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TV-Auftritt: "Wetten, dass...?" ohne Boris & Sandy

Sie sollten der Trumpf im Ärmel von Thomas Gottschalk werden, ausgespielt am kommenden Samstagabend in Berlin: Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden bei "Wetten, dass...?". Doch nach der Trennung haben sie ihren Auftritt abgesagt.

Von Julia Mäurer

Vielleicht hätten sie über ihr Jetset-Leben zwischen Zürich, New York, London und Miami geplaudert, verraten, wann es genau gefunkt hat und durchblicken lassen, wann sie stattfinden soll, die große Hochzeit, die mit der Verlobung im August beschlossene Sache schien. Daraus wird nun nichts. Die Hochzeit ist abgesagt. Boris Becker, 40, und Sandy Meyer-Wölden, 25, haben sich getrennt und auch ihr geplanter Auftritt bei Thomas Gottschalks "Wetten, dass...?"-Sendung am Samstag in Berlin wurde gestrichen.

Am heutigen Nachmittag erhielt das ZDF die verbindliche Absage. Bis zum Mittag ging man noch davon aus, dass Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden erscheinen, sagte ZDF-Sprecher Peter Gruhne auf Anfrage von stern.de. Gründe, warum Becker und Meyer-Wölden den öffentlichen Auftritt cancelten wurden nicht genannt, liegen aber auf der Hand. Nach der überraschenden Trennung am vergangenen Wochenende schien es kaum vorstellbar, dass sich die Ex-Verlobten neben Gastgeber Thomas Gottschalk auf die Couch kuscheln. Sie sei "verletzt und enttäuscht", ließ Sandy Meyer-Wölden via bunte.de wissen. Mehr wolle sie zur Trennung im Moment nicht sagen. Becker hingegen spricht von einem schwer zu vereinbarenden Alltag und einem zu großen Altersunterschied.

Wer nun statt Boris und Sandy neben Gastgeber Gottschalk Platz nehmen soll, gab das ZDF noch nicht bekannt. Einen Namen wolle man erst nennen, wenn es eine verbindliche Zusage gibt, hieß es in einer Stellungnahme des Mainzer Senders.

Mit ihrer Absage haben sich Becker und Meyer-Wölden reichlich Zeit gelassen. "Wir wüssten auch gern, ob Herr Becker und Frau Meyer-Wölden kommen", kommentierte Peter Gruhne den potenziellen Leerlauf auf der Gästeliste noch heute Mittag. Im schlimmsten Fall hätte Beckers Absage auch erst kurz vor Sendestart eintreffen können. Dann hätte Gottschalk statt der üblichen Ankündigungen wie "Mariah Carey muss leider schon wieder gehen, weil ihr Privatjet nach Los Angeles wartet", verkünden können: "Herr Becker hat den Privatjet gar nich erst starten lassen, um nach Berlin zu kommen".

Zumindest für Boris Becker wäre es ein Déjà-vu-Erlebnis: Im vergangenen Jahr saß er fast zur gleichen Zeit, nämlich am 10. November, in Leipzig auf der "Wetten, dass...?"-Couch und wollte seinen Ratgeber "Was Kinder stark macht" bewerben. Thomas Gottschalk interessierte sich viel mehr für Beckers damalige Freundin, Lilly Kerssenberg, wofür er von Becker böse Blicke erntete. Zehn Tage später waren Becker und Kerssenberg getrennt.