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Paris Jackson: Hilferuf aus dem goldenen Käfig

Unter den Augen der Öffentlichkeit muss Paris Jackson erwachsen werden. Bisher galt sie als das stärkste der drei Jackson-Kinder. Doch ihr Selbstmordversuch zeigt, wie falsch das Bild war.

Von Julia Kepenek

Es war eine Szene, die die ganze Welt bewegte: Zaghaft tritt das Mädchen im kurzen schwarzen Kleid an das Mikrofon. Sie streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die Fingernägel sind rot lackiert, die Augen leuchten stechend blau. "Daddy war der beste Vater, den man sich vorstellen kann. Ich wollte nur sagen: Ich liebe ihn so sehr", sagt die damals elfjährige Paris Jackson. Danach bricht sie in Tränen aus, vergräbt ihr Gesicht im Schoß ihrer Tante Janet Jackson. Dieser Auftritt bei der Beerdigung von Michael Jackson hat seine Tochter Paris ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.

Zu Lebzeiten versuchte der King of Pop seine drei Kinder - Paris hat noch einen älteren und einen jüngeren Bruder - so gut es geht vor der Öffentlichkeit zu verstecken. Seine Sprösslinge wuchsen abgeschirmt in seiner Villa in Los Angeles auf. Wenn sie doch einmal nach draußen durften, mussten sie ihre Gesichter hinter Karnevalsmasken oder Seidentüchern verbergen. Seit Michael Jacksons Tod, der sich in diesem Jahr zum vierten Mal jährt, ist das Versteckspiel zu Ende. Seine Kinder stehen mehr denn je im Rampenlicht. Paris, die Anfang April 15 Jahre alt wurde, galt nach dem Tod immer als die Starke, die Stabile, die die Familie zusammenhält und sich für ihre Geschwister einsetzt.

Dass nun ausgerechnet sie einen Selbstmordversuch unternahm, sich die Pulsadern mit einem Küchenmesser aufschnitt und Tabletten schluckte, passt nicht in das Bild, das in der Öffentlichkeit vermittelt wurde. Gab es doch in letzter Zeit eher positive Meldungen über die 15-Jährige. In ihrer Schule trat sie als Cheerleader auf. Für die Romanverfilmung von "Lundon's Bridge and the Three Keys" stand sie als Schauspielerin vor der Kamera. Selbst das schwierige Verhältnis zu ihrer leiblichen Mutter Debbie Rowe schien sich zu bessern. Paris Jackson verbrachte viel Zeit auf Rowes Pferdefarm in Palmdale, Kalifornien. Ende April veröffentlichte Rowe ein Foto auf Facebook, das sie gemeinsam mit ihrer Tochter zeigte. Paris schmiegt sich an ihre Mutter, Rowe legt einen Arm um sie. Beide lachen.

Vielleicht war die Annäherung an ihre Mutter aber auch nur ein Fluchtversuch. Weg von der eigenen Familie, die sich auch Jahre nach dem Tod von Michael Jackson noch immer Gerichtsprozesse liefert. Es geht um Geld und Schuldzuweisungen, Profitgier und Recht. Paris' Oma Katherine, die seit Michael Jacksons Tod die Vormundschaft für die drei Kinder hat, befindet sich mitten in einem Prozess gegen den Konzertveranstalter AEG. Zudem gilt die 83-Jährige als gesundheitlich angeschlagen. Ein Mutter- oder Vaterersatz kann sie für Paris kaum sein. Als Reaktion auf den Selbstmordversuch ihrer Enkelin sagte Katherine Jackson: "Es ist schwierig, eine sensible 15-Jährige zu sein, egal, wer man ist. Es ist besonders schwierig, wenn man die Person verliert, die einem am nächsten steht."

Seit Monaten veröffentlicht die 15-Jährige nachdenkliche Einträge auf ihrem Twitteraccount. So schrieb sie zuletzt: "Ich frage mich, warum Tränen salzig schmecken." Oder sie postete Zeilen aus dem Beatles-Song "Yesterday". Dazu veröffentlichte sie Fotos und Videos, die Paris entweder allein oder mit ihrem Hund zeigen. Fotos mit gemeinsamen Freunden gibt es kaum. Bizarr ist eine Aufnahme mit einem Skelett, dem sie die Hand hält und schreibt: "Wir sind das perfekte Paar." Als Hintergrundmotiv für ihren Twitteraccount wählte Paris Jackson van Goghs berühmtes Gemälde "Die Sternennacht". Der niederländische Maler litt unter schweren Depressionen. Im Dezember 1888 schnitt er sich selbst das linke Ohr ab. Zwei Jahre später war van Gogh tot. Erschossen in einem Feld. Ob es ein Unfall oder Selbstmord war, darüber streiten Historiker bis heute.

Paris Jackson erholt sich derzeit im Krankenhaus von ihrem Selbstmordversuch. Sie ist nicht in Lebensgefahr. Dass es der Teenager aber wohl ernst meinte und seinem Leben ein Ende setzen wollte, zeigt ein Abschiedsbrief, den die Sanitäter fanden. Der Inhalt des Schreibens ist nocht nicht bekannt.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(