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Unfalltod von Ryan Dunn: Jackass ist sterblich

Der Tod von "Jackass"-Star Ryan Dunn sorgt für große Trauer. Das Internet ist voll von Beleidsbekundungen. Schließlich ist jemand gestorben, der als unsterblich galt.

Von Sophie Albers

Der Tod hat bisher nicht dazu gehört, wenn sich <lin kadr=http://www.stern.de/kultur/film/johnny-knoxville-philosoph-der-dummheit-1617812.html>Johnny Knoxville und seine "Jackass"-Mannen schwachsinnigen Stunts aussetzen - wenn sie sich in Bienenschwärme stürzen, von Dächern springen oder in möglichst schnellen Fahrzeugen irgendwo gegenbrettern oder drauf- und drüberhechten. Die "Jackass"-Jungs haben sich vielleicht Rippen gebrochen, aber zum Sterben waren sie zu dreist. Gut zehn Jahre lang haben sie dem Tod ins Gesicht gelacht und "gegen den Wind gepisst". Diese Ära ist nun vorbei.

Am Montag in den frühen Morgenstunden ist der bärige "Jackass" Ryan Dunn, dessen Stunts häufig mit Autos zu tun hatten, in seinem Porsche tödlich verunglückt. Der 34-Jährige war in seiner Heimat Pennsylvania unterwegs, als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor, der dann gegen einen Baum prallte und in Flammen aufging. Auch Dunns Beifahrer starb.

Erhöhte Geschwindigkeit könnte der Grund für den Unfall gewesen sein, so ein Polizeisprecher. Der Onlinedienst "TMZ" berichtet zudem, dass Dunn wenige Stunden vorher auf Twitter Bilder gepostet hätte, die ihn mit zwei Freunden und ein paar Drinks zeigen.

Unter Schock

Zwar ist Dunn nicht bei einem Stunt gestorben, doch die Schockwellen wären wohl die gleichen. Unter fast jedem Video, jedem Foto, jeder Geschichte, die im Internet zu Dunn zu finden sind, bekunden Fans ihre Trauer. Es wurden Facebook-Gedenkseiten und In-Memoriam-Videos eingestellt. Die "Jackass"-Familie steht unter Schock, sagen die Eltern von Bam Margera, Dunns bestem Freund und Kollegen. Er habe einen Bruder verloren, twittert Knoxville. "Die Jackass-Bruderschaft wird nie wieder sein wie vorher", sagt Van Toffler, Präsident des Senders MTV.

Dort hatte das "Jackass"-Märchen vor gut zehn Jahren begonnen. Im Oktober 2000 ging die Serie auf Sendung, die mit dem Hinweis: "Don't try this at home" (Mach das nicht zu Hause nach) begann. Drei Filme folgten. Mehr als 170 Millionen Dollar hat "Jackass 3D" (2010) zuletzt eingespielt. Das liegt daran, dass diese Stuntmänner mit der verschobenen Schmerzgrenze Schulhofhelden geblieben sind. Als fleischgewordener "Tom und Jerry"-Cartoon haben sie den Schwachsinn zum Beruf gemacht, wortwörtlich die Scheiße zu Gold. Doch damit dürfte nun Schluss sein. Dunns Tod verpasst jedem noch so dämlichen Stunt - einmal hat er sich ein Spielzeugauto in den Hintern geschoben - einen Realitätsbezug. Und der bedeutet das Ende des "Jackass"-Humors. Über den Tod lachen kann man nur, wenn er sich nicht zeigt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.