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ASAP Rocky : US-Rapper in schwedischer Haft - Kim Kardashian bittet Trump um Hilfe

Kim Kardashian West lässt wieder ihre Beziehungen ins Weiße Haus spielen: Um den Rapper ASAP Rocky in Schweden aus der Untersuchungshaft zu befreien, bekommt sie Unterstützung von US-Außenminister Mike Pompeo und Präsident Donald Trump. 

Schlägerei in Stockholm: US-Rapper A$AP Rocky bleibt in U-Haft

Eigentlich war US-Rapper ASAP Rocky nur für einen Stopp auf seiner Europa-Tournee in Schweden. Den musste er allerdings auf unbestimmte Zeit verlängern: Durch eine Verwicklung in eine Schlägerei sitzt er seit Ende Juni in Stockholm in Haft. Anders als die Beamten in Schweden sind in den USA allerdings viele seiner Promi-Freunde der Ansicht, Rocky wäre zu Unrecht inhaftiert. Kim Kardashian West und ihr Ehemann Kanye haben daher jetzt die großen Geschütze aufgefahren: Sie baten im Weißen Haus direkt um Hilfe von Präsident Donald Trump.

Der Kontakt zu Trump kam über Schwiegersohn Kushner

Seit Ende Juni sitzt der Rapper in U-Haft

Seit Ende Juni sitzt der Rapper in U-Haft

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Bereits in der Vergangenheit setzte sich Kardashian für eine Justizreform ein. Durch ihre Bemühungen begnadigte US-Präsident unter anderem eine 63-Jährige, die seit über 20 Jahren wegen eines gewaltlosen Drogendelikts in Haft saß. Im Fall von Rapper ASAP Rocky, der einst mit ihrer Halbschwester Kendall Jenner turtelte, will sie nun ebenfalls aktiv werden. Wie das Portal "TMZ" berichtet, wandte sie sich direkt an Präsidentenberater Jared Kushner. Dieser wiederum informierte seinen Schwiegervater: US-Präsident Donald Trump.

ASAP Rocky wurde in Schweden wegen Körperverletzung bei einer Schlägerei nach einem Konzert Ende Juni festgenommen. Anfang Juli entschied ein Gericht, den 30-Jährigen wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft zu verlegen, wo er bis heute sitzt. Handyvideos sollen beweisen, dass der Musiker einen Mann zu Boden warf und auf ihn einprügelte. Der Rapper selbst veröffentlichte auf Instagram ein Video, das zeigt, wie er den Mann und seinen Begleiter wiederholt zum Gehen auffordert. Was mit ASAP Rocky weiter passiert, ist aktuell unklar. Daher soll sich nun der Präsident persönlich dem Problem annehmen. 

Fall ASAP Rocky: Donald Trump greift ein 

Kim Kardashian West ist durch frühere Zusammenarbeit mit dem Weißen Haus bereits gut mit Trumps Schwiegersohn Jared Kushner bekannt. "TMZ" berichtet, Kushner telefonierte nach ihrer Kontaktaufnahme direkt mit dem Management des Rappers. Trump sei eingeschritten, als er mitbekommen habe, dass ASAP Rocky möglicherweise zu Unrecht in Haft sitzt. Immer wieder wurden Berichte über angebliche "unmenschliche Haftbedingungen" laut. Trumps Außenminister Mike Pompeo entsandte laut "TMZ" einen Staatsabgeordneten nach Schweden, der nun Bewegung in die Sache bringen soll und sich um die Freilassung des Rappers bemühe.

Für das Einschreiten des Präsidenten spricht außerdem eine Nachricht, die Kardashian West kürzlich auf Twitter veröffentlichte. Darin zitiert sie den "TMZ"-Bericht und bedankt sich bei den Verantwortlichen des Weißen Hauses für ihren Einsatz: "Danke Donald Trump, Mike Pompeo, Jared Kushner und allen Involvierten für die Bemühungen, ASAP Rocky und seine zwei Freunde zu befreien. Euer Einsatz für die Justizreform wird so geschätzt." 

Nicht nur Kim Kardashian West und das Weiße Haus unterstützen die Freilassung des Rappers aus der Haft. Unter dem Hashtag #JusticeForRocky machten auch Weltstars wie Shawn Mendes, Billie Eilish, Nicki Minaj und Justin Bieber auf den Fall in Schweden aufmerksam.

Bisher scheinen die Bemühungen des Weißen Hauses und von Kardashian allerdings noch keine Wirkung zu zeigen: Heute beschloss der Richter, ASAP Rocky noch bis mindestens 25. Juli in Untersuchungshaft zu lassen. Begründet wurde die Entscheidung mit der möglichen Flucht auf dem Luftweg und der Tatsache, dass noch weitere Zeit bis zum Abschluss der Ermittlungen gebraucht werde. Seine Konzerte in Europa, wie sein Auftritt auf dem "Splash!"-Festival in Sachsen-Anhalt am 11. Juli, musste der Musiker vorerst absagen. 

Quelle: "TMZ"


sa