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Schwester über den "Wetten, dass ..?"-Kandidaten: "Samuel lacht, dass das Bett wackelt"

Wie geht es dem verunglückten "Wetten, dass ..?"-Kandidaten Samuel Koch? Vor zwei Wochen hatte der Vater den Zustand des 23-Jährigen in drastischen Worten geschildert. Seine Schwester stellt die Situation nun ganz anders dar.

Samuel geht es richtig beschissen": So hatte Christoph Koch, der Vater des verunglückten "Wetten, dass ..?"-Kandidaten Samuel Koch, noch vor zwei Wochen den Gesundheitszustand seines Sohnes geschildert. Die Genesung mache kaum Fortschritte, sagte er bei einer Veranstaltung in Nürnberg. Was für gesunde Menschen eine Kleinigkeit sei, etwa ein kurzes Räuspern, sei für seinen Sohn Samuel ein Kraftakt von fünf Minuten, bei dem er die Hilfe mehrerer Pfleger brauche, sagte Koch. Seine Frau habe ihren Beruf als Krankenschwester aufgegeben und widme sich inzwischen ganz der Pflege ihres Sohnes.

Samuels Schwester stellt die Situation nun ganz anders dar. Im Gespräch mit der Zeitschrift "Grazia" erzählt Elisabeth Koch, ihr Bruder lache manchmal schon wieder so, "dass das Bett wackelt". Sie sieht eine deutliche Verbesserung: "Seit ein paar Wochen sind seine Schmerzen nicht so schlimm wie am Anfang. In den ersten Wochen konnte er nicht lachen, nicht heulen, nicht husten, weil es einfach wehtat."

"Wir reden nicht gerne von 'Fortschritten'"

Falsche Illusionen macht sie sich jedoch nicht: "Wir machen einfach weiter und gucken, was passiert. Allerdings reden wir alle nicht gerne von 'Fortschritten'. Wir versuchen alle Wörter zu vermeiden, die mit 'gehen' zu tun haben. Denn es geht gar nichts. Er kann sich immer noch nicht bewegen, er spürt nur an Schultern und am Kopf etwas", sagt Elisabeth Koch in der "Grazia".

Eine konkrete Hoffnung hat die Familie jedoch: Samuel soll im Mai für einen Tag nach Hause kommen - zur Konfirmation des kleinen Bruders. Elisabeth ist guter Dinge: "Mittlerweile kann Samuel in einen Rollstuhl gesetzt werden und damit jeden Tag nach draußen. Ich glaube fest daran, dass da noch mehr kommt, dass sich noch ganz viel tun wird."

che
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