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Flughafen-Vorfall: Ich bin dann mal weg - Jan Ullrich streitet alles ab und entzieht sich weiteren Ermittlungen

Jan Ullrich nimmt Stellung zu einer angeblichen Attacke am Flughafen Hamburg. "Ich habe niemanden attackiert", erklärt er in einer Stellungnahme - und fliegt erst mal nach Miami.

Jan Ullrich

Jan Ullrich will angeblich einen Zeugen dafür haben, dass er in Hamburg niemanden attackierte.

AFP

Jan Ullrich kommt nicht aus den Schlagzeilen. Am Dienstag ging bei der Hamburger Polizei eine Anzeige gegen den ehemaligen Tour-de-France-Sieger ein. Der Grund: Er soll einen Flughafen-Angestellten am Airport Fuhlsbüttel attackiert haben. Die Polizei ermittelt, konnte Ullrich jedoch noch nicht vernehmen. Jetzt äußerte sich der 44-Jährige erstmals zu den Vorkommnissen.

"Mir ist bewusst, dass es in letzter Zeit Missverständnisse um meine Person gegeben hat. Diese werden aufgeklärt. Ich habe in Hamburg niemanden attackiert. Mein Begleiter Patrick H. kann dies bezeugen. Er war dabei", teilte er dem Focus in einer schriftlichen Botschaft mit. Auf die näheren Umstände geht Ullrich nicht ein.

Jan Ullrich will Entzug in Miami machen

Der ehemalige Radprofi verschickte die Nachricht offenbar aus London. Nach eigenen Angaben ist er von dort inzwischen nach Miami im US-Bundesstaat Florida weitergereist, um sich zur weiteren Behandlung in eine Entzugsklinik zu begeben. "Ich bin entschlossen, eine Wende in meinem Leben herbei zu führen", sagt Ullrich.

Im August war der ehemalige Radprofi bereits in einer Klinik im bayerischen Bad Brückenau in Behandlung, verließ diese nach einigen Wochen. Offenbar scheint er jedoch weitere Hilfe zu benötigen, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Polizei kann Ullrich vorerst nicht vernehmen

Gegen Ullrich laufen inzwischen mehrere Ermittlungsverfahren. Anfang August war er auf Mallorca in Gewahrsam genommen worden, weil er unerlaubt das Grundstück seines Nachbarn Til Schweiger betreten haben soll. Nur wenige Tage später nahm ihn die Frankfurter Polizei fest, weil er in einem Luxushotel eine Escort-Dame nach einem Streit verletzt haben soll. Am Dienstag dann der Vorfall am Hamburger Flughafen. Die Ermittlungen dazu dauern an. Vermutlich wird Ullrich erst nach seiner Rückkehr aus Miami von den Behörden dazu befragt werden können.

In einem pathetischen Appell wendet Ullrich sich an die Öffentlichkeit: "Es gibt kein Zurück in die alte Welt. Keinen Plan B. Dies ist eine Prüfung, die ich meistern werde. Bitte gebt mir Verständnis und Zeit, die ich benötigen werde. Ich werde kämpfen. Das verspreche ich! Euer Jan Ullrich", schrieb er Focus. Wann er aus Florida zurückkommen wird, ließ Ullrich offen.

Jan Ullrich
mai
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.