Präsidentengattin Die Wunderheilung der Cecilia Sarkozy


Fürs Picknick mit dem amerikanischen Präsidenten Bush hat sie sich krank gemeldet - am Tag darauf war Cecilia Sarkozy wieder putzmunter beim Einkaufen gesichtet worden. Die Eskapaden der französischen Premier Dame sorgen zu Hause für Ärger.

Das überraschende Fernbleiben bei einem Essen mit dem Ehepaar Bush hat der französischen Präsidenten-Gattin Cecilia Sarkozy erneut Kopfschütteln daheim beschert. Präsident Nicolas Sarkozy war am Samstag allein in der privaten Residenz von George W. und Laura Bush erschienen und hatte die Abwesenheit der Gattin mit Halsweh begründet. Dabei war sie am Freitag und Sonntags gemeinsam mit Freunden beim Einkaufen gesichtet worden.

"Cecilia setzt einen neuen Rekord in Schnellheilung", kommentierte am Montag der Radiosender France Inter. Mit jedem Tag rätsele die Welt mehr darüber, wer eigentlich Cecilia Sarkozy sei, wunderte sich die Regionalzeitung "Le Telegramme".

Mehrfache überraschende Abwesenheiten

In den vergangenen Monaten ist die französische Präsidentengattin mehrfach durch überraschende Abwesenheit und spektakuläre Auftritte aufgefallen. So verzichtete sie bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl darauf, ihre Stimme abzugeben und ließ sich erst spätabends an der Seite ihres Mannes und Wahlsiegers blicken. Auch dem von Sarkozy initiierten Großkonzert am Nationalfeiertag unter dem Eiffelturm blieb sie fern. Dafür schaltete sie sich überraschend in letzter Minute in die Verhandlungen mit Libyen über die Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern ein und begleitete sie auch in der französischen Präsidentenmaschine zurück nach Sofia.

Sie sehe sich selbst nicht in der Rolle der First Lady. Das langweile sie, sagte sie vor zwei Jahren in einem Interview und bekannte freimütig: "Ich bin politisch nicht korrekt."

Reuters/DPA DPA Reuters

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