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"Teslaquila" Schnapsidee oder Millionen-Coup? Elon Musk will Tequila auf den Markt bringen

Elon Musk
Elon Musk ist CEO der Autofirma Tesla
© Brendan Smialowski / AFP
Er ist immer für eine Überraschung gut: Elon Musk will in Zukunft Tequila verkaufen. Dass er damit Erfolg haben könnte, zeigt ein anderes Beispiel.

Es begann alles mit einem missglückten Aprilscherz. Am 1. April postete Elon Musk eine Reihe an Tweets, mit denen er verkündete, sein Unternehmen Tesla sei bankrott. "So bankrott, ihr würdet es nicht glauben", schrieb er. Er ergänzte mit einem weiteren Posting, in dem er schrieb: "Elon wurde ohnmächtig neben seinem Tesla Model 3 gefunden, umgeben von 'Teslaquilla'-Flaschen, die Rückstände getrockneter Tränen sichtbar auf seinen Wangen."

Aus Aprilscherz wird Realität

Jetzt stellt sich heraus: Nicht alles an dieser Reihe kurioser Tweets, die sogar einen negativen Einfluss auf die Aktien des Unternehmens hatten, war erfunden. Den Markennamen "Teslaquila" hat sich Elon Musk mittlerweile schützen lassen. Das berichtet "CNBC" in Berufung auf das US-Patentamt. 

Auf Twitter hat Musk sein Vorhaben nun ebenfalls bestätigt. Er postete einen Link zum Artikel von "CNBC" und ergänzte diesen sogar mit einem Foto der Flasche. Ein rotes Etikett, das Tesla-Logo deutlich sichtbar. "Teslaquila" - 100 Prozent purer Agavenschnaps.

Wann und zu welchem Preis Musk den Schnaps auf den Markt bringen will, wird aus den Unterlagen beim Patentamt nicht ersichtlich.

Er könnte damit erfolgreich sein

Für seine mitunter kuriosen Ideen ist Elon Musk berühmt berüchtigt. Unvergessen sein Flammenwerfer mit dem Namen "Not-A-Flamethrower", den er für 500 Dollar das Stück verkaufte und der sofort ausverkauft war. Dass er mit seiner neuen Schnapsidee durchaus Erfolg haben könnte, zeigt ein anderes prominentes Beispiel. Im Sommer vergangenen Jahres verkauften Schauspieler George Clooney und Rande Gerber ihre Tequila-Marke "Casamigos Tequila" für eine sagenhafte Summe von einer Milliarde Dollar an das Getränkeunternehmen Diageo. 

Der Schnaps, der aus der blauen Agave gewonnen wird, ist besonders in den USA sehr beliebt. Am Steuer ihres Teslas sollten Musk-Fans den hochprozentigen Drink allerdings nicht zu sich nehmen. 

ls

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