Barbra Streisand
Sie kann Ehrenpalme in Cannes nicht abholen

Barbra Streisand, hier bei der Oscarverleihung 2026, kann nicht nach Cannes reisen.
Barbra Streisand, hier bei der Oscarverleihung 2026, kann nicht nach Cannes reisen.
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Aus gesundheitlichen Gründen: Barbra Streisand muss die Abschlussgala des Filmfestivals in Cannes absagen. Dort bekommt sie den Ehrenpreis.

Barbra Streisand (84) wird beim Cannes Filmfestival die Ehrenpalme verliehen. Doch die Künstlerin kann sie nicht wie geplant persönlich abholen. Sie muss ihren Besuch bei der Abschlusszeremonie am 23. Mai absagen. Dies gab das Festival in einer Mitteilung bekannt. "Auf Anraten meiner Ärzte kann ich, da ich mich noch von einer Knieverletzung erhole, dieses Jahr leider nicht am Filmfestival von Cannes teilnehmen", ließ Barbra Streisand in dem Statement ausrichten.

"Es ist mir jedoch eine große Ehre, die Ehren-Palme d'Or zu erhalten, und ich hatte mich sehr darauf gefreut, die bemerkenswerten Filme der 79. Ausgabe zu feiern", heißt es weiter in Streisands Botschaft.

"Sehr darauf gefreut, Zeit mit Kollegen zu verbringen"

Barbra Streisand hatte sich laut eigener Aussage "sehr darauf gefreut, Zeit mit Kollegen zu verbringen, die ich so sehr bewundere". Außerdem wäre sie gerne nach Frankreich zurückgekehrt, "ein Ort, den ich schon immer geliebt habe".

"Auch wenn ich bedaure, nicht persönlich dabei sein zu können, möchte ich allen Filmemachern aus aller Welt, deren außergewöhnliches Talent und kreative Vision in diesem Jahr gewürdigt werden, meine herzlichsten Glückwünsche aussprechen", gab Barbra Streisand zu Protokoll. "Mein herzlicher Dank gilt dem Festival und allen, die die Kunst des Kinos weiterhin unterstützen und fördern", schloss sie ihre Stellungnahme.

"Legendäre Synthese zwischen Broadway und Hollywood"

Die Ehrung für Barbra Streisand wird am Samstag auch in Abwesenheit der Schauspielerin über die Bühne gehen. "In diesem Jahr wollen wir unbedingt einer Künstlerin Tribut zollen, die durch die Kraft ihrer Kunst und ihr kompromissloses Streben nach Freiheit Geschichte geschrieben hat", erklärte die Präsidentin des Filmfestivals von Cannes, Iris Knobloch, im März 2026.

Festivaldirektor Thierry Frémaux würdigte Streisand als "legendäre Synthese zwischen Broadway und Hollywood". Die Festivalleitung betont zudem, dass ihr beispielloser Erfolg in der Branche beinahe verblasst gegenüber ihrem immensen Einfluss auf die Popkultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Ehrenpalmen auch für Peter Jackson und John Travolta

Neben Barbra Streisand wird in Cannes auch Peter Jackson für sein Lebenswerk gewürdigt. Der "Herr der Ringe"-Regisseur erhielt die Ehrenpalme bereits im Rahmen der Eröffnungsfeier am 12. Mai.

Überraschend wurde auch John Travolta mit einem Ehrenpreis bedacht. Der Schauspieler erhielt diesen, als er in Cannes seine erste Regiearbeit "Propeller One-Way Night Coach" vorstellte. Der Film feierte seine Premiere außerhalb des Wettbewerbs.

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