HOME

Cécilia Ciganer-Albéniz: Sarkozys Exfrau ist wieder unter der Haube

Ähnlich schnell wie Nicolas Sarkozy hat auch dessen Exfrau Cécilia Ciganer-Albéniz eine neue Liebe gefunden: Die einstige Première Dame gab am Wochenende in New York dem PR-Manager Richard Attias das Ja-Wort. Ihrem Ex könnte sie dennoch das Leben schwer machen.

Von Astrid Mayer

Nun sind sie beide wieder unter der Haube, das frühere französische Präsidentenpaar, das erst vor knapp einem halben Jahr geschieden wurde. Auch Nicolas Sarkozys Ex Cécilia Ciganer-Albeniz ist seit diesem Wochenende wieder verheiratet. Weit weg fand die Hochzeit statt, in New York, und ihr Mann ist Marokkaner. Trotzdem ist eines jetzt schon klar: Nicolas Sarkozy wird seine Frau nicht wirklich los. Dank dem Neuen, Richard Attias, der die wichtigsten VIPs des Planeten kennt, wird sie weiter in der Sphäre ihres Ex verkehren. Und könnte ihm da durchaus auch in die Quere kommen.

Schon im Vorfeld der Hochzeit spielten sich Machtkämpfe zwischen ihr und ihrem Mann ab, und zwar um gemeinsame Freunde und Bekannte: Würden sie zur Hochzeit kommen oder nicht? Die Justizministerin Rachida Dati, beispielsweise: Sie verdankt ihr Amt der Empfehlung von Cécilia damals noch Sarkozy. Cécilia hat sie einmal als ihre "Schwester im Herzen" bezeichnet. Aber sie kam nicht. Es heißt, Nicolas Sarkozy habe allen ihm Nahestehenden ausdrücklich verboten, dieser Hochzeit beizuwohnen.

Kleinliche Rancüne oder Kalkül? Cécilia Sarkozy hat sich Macht, Einfluss und Arbeitsmöglichkeiten immer schon über ihre Männer gesichert, und ihr neuer Ehemann Richard Attias hat da einiges zu bieten. Der Event-Manager organisiert u.a. das Forum von Davos und andere politische Ereignisse - sein Trauzeuge war kein Geringerer als der Nobelpreisträger Elie Wiesel, er ist befreundet mit Leuten wie Sharon Stone, Bill Clinton und der Königin Rania von Jordanien. Die Eheleute Attias hatten sich kennen gelernt, als Attias Ende 2004 den Kongress von Sarkozys Partei UMP ausrichtete.

Neues Power-Couple wird Pariser Society aufrollen

Cécilia Sarkozy, die auch über den einen oder anderen Kontakt verfügt, möchte erklärtermaßen mit ihrem Mann eine Agentur für Event-Management gründen - Leute zusammenbringen, Abende und Kongresse organisieren - und das sicherlich auch in Paris, wo Richard Attias gerade seine Villa auf einer exklusiven Seine-Insel renovieren ließ. Da wird es sich prima intrigieren lassen. Im inzestuös angehauchten Milieu der Pariser Politik und Geschäfte, wo jeder jeden kennt, werden immer irgendwelche Pfründe und Pöstchen verteilt.

Da hat Nicolas Sarkozy gleich mal Grenzen gezogen: Man verkehrt mit ihm oder mit ihr, und wer mit ihr ist, ist gegen ihn. Ob sich das so halten lassen wird? Seine Ex-Frau ist auf dem besten Weg dazu, selbst eine Prominente zu werden - als sie am Wochenende eine Vorstellung auf dem Broadway besuchte, mussten Polizisten sie gegen die Fotografen abschirmen. Sie hat in den amerikanischen Geldadel eingeheiratet - Richard Attias wohnt in Greenwich, einer der reichsten Gemeinden der USA. Internationale Kontakte wird sie genauso haben wie ihr Ex-Mann.

Wer für sie ist, ist gegen ihn

Der ist aber einstweilen der Stärkere. Cécilias Vertraute Isabelle Balkany ist nicht zur Hochzeit gekommen, weil ihr Mann mit Sarkozy zusammen arbeitet. Ein weiterer Freund hatte seine Teilnahme zunächst abgesagt: Der ehemaligen Elysée-Sprecher David Martinon, unglücklicher Beinahe-Kandidat bei der Kommunalwahl, den eine Intrige von Nicolas Sohn, Jean Sarkozy, aus der Wahlliste gekickt hat. Auch der verdankt seine politische Karriere weitgehend der Freundschaft mit Cécilia, sollte aber nicht zur Hochzeit gehen. Ob er doch aufgetaucht ist, jetzt, wo Nicolas ihm sowieso den Laufpass gegeben hat? Eins ist klar: Man sieht sich.