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Nach Beinamputation: Zsa Zsa Gabor vorzeitig aus Krankenhaus entlassen

Zsa Zsa Gabor ist nach ihrer Beinamputation wieder zu Hause. Wegen guter Genesung konnte die 93-Jährige eine Woche früher als geplant entlassen werden.

Die amerikanische Filmdiva Zsa Zsa Gabor ist nach erfolgreicher Beinamputation wieder nach Hause zurückgekehrt. Die Entlassung aus der Klinik in Los Angeles kam überraschend. Ursprünglich hieß es, Gabor müsse wohlmöglich vier Wochen im Krankenhaus bleiben. Die 93-Jährige erholte sich allerdings schneller als erwartet: Sie habe eine "bemerkenswerte Genesung" gezeigt, so die behandelnden Ärzte.

Das rechte Bein der Hollywood-Diva war am 14. Januar oberhalb des Knies abgenommen worden, da es sich schwer entzündet hatte. Gabor ist seit einem Autounfall im Jahr 2002 teilweise gelähmt. Seit einem Sturz aus dem Bett im Juli vergangenen Jahres kämpft Gabor zunehmend mit gesundheitlichen Problemen. Nach ihrer Hüft-OP musste sie mehrfach ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Gabor ist seit einem Autounfall 2002 halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. 2005 erlitt sie einen Schlaganfall und wurde zum Pflegefall. Seit einigen Monaten kämpft sie mit zunehmenden gesundheitlichen Problemen und war im vergangen Jahr mehrfach im Krankenhaus, wo sie sogar schon die Sterbesakramente erhalten hatte.

Berühmt durch ihre Scheidungen

Gabor hat in über 50 Filmen mitgewirkt, der berühmteste war 1952 "Moulin Rouge". Zu ihrer Bekanntheit haben aber nicht so sehr ihre Filmrollen, als vielmehr ihre zahlreichen Ehen beigetragen. Von Anhalt ist Gabors Ehemann Nummer acht.

Durch ihre vielen Scheidungen häufte Zsa Zsa Gabor ein stolzes Vermögen an. Schätzungen gehen von über 320 Millionen US-Dollar im Laufe der Jahrzehnte aus, das meiste davon in Schmuck und Immobilien. 2008 soll sie allerdings einen erheblichen Teil ihres Vermögens durch den Untergang des Finanzbetrügers Max Madoff verloren haben.

mai/DPA / DPA