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Jan Delay bereut "Nazi"-Äußerung über Heino: "Ich habe mich im Ton vergriffen"

Erstmals nach dem Wirbel um die Nazi-Äußerung über Heino hat sich der Rapper Jan Delay zu Wort gemeldet. Ihm tue die Äußerung leid, sagte er kleinlaut in einem ZDF-Interview. Auch Heino kam zu Wort.

Popsänger Jan Delay tut es leid, den Volksmusik-Star Heino als "Nazi" bezeichnet zu haben. In der ZDF-Sendung "Aspekte" sagte er am Freitagabend: "Natürlich bereue ich das". Darüber hinaus hielt sich der Hamburger Sänger aber bedeckt: "Ich sage dazu jetzt nichts außer, dass ich mich ein bisschen im Ton vergriffen habe", erklärte er laut einer ZDF-Mitteilung. Er sei wohl verbal übers Ziel hinaus geschossen, erklärte der Sänger demnach.

Zunächst aber ließ das ZDF Heino mit einem Einspieler zu Wort kommen. Der sagte: "Erst einmal war ich erschrocken, dass ein Mensch, den ich gar nicht kenne, mich als Nazi bezeichnete." Und weiter: "Ich kann gar kein Nazi sein, ich bin 1938 geboren und empfinde das als Beleidigung." Der Volksmusikstar erstattete Anzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gegen Delay. Auf eine mögliche Versöhnung mit Jan Delay angesprochen sagte Heino: "Wenn er sich entschuldigt, nehme ich die Entschuldigung an."

cf/DPA / DPA
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