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Entlassung: "Wie werde ich ihn los in zehn Tagen?" - so lacht Kate Hudson über Scaramucci

Mit ihrer Rolle in der Komödie "Wie werde ich ihn los in zehn Tagen?" wurde Kate Hudson weltweit berühmt. Für das Szenario hätte sie sich auch ein paar Tipps von Donald Trump holen können. Der Präsident versteht sich offenbar darauf, nervige Typen loszuwerden. 

"Wie werde ich ihn los in zehn Tagen?" heißt eine romantische Komödie aus dem Jahr 2003. "How to Lose a Guy in 10 Days" lautet der englische Originaltitel. In dem Film spielt Kate Hudson die Redakteurin Andie Anderson, die zu Versuchszwecken einen Mann vergraulen soll. Natürlich mit dem Ziel, ihren Leserinnen Tipps geben zu können, wie man auf schnellstem Weg einen nervigen Typen loswird. 

Und Andie gibt wirklich ihr Bestes: Sie dekoriert beim ersten Besuch seine Wohnung um, platzt unangemeldet bei seinem Herrenpokerabend herein und verpasst seinem besten Stück den Spitznamen Prinzessin Sophia. Doch es nützt alles nichts - ihr Opfer verliebt sich trotzdem in sie.

Hätte Andie doch schon damals Donald Trump um Rat bitten können. Denn der US-Präsident ist offenbar ein Meister darin, einen unbequemen Typen loszuwerden - und zwar innerhalb von zehn Tagen. Genauso lange war nämlich sein Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci im Amt, bevor er am Montag gefeuert wurde. 

Kate Hudson scherzt: "Das ist die Nummer-1-Komödie in Amerika!"

Kate Hudson sind die Parallelen zwischen ihrer Filmrolle und den Querelen in Washington aber nicht entgangen. Auf Instagram kommentierte sie die plötzliche Entlassung  - in Form eines alternativen Filmplakats. Ihre Version zeigt neben dem Filmtitel "How to Lose a Guy in 10 Days" die grinsenden Gesichter von Trump und Scaramucci. Dazu schreibt sie spitzbübisch: "Die Einspielergebnisse sind da. Das ist die Nummer-1-Komödie in Amerika!"

Box office results are in! The #1 comedy in America!

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Damit trifft Hudson ins Schwarze. Im Netz wird ihr Kommentar gefeiert und tausendfach geteilt. Wobei es nicht wenige Menschen gibt, die es bedauerlich finden, dass Trump nicht derjenige ist, der das Weiße Haus verlassen muss.

Kelly will aufräumen

Scaramucci wurde am Montag wohl auf Wunsch des neuen Stabschefs John Kelly entlassen. Ihm haben offenbar auch all seine Liebesbekundungen an den Präsidenten nicht genutzt.

Der bisherige Heimatschutzminister und Vier-Sterne-General Kelly hat offenbar den Kampfauftrag, für Geschlossenheit und Disziplin im Team von Trump zu sorgen. Seinen Vorgänger Reince Priebus hielt Trump in dieser Angelegenheit wohl für hoffnungslos überfordert.


ivi