HOME

Ex-Radrennprofi: Jan Ullrich veröffentlicht Statement: "Mir ist bewusst, dass ich krank bin"

Jan Ullrich hat sich in einer Erklärung zu seinem aktuellen Gesundheitszustand geäußert. Er habe eingesehen, dass er krank sei und Hilfe brauche. Zudem entschuldigt er sich für sein respektloses Verhalten in der jüngsten Vergangenheit.

Der frühere Radrennprofi Jan Ullrich kämpft weiter gegen seine Alkohol- und Drogensucht. Nach einem Aufenthalt in der Betty-Ford-Klinik im bayerischen Bad Brückenau und einer Therapie in Miami will Ullrich seinen Entzug in Europa fortsetzen. Das kündigte der 44-Jährige in einem Statement an, aus dem mehrere deutsche Medien zitieren.

"Mein Arzt in Miami empfahl mir, dass ich nach der erfolgreich absolvierten Phase der Entgiftung den Behandlungszeitraum der nun folgt, im deutschsprachigen Raum, in meiner Muttersprache absolviere, weil es in der Therapie viele Details geben wird, die ich genau verstehen muss", heißt es in dem Schreiben. Demnach wolle sich Ullrich sechs Wochen in Europa behandeln lassen und anschließend zu einer weiteren Therapie in die USA zurückkehren.

Jan Ullrich hat eingesehen, dass er krank ist

Ullrich gibt sich kämpferisch. Ihm sei nun bewusst, dass er erkrankt sei. Bisher hatte der Ex-Sportler ein ernstes Drogen- und Alkoholproblem stets dementiert. "Ich musste meinen Weg selbst finden. Und dieser Weg begann mit der Einsicht, dass ich Hilfe brauche", schreibt der ehemalige Tour-de-France-Gewinner und kündigt an: "Ich werde der alte, neue Jan - der alles daran setzen und kämpfen wird, seine Dämonen zu besiegen und zurück ans Licht mit neuer Energie und Lebensfreude zu finden."

Jan Ullrich entschuldigt sich für respektloses Verhalten

Er sei dankbar für eine zweite Chance und wolle diese auch nutzen. "Ich werde mich nicht mehr verstecken", so der ehemalige Tour-de-France-Gewinner weiter. Vor allem seine vier Kinder, seine Familie und "Freunde, die es ehrlich meinen", wolle er zukünftig an seiner Seite haben. "Bei Menschen, die ich in der jüngsten Vergangenheit auf Grund meiner Erkrankung nicht mit dem nötigen Respekt behandelt habe, entschuldige ich mich aufrichtig!" schreibt der 44-Jährige. Nichts mehr zu tun haben wolle er mit "Menschen, die mich mit falschen Intentionen manipuliert haben". Wen Ullrich damit genau meint, sagt er nicht.

Zudem will Ullrich dafür sorgen, dass Alkohol- und Drogenprobleme nicht mehr als Tabuthema gelten. Er wolle "Leidensgenossen motivieren, offen mit einer Erkrankung umzugehen" und "Mitmenschen ermuntern wachsam zu sein", um ein mögliches Alkohol- oder Drogenproblem rechtzeitig zu erkennen und den Betroffenen zu helfen.

jum
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.