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Fazit nach 16 Tagen : Diese Regeln haben Herzogin Meghan und Prinz Harry auf ihrer Reise gebrochen

Auf ihrer 16-tägigen Reise haben Herzogin Meghan und Prinz Harry unter Beweis gestellt, warum sie so beliebt sind. Doch sie haben auch vermehrt das royale Protokoll gebrochen - ihren Fans ist das allerdings egal. 

Prinz Harry Meghan Markle

Prinz Harry und Meghan Markle waren 16 Tage lang auf Reisen

AFP

Es war ein Marathon an Terminen, den Herzogin Meghan und Prinz Harry auf ihrer ersten großen Reise nach der Hochzeit im Mai gemacht haben. Von Australien ging es nach Fidschi, dann über Tonga nach Neuseeland. 16 Tage waren sie unterwegs, jetzt ist das royale Traumpaar wieder zurück in der englischen Heimat. 

Meghan und Harry sind zurück in Großbritannien

Und mit ihren Auftritten im Ausland haben Meghan und Harry bewiesen, warum sie zurzeit so beliebt sind. Volksnah, sympathisch, verliebt - von royaler Zurückhaltung war bei den beiden zu keinem Zeitpunkt eine Spur. Und das obwohl - oder gerade weil - sie auf ihrer Reise immer wieder das royale Protokoll brachen.

Es fing bereits in Sydney an. Während Royals normalerweise zurückhaltend sind, wenn sie auf Zuschauer und Fans treffen, zeigten sich Meghan und Harry in der australischen Metropole so entspannt, wie man es mittlerweile von ihnen kennt. Besonders im Umgang mit ihren Fans.

Umarmungen 

So traf Harry in Sydney auf die 98-jährige Daphne Dunne, die Witwe eines gefallenen Soldaten, die der Prinz bereits 2015 und 2017 getroffen hatte. Als er sie in der Menge erspähte, zögerte er nicht und nahm sie zur Begrüßung in den Arm - eigentlich sollen Royals Abstand wahren. Umarmungen werden nicht gern gesehen. 

Selfies

Doch der 34-Jährige und Herzogin Meghan machten sich nichts aus dem Protokoll. In Melbourne umarmte Harry eine Zuschauerin, nachdem diese bei seinem Anblick in Freudentränen ausgebrochen war. Sie würde ihm "noch Ärger einbringen", sagte er scherzhaft. 

Einem Mädchen, das dem Paar ebenfalls aus den Reihen der Zuschauer zujubelte, sagte er, es habe Ähnlichkeit mit seiner Frau Meghan. Nachdem er diese zu sich gebeten hatte, schoss er ein Foto von dem jungen Fan. Selfies und generell Fotos mit Bürgern sind allerdings verboten.

Zärtlichkeiten

Doch nicht nur im Umgang mit den Menschen pfeifen Meghan und Harry auf Distanz. Sie zeigen auch ganz ungeniert, wie verliebt sie sind. Während es Royals nicht untersagt wird, Händchen zu halten, ist es trotzdem untypisch. Prinz William und Herzogin Catherine sieht man äußerst selten Zärtlichkeiten austauschen. Genauso die Queen und Prinz Philip. Meghan und Harry hingegen zeigten bei fast jedem offiziellen Termin auf der Reise ihre Geschlossenheit: Sie hielten sich an den Händen, streichelten einander über den Rücken und umarmten sich. 

Sie sind verliebt - und das sollen auch alle sehen. 

Privathandys

Während ihres Besuches im australischen Ort Dubbo erspähten aufmerksame Beobachter ein iPhone in Meghan Markles Hand. Tatsächlich gehört es sich nicht für Royals, bei offiziellen Terminen ihr Handy in der Hand zu halten. 

Prinz Harry Meghan Markle

Das weiße Kleid ist eigentlich zu kurz, barfuß sollten Royals nicht laufen und Zuschauer zu umarmen ist traditionell nicht gestattet - Prinz Harry und Meghan Markle waren diese Regeln egal. 

AFP / DPA

Outfits

Während Meghan Markles Outfits zurzeit Trends bestimmen, sorgen sie bei manchen konservativen Royalisten für Schnappatmung. Zum Beispiel ihr Sommerkleid der Marke Reformation, das die Herzogin auf Fraser Island trug. Mit einem Schlitz bis zum Oberschenkel und schmalen Spaghettiträgern war es manchen zu freizügig. Und auch das Schuhwerk der 37-Jährigen sorgte für Getuschel. So sind offene Sommersandalen für offizielle Termine eigentlich ungeeignet - die Herzogin trug sie mehrmals auf ihrer Reise. 

Und noch eine Szene erregte so manche Gemüter. Während es für Nicht-Royals wohl kaum etwas Normaleres gibt als am Strand seine Schuhe auszuziehen und barfuß zu laufen, ernteten Meghan und Harry dafür Kritik.

Als dann bei einem anderen Termin noch zu sehen war, dass die Amerikanerin ihre Fußnägel dunkelrot lackiert hatte, war die Empörung bei einigen Royalisten groß. Dunkler Nagellack und Kunstnägel gelten in royalen Kreisen als vulgär. Die präferierte Farbe ist ein heller Nude-Roséton. Dazu sollten Frauen eigentlich immer eine Strumpfhose tragen. Auch darauf verzichtete die schwangere 37-Jährige.

Meghan Markle

Dunkler Nagellack? Das geht laut royalem Protokoll eigentlich nicht

DPA

Ebenso kritisch beäugt wurde Meghans weißes Blazer-Minikleid, das deutlich über den Knien endete - eigentlich viel zu kurz für einen Royal. 

Über all diese kleinen und größeren Fauxpas sehen die Fans des Paares natürlich hinweg. Ihre sympathische Art und die Frische, die sie dem britischen Königshaus verleihen, ist den meisten Menschen wichtiger als eine strikte Befolgung des royalen Protokolls - nicht zuletzt Queen Elizabeth II., die dem neuen Traumpaar schon einiges verziehen hat. Und wenn die Königin das kann, sollten es konservative Royalisten auch können.

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ls