert Chefarzt Friedrich Mertzlufft mit den Worten: "Ein Wunder, dass Frau Zimmermann noch lebt." Ihr Manager Alexander Frömelt, dem ein Ohr abgerissen worden sei und der Rippen- und Beinbrüche erlitten habe, sagte der Zeitung: "Um Anna-Maria steht es zurzeit nicht gut. Ich habe sie noch nicht sehen können."

Das Blatt berichtet, ein Grund für den Hubschrauberflug von Zimmermann und ihrer Begleitung sei gewesen, "möglichst glamourös" vor der Disco „Kuhrausch“ anzukommen, in der die Veranstaltung "Ballermann Award" stattfinden sollte, die aber wegen des Unfalls abgesagt wurde. Die Kosten für den Charterflug sollen 800 Euro betragen haben, die Sängerin selber habe sie übernommen.

DPA/nik DPA

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