Grammy-Gewinner Lil Nas X (26) wird für seinen medienwirksamen Nackt-Spaziergang durch Los Angeles und den daraus resultierenden Rechtsstreit nicht ins Gefängnis wandern. Wie US-Medien, darunter der "Rolling Stone", berichten, einigte sich das Gericht hingegen auf die Verpflichtung des Musikers, bei einem Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit teilzunehmen.
Der Vorfall, der für Schlagzeilen sorgte, ereignete sich bereits vor einiger Zeit in Los Angeles. Der "Old Town Road"-Sänger wurde im August 2025 festgenommen, nachdem er nackt durch die Straßen flanierte und es im Zuge dessen zu einer Auseinandersetzung mit Beamten des LAPD kam. Die Vorwürfe lauteten unter anderem auf Körperverletzung. Viele Fans zeigten sich damals besorgt, ob es sich um eine exzentrische PR-Aktion oder einen ernsthafteren Hilferuf handelte.
Therapie statt Haft
Anstatt den Musiker strafrechtlich zu verfolgen, hat die Staatsanwaltschaft einem sogenannten "Mental Health Diversion"-Programm zugestimmt. Das bedeutet konkret: Lil Nas X entgeht einer möglichen Gefängnisstrafe. Er muss sich für einen Zeitraum von zwei Jahren aber einer psychologischen Behandlung unterziehen. Sollte er das Programm erfolgreich absolvieren, werden die Anklagepunkte fallengelassen und sein Führungszeugnis bleibt sauber.
Lil Nas X, der bürgerlich Montero Lamar Hill heißt, hat sich bisher nicht zu dem Urteil geäußert. Nach dem Vorfall hatte er sich aus den sozialen Medien zurückgezogen.