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Interview mit Model-Spielerfrau: Cathy Hummels beim Massen-Italiener: "Vapiano ist nicht peinlich"

Cathy Hummels war am Donnerstagabend Stargast bei der Eröffnung des neuen Vapiano-Flagshipstores in Hamburg. Mit dem stern sprach sie über Pastavorlieben, eigene Restaurantpläne - und Spekulationen um Nachwuchs im Hause Hummels.

Cathy Hummels bei der Eröffnungsparty des neuen Vapiano in Hamburg

Cathy Hummels bei der Eröffnungsparty des neuen Vapiano in Hamburg

Mit viel Tamtam hat Vapiano am Donnerstagabend einen neuen Flagship-Store am Hamburger Gänsemarkt eröffnet. Als Partygäste lud der Massenitaliener unter anderem HSV-Star Pierre-Michel Lasogga, Top-Model Franziska Knuppe, Moderatorin Miriam Pielhau, Dana Schweiger - und Cathy Hummels. Während ihr Mann Mats sich vergeblich auf dem Spielfeld in Dortmund abmühte (0:1 gegen Saloniki) genoss Cathy Party und Pasta in Hamburg. Mit dem stern sprach sie über Essen und Babygerüchte.

Frage: Vergangene Woche haben Sie sich eine Tupperwaredose voll Broccoli zur "Ein Herz für Kinder"-Gala mitgebracht. Was haben Sie heute dabei?

Cathy Hummels: Ich wusste nicht, ob es auf der Gala etwas zu essen gibt. Und da ich sehr auf gesunde Ernährung achte, war es eben der Broccoli. Heute habe ich nichts mitgebracht, wir sind hier schließlich in einem Restaurant.

Vapiano hat viele Fans, aber beinahe noch mehr Hasser. Gehen Sie gerne hin?

Mein Mann und ich gehen gerne hin, wenn ich mal keine Lust habe zu kochen.

Darf Mats denn überhaupt noch mitkommen? BVB-Trainer Thomas Tuchel gilt als sehr streng, was die Ernährung seiner Spieler betrifft. Zum Amtsantritt hat er den italienischen Mannschaftskoch rausgeschmissen, damit seine Spieler keine fette Pasta mehr essen.

Wer redet denn von fetter Pasta? Mein Lieblingsgericht sind Vollkorn-Fusilli mit Flusskrebsen in Hummersauce. Außerdem lasse ich mir gerne eine Art Cathy-Spezial-Salat zusammenstellen. Mit Cherrytomaten, Bruschettatomaten, Frühlingszwiebeln und Oliven. Das steht so nicht auf der Karte, aber in meinem Stamm-Vapiano in Dortmund kennen die das schon. Das Trüffelsalz zum Würzen bringe ich mir immer von zu Hause mit.

Vapiano gilt manchen als peinliche Billigversion eines ordentlichen italienischen Restaurants. Finden Sie es wirklich cool, dass hier alle Gäste mit einem Tablett in der Hand durcheinanderrennen wie in der Schulkantine?

Ich finde Vapiano überhaupt nicht peinlich. Wer das Konzept nicht mag, muss ja nicht hingehen. Das einzige, was mich nervt, ist, dass man oft nicht so schnell einen freien Tisch bekommt.

Von Gammelware bis Lohnbetrug: Das Chaosjahr von Vapiano
"Pastavorhölle" Vapiano: Micky Beisenherz verspottete die "pseudomediterrane Sättigungsfabrik" im Frühjahr in seiner stern-Kolumne und zog damit den Zorn der Vapiano-Anhänger ("Tablettzombies") auf sich. Doch bei fiesen Scherzen blieb es für Vapiano nicht in diesem Jahr... 

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Sie spielen seit längerem mit dem Gedanken, selbst ein Restaurant aufzumachen. Wie ist der Stand der Planungen?

Ich würde wahnsinnig gerne mein eigenes Restaurant aufmachen. Das Problem ist nur die ganze Bürokratie, die man da beachten muss, die vielen Hygienebestimmungen und so weiter. Dafür fehlt mir ein bisschen die Zeit. Deshalb will ich das Projekt im Team stemmen - mit ein paar Freunden hier in Hamburg

Was würde es in Cathys Restaurant zu essen geben?

Gesundes, leckeres Essen. Und große Portionen, damit man auch satt wird. Ich koche selbst sehr viel, aber nicht nach Rezept. Diesen Cathy-Style sollte es dann auch in dem Restaurant geben. Viel vegan, mit ein bisschen Fisch, Fleisch eher weniger.

Bei der Kinder-Gala zeigten Sie ein bisschen Bauch und schoben das auf den vielen Broccoli. Andere spekulierten auf bevorstehenden Nachwuchs im Hause Hummels. Ist da was dran?

Es wird immer viel spekuliert. Daran beteilige ich mich nicht.

Interview: Daniel Bakir