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US-Schauspielerin Sharon Stone entkam bereits dreimal knapp dem Tod

Sharon Stone
Schauspielerin Sharon Stone
© Rodin Eckenroth / Wire Image
Dass Sharon Stone noch am Leben ist, gleicht einem Wunder. Wie die 62-Jährige jetzt in einem Interview offenbarte, hätte sie sich als Jugendliche bei einem Unfall fast stranguliert und wurde vom Blitz getroffen.

Im März 2021 sollen die Memoiren von Schauspielerin Sharon Stone erscheinen. Geplanter Titel des Werks: "The Beauty of Living Twice". Wie die 62-Jährige jetzt in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Sun" verriet, freut sie sich allerdings nicht nur über zwei Leben, sondern entkam bereits dreimal knapp dem Tod. 

Beim ersten Mal war Stone erst 14 Jahre alt und es passierte auf der Farm ihrer Eltern in Pennsylvania. "Mir wurde der Hals von einer Wäscheleine bis auf einen Zentimeter an der Halsschlagader durchtrennt", sagte die dreifache Mutter. 

Jahre später wurde sie vom Blitz getroffen. Wie es dazu kam, erklärte Stone so: "Ich war zu Hause, wir hatten unseren eigenen Brunnen. Ich füllte das Bügeleisen mit Wasser auf. Eine Hand hatte ich am Bügeleisen, die andere am Wasserhahn. Plötzlich schlug der Blitz in den Brunnen ein und wurde durch das Wasser übertragen. Ich wurde hochgehoben, durch die Küche geschleudert und prallte gegen den Kühlschrank." Zum Glück war ihre Mutter Dorothy in der Nähe und brachte sie sofort ins Krankenhaus. "Das EKG zeigte eine solche Elektrizität in meinem Körper an, das ich an den nächsten zehn Tagen täglich zur Kontrolle kommen musste. Es war verrückt", erinnerte sich Stone.

Sharon Stone hatte eine Überlebenschance von einem Prozent

Unfassbares Glück hatte sie auch, dass sie 2011 einen schweren Schlaganfall überlebte, der durch ein Blutgerinnsel in ihrem Hirn ausgelöst wurde. Die Schauspielerin lag eine Woche im Koma, die Ärzte gaben ihr eine Überlebenschance von nur einem Prozent. Eine komplizierte Operation, bei der Stone 22 Platinspiralen in ihr Gehirn eingeführt wurden, um die Arterie zu stabilisieren und die Blutung zu stoppen, rettete ihr das Leben.

"Ich dachte lange Zeit, ich würde sterben, auch nachdem ich nach Hause kam", sagte Stone. Denn die Schauspielerin musste alles neu lernen. "Meine Sprache, mein Gehör, mein Gang ... alles. Mein ganzes Leben wurde ausgelöscht." Sieben Jahre brauchte sie, um sich zurückzukämpfen.

Während dieser Zeit musste Stone zudem die Scheidung von ihrem zweiten Mann Phil Bronstein sowie den Sorgerechtsstreit um den gemeinsamen Adoptivsohn Roan verkraften. "Ich musste mein Haus neu verpfänden. Ich verlor alles, was ich hatte. Von dem Versuch, das Sorgerecht für meinen Sohn zu behalten, bis hin zur Funktionsfähigkeit – um überhaupt arbeiten zu können. Ich verlor meinen Platz im Business. Ich wurde vergessen."

Nur eines hat die Amerikanerin trotz der tragischen Erlebnisse offenbar nicht verloren – ihren Humor. "Ich denke mir: 'Wie werde ich das nächste Mal sterben?' Wahrscheinlich etwas super Dramatisches und Verrücktes", sagte Sharon Stone der "Sun".

Quelle:"The Sun"

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jum

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