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Hotel-Erbin: Paris plant Knast-Tagebuch

Paris Hilton ist eine eifrige Geschäftsfrau. Wenn sie ihren Gefängnisaufenthalt schon nicht abwenden kann, will sie ihn zumindest Gewinn bringend vermarkten. Während ihrer 23 Tage im Knast wird die Millionärin ein Tagebuch führen und veröffentlichen.

Paris Hilton ist ein Selbstvermarktungsgenie: Nach einem eigenen Mode- und Plattenlabel, einer Diskotheken-Kette, Schmuck-Kollektion, eigenem Duft, Schauspielversuchen, Werbekampagnen, einem Buch, Pornofilm und veröffentlichtem Song hat die Millionärin nun eine neue Geschäftsidee. Während ihrer 23 Tage Haft, die sie ab dem 5. Juni verbüßen wird, will sie ein Tagebuch schreiben und veröffentlichen. Das berichtet die britische Tageszeitung "The Sun".

Ein Vertrauter kündigte an: "Es wird Details über Streit mit anderen Insassinnen und ekelhaftes Essen geben." Zu den Beweggründen der Hotel-Erbin teilte er mit: "Sie glaubt damit zeigen zu können, dass sie ihre Schuld begleicht."

Am 5. Juni tritt Paris Hilton ihre Haft in der Century Regional Detention Facility in Los Angeles an. In den USA wird spekuliert, die Gefängnisse von L.A. seien zu überfüllt, um den Star Hilton zu beherbergen und die Millionärin würde deshalb schnell wieder entlassen. In die Diskussion schaltete sich nun der als "Amerikas härtester Sheriff" bekannte Joe Arpaio vom Maricopa County in Arizona ein. Er bot an, die Millionärin in "seinem" Gefängnis aufzunehmen. Dort müssen die Häftlinge in so genannten "chain gangs" aneinandergekettet sieben Stunden täglich Arbeit außerhalb der Gefängnismauern verrichten, an sechs Tagen der Woche unter dem Wüstenklima Arizonas. Paris wird auf jeden Fall einiges berichten können aus dem Knast, ob von der Arbeitskolonne oder vom Gruppen-Duschen.

AW
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