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Nach Herz-OP: Prinz Philip ist wieder zu Hause

Prinz Philip ist wieder auf den Beinen. Nach einer Herzoperation am Freitag und einem Weihnachtsfest im Krankenhaus durfte der 90 Jahre alte Ehemann von Queen Elizabeth II. am Dienstag wieder nach Hause. Auf dem Landsitz Sandringham soll er sich nun erst einmal erholen.

Vier Tage nach einer Notoperation am Herzen ist der Ehemann der britischen Queen Elizabeth II., Prinz Philip, wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der 90-Jährige winkte und lächelte, als er am Dienstag in einem Geländewagen die Papworth-Klinik bei Cambridge verließ, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Am Nachmittag traf der Herzog von Edinburgh auf Gut Sandringham ein, wo die königliche Familie das Jahresende verbringt.

Wie der Buckingham-Palast mitteilte, freute sich Prinz Philip "sehr darauf, wieder mit seiner Familie vereint zu sein". Nach seiner Entlassung aus der renommierten Papworth-Herzklinik wird er sich jetzt den traditionellen Familienfeiern zum Jahresende im ostenglischen Norfolk anschließen.

Herzarterie verstopft

Prinz Philip hatte am Freitag über Schmerzen in der Brust geklagt und war mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde ihm ein sogenannter Stent eingesetzt, nachdem die Ärzte feststellten, dass eine Herzarterie verstopft war. Königin Elizabeth II. besuchte ihren Mann am Samstag und Sonntag im Krankenhaus. Und auch die Enkel ließen sich nicht lange bitten: Am ersten Weihnachtstag scharten sich sechs seiner acht Kindeskinder um Prinz Philips Bett.

Der Herzog von Edinburgh wurde am 10. Juni 1921 als Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark auf Korfu geboren. Im Juni feierte er ohne großen Pomp seinen 90. Geburtstag. Der für seine verbalen Ausrutscher bekannte Herzog von Edinburgh gilt als rüstig und aktiv, kündigte anlässlich seines runden Geburtstag im Sommer aber an, nun etwas kürzer treten zu wollen. Vor drei Monaten reiste er allerdings noch elf Tage lang mit seiner Ehefrau durch Australien.

hw/AFP/DPA / DPA