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R&B-Sänger: R. Kelly ist wieder in Haft - Missbrauch ist nicht der Grund

US-Musiker R. Kelly ist wieder in Polizeigewahrsam. Diesmal geht es jedoch nicht um die Missbrauchsvorwürfe.

R. Kelly muss wieder in Haft

R. Kelly muss wieder in Haft

Erst vor einer Woche war er gegen eine Kaution in Höhe von 100.000 Dollar (umgerechnet etwa 88.500 Euro) aus der Haft entlassen worden, jetzt ist US-Musiker R. Kelly (52) offenbar erneut in Polizeigewahrsam. Das meldet die "Chicago Sun-Times" meldet. Diesmal geht es nicht wie zuvor um die Missbrauchsvorwürfe, die er vehement bestreitet, sondern um fehlende Unterhaltszahlungen in Höhe von 161.663 Dollar (etwa 143.000 Euro).

Eingereicht hatte die entsprechende Klage seine Ex-Frau (1996-2009), US-Choreografin Andrea Kelly (45), mit der er drei gemeinsame Kinder hat. Nach der Anhörung am Mittwoch vor Gericht erklärte eine Polizeisprecherin von Chicago, dass Kelly nun erneut in Gewahrsam genommen und in das Cook County Gefängnis im US-Bundesstaat Illinois gebracht werde. Dort müsse er einsitzen, bis er das ausstehende Geld gezahlt habe. Kellys Sprecher, Darryll Johnson, erklärte danach Reportern, der Musiker sei "deprimiert, enttäuscht und verärgert".

R. Kelly muss an seine Ex-Frau zahlen

Im vergangenen Monat ordnete ein Richter an, dass Kelly ins Gefängnis müsse, wenn er die 161.663 Dollar, die er seiner Ex-Frau schulde, nicht zahlen würde. Zeit gab ihm der Richter bis Mittwochmorgen um 10 Uhr. Der nächste Gerichtstermin in dieser Sache ist für den 13. März angesetzt.

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