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Golden Globes: "Werk ohne Autor" hat Chancen

"Werk ohne Autor" darf auf einen Golden Globe hoffen. Florian Henckel von Donnersmarcks Drama ist als "Bester ausländischer Film" nominiert.

Florian Henckel von Donnersmarck darf sich über eine Golden-Globe-Nominierung freuen

Florian Henckel von Donnersmarck darf sich über eine Golden-Globe-Nominierung freuen

"Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck (45, "The Tourist") ist für einen Golden Globe als "Bester ausländischer Film" nominiert, wie die heute veröffentlichten Nominierungslisten verraten haben. Die Golden Globes gelten zudem als wichtigste Station vor der großen Oscar-Verleihung.

Um den Award konkurriert "Werk ohne Autor" mit dem libanesischen Drama "Capernaum", dem belgischen Film "Girl", dem mexikanischen Beitrag "Roma" und "Shoplifters - Familienbande" aus Japan.

Die Geschichte des deutschen Films, der am 4. September Premiere feierte, erstreckt sich über drei Epochen in drei politischen Systemen, ist inspiriert von wahren Ereignissen und schildert das Leben des Künstlers Kurt Barnert (Tom Schilling).

Hoffnung auf den Goldjungen

Gewinnt "Werk ohne Autor" in seiner Kategorie, steigen auch die Chancen, dass es mit einer Oscar-Nominierung und in der Folge vielleicht sogar mit einem zweiten Oscar für Florian Henckel von Donnersmarck klappt. Er hat den bislang letzten Oscar für Deutschland in der Kategorie "Bester ausländischer Film" mit seinem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" (2006) geholt. Sein neuer Film ist der deutsche Beitrag für die 91. Oscar-Verleihung im kommenden Jahr. Die Oscar-Nominierungen werden erst für Anfang 2019 erwartet.

Jetzt können sich die Stars des Films wie Tom Schilling (36) oder Sebastian Koch (56) erst einmal auf die Feierlichkeiten bei den Golden Globes freuen. Deren 76. Verleihung findet in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 2019 in Los Angeles statt.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.