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Sie trafen sich auf einer Party Ghislaine Maxwell und Elon Musk: Was die Epstein-Komplizin von dem Tesla-Boss wollte

Ghislaine Maxwell und Elon Musk
Ghislaine Maxwell und Elon Musk bei der "Vanity Fair"-Party 2014
© Kevin Mazur/VF14/WireImage / Getty Images
Ghislaine Maxwell pflegte freundschaftliche Beziehungen zu den mächtigsten Männern der Welt. Auch mit Tesla-Chef Elon Musk kam die verurteilte Britin in Kontakt. Und offenbar wollte sie Hilfe von ihm. 

Ghislaine Maxwells Talent bestand darin, Kontakte zu knüpfen und in den sozialen Schichten aufzusteigen. Mit Prinz Andrew war sie befreundet und besuchte den Royal sogar regelmäßig. Und auch auf Elon Musk traf Maxwell einst auf einer Party. 2014 kamen die beiden auf einer Feier der Zeitschrift "Vanity Fair" ins Gespräch und wurden gemeinsam fotografiert. 

Ghislaine Maxwell und Elon Musk lernten sich auf einer Party kennen

Laut der "New York Times", die sich auf einen Mitarbeiter von "Vanity Fair" beruft, habe Maxwell Musk um einen Tipp gebeten und gefragt, "ob es eine Möglichkeit gäbe, sich selbst aus dem Internet zu entfernen". Sie habe ihn anschließend gebeten, das Internet zu zerstören, Musk habe jedoch abgelehnt. 

Zu dem gemeinsamen Foto der beiden hatte sich Elon Musk 2020 bei Twitter geäußert. "Sie hat sich auf einer 'Vanity Fair'-Oscar-Party auf ein Foto mit mir gedrängt. War dort mit Tallulah Riley. Kenne Ghislaine überhaupt nicht. Warum glauben Sie, dass das eine größere Geschichte sein sollte?", schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst.

Tallulah Riley verteidigte sich

Auch Riley, Musks zweite Ehefrau, bezog damals zum Fall Maxwell Stellung. Sie dementierte Vorwürfe, sie sei extra für Musk rekrutiert worden. "Die andere Sache, die ich angedeutet gesehen habe, ist, dass Maxwell mich als eine Art Kinderbraut für Elon besorgt hat", schrieb die Schauspielerin in einem Statement. "Nochmals, ich kenne Maxwell nicht. Elon und ich lernten uns kennen, als ich zweiundzwanzig war und er sich auf einer Geschäftsreise in London befand. Es war ein zufälliges Treffen, das von niemandem eingefädelt wurde", sagte sie, gab jedoch zu, dass die beiden einmal zu Gast bei Epstein waren. Es bestand jedoch keine Freundschaft. 

"Ich hoffe, dass jedes Opfer von Epstein Gerechtigkeit und Frieden findet und dass jede Person, die minderjährigen Mädchen Schaden zufügt, mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft wird", erläuterte Riley. 

Quellen: "New York Times" / "Daily Mail" 

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ls

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