Robbie Williams und Co. Arme, reiche Musikstars


Auch an den besserverdienenden Promis geht die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorbei. Die Londoner Zeitung "Sunday Times" veröffentlichte jetzt in einer Liste, welche britischen Musiker am meisten bluten mussten.

Infolge der Rezession sind die Millionen berühmter britischer Musiker sichtlich zusammengeschrumpft. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Reichenliste der Zeitung "Sunday Times" hervor, die das Vermögen von 50 britischen Musikmillionären auflistet. Demnach haben Künstler wie Elton John, Robbie Williams und Tom Jones in den letzten zwölf Monaten etwa ein Viertel ihres Vermögens verloren. Johns Vermögen schmolz von etwa 235 Millionen auf 175 Millionen Pfund (194 Millionen Euro). Das kräftige Minus sei aber nicht ausschließlich ein Ergebnis der Krise: Der Sänger habe auch mehr für wohltätige Zwecke gespendet als im Vorjahr.

Damit liegt "Sir Elton" jetzt knapp hinter Sting (180 Millionen Pfund) und gleich auf mit Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards. Paul McCartney büßte 60 Millionen Pfund ein. Arm ist der Ex-Beatle dadurch allerdings noch lange nicht: Er besitzt noch immer ein Gesamtvermögen von 440 Millionen Pfund (490 Millionen Euro).

Tom Jones Geldberg schrumpfte dem Bericht zufolge um 24 Prozent auf 130 Millionen. Ex-Take-That-Star Robbie Williams hat es ebenfalls knüppeldick getroffen: Er verlor wegen der Wirtschaftskrise 25 Millionen Pfund und verfügt nun "nur" noch über 80 Millionen, schreibt die Zeitung weiter. Auch Soulsängerin Amy Winehouse musste Federn lassen: Ihr Vermögen verringerte sich um die Hälfte auf fünf Millionen Pfund.

Grund für die Millionen-Schmelze: Die Stars legen ihre Geld oft in Immobilien und Aktien-Portfolios an. Und der Wert dieser Investitionen ist durch die Talfahrt an den Börsen und an den Immobilienmärkten nach unten gerauscht.

Die reichsten Briten im Pop-Sektor sind laut der "Sunday-Times"-Liste Clive Calder, Produzent und Förderer von Stars wie Britney Spears und den Backstreet Boys (1,3 Milliarden Pfund), Komponist Andrew Lloyd-Webber (750 Millionen Pfund) und Ex-Beatle Paul McCartney (440 Millionen). Diese drei hatten die Liste schon im Vorjahr angeführt.

DPA/AP AP DPA

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