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Carmen Hanken Fünf Jahre nach dem Tod von Tamme Hanken: So geht es seiner Frau heute

Carmen Hanken und Tamme Hanken
Tamme Hanken (r.) und seine Frau Carmen im Oktober 2015, ein Jahr vor seinem Tod
© BREUEL-BILD/ABB / Picture Alliance
Vor fünf Jahren starb der "Knochenbrecher" Tamme Hanken an plötzlichem Herzversagen. Seine Frau Carmen übernahm den Hof – ihr verstorbener Mann ist dort immer noch präsent. 

Der plötzliche Tod von Tamme Hanken berührte 2016 Millionen Menschen. Der Tierheiler, bekannt aus der NDR-Doku-Soap "Der XXL-Ostfriese", starb mit nur 56 Jahren an Herzversagen. Am Sonntag jährte sich sein Tod zum fünften Mal. Seine Frau Carmen Hanken übernahm den Hankenhof ihres Mannes mit einer großen Anzahl von Pferden, Rindern, Schafen und Hunden sowie mehreren Angestellten.

Fünf Jahre nach dem Tod von Tamme Hanken ist ihr verstorbener Ehemann für sie immer noch "täglich präsent", sagte Carmen Hanken der "Nordwest-Zeitung". An den Zimmern im Hauptgebäude des Hofes hat sie nichts verändert, immer noch hängen dort die Bilder und Promo-Plakate ihres Mannes. Carmen Hanken führt den Hof fort, allerdings in abgespeckter Form: Sie hat aus wirtschaftlichen Gründen fast die Hälfte des Grundstücks im ostfriesischen Filsum sowie einen Großteil der Tiere verkauft, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Tamme Hanken: Seine Frau Carmen führt den Hof weiter

Tamme und Carmen Hanken verbrachten mehr als 14 Jahre zusammen. "Ich gehe davon aus, dass er stolz ist, dass der Hof nach wie vor in meiner Hand ist und weil ich die Arbeit, die er wichtig fand, den Tieren zu helfen, weitermache", sagte die 61-Jährige der "Nordwest-Zeitung". Immer noch besuchen viele Fans den Hof, auch an die Corona-Gegebenheiten hat Hanken das Angebot angepasst.

Vor allem im Norden und unter Tier- und Pferdefreunden erfreute sich der 2,06 Meter große Tamme Hanken großer Beliebtheit. Das lag einerseits an der populären NDR-Fernsehserie mit fast 60 Folgen, vor allem aber an seiner Art, mit Tieren umzugehen. Hanken arbeitete als Knochenbrecher – eine ostfriesische Bezeichnung für einen alternativen Heilpraktiker. Er renkte die Gliedmaßen oder Wirbel von Tieren wieder ein. Da dabei auffällige Knackgeräusche entstehen können, entstand der Name Knochenbrecher.

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Carmen Hanken ist wieder glücklich

Sein plötzlicher Tod vor fünf Jahren hat eine große Lücke im Leben seiner Witwe hinterlassen. In den ersten zwei Jahren habe sie ihr Leben neu ordnen müssen, blickt Carmen Hanken zurück. Da sie sich jedoch schon eine Woche nach seinem Tod dazu entschieden habe, den Hof zu übernehmen, sei ihr kaum Zeit zum Trauern bleiben. Heute scheint es ihr wieder gutzugehen: "Ich bin sehr glücklich mit meiner Arbeit und meinem jetzigen Leben – außer dass mein Partner nicht da ist."

Quellen: "Nordwest-Zeitung" / "Bild"

epp

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