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Verona Feldbusch: "Ein Ehevertrag ist so unromantisch"

Verona Feldbusch hat vor ihrer Heirat mit Franjo Pooth in San Diego keinen Ehevertrag geschlossen: "Ich liebe Franjo und vertraue ihm und er mir genauso - bis dass der Tod uns scheidet."

Verona Feldbusch hat vor ihrer Heirat mit Franjo Pooth in San Diego keinen Ehevertrag geschlossen. Die 36-Jährige, die nach Schätzungen mit ihren Werbeverträgen Millionen verdient hat, sagte der Zeitschrift "Frau im Spiegel" in ihrem ersten Interview nach der Hochzeit vom 18. Mai, ein Ehevertrag sei "so unromantisch": "Ich liebe Franjo und vertraue ihm und er mir genauso - bis dass der Tod uns scheidet." Die kirchliche Trauung soll noch folgen, wie Feldbusch sagte. "Ich will in Weiß heiraten." Und Sohn San Diego solle dann auch getauft werden.

Verona Pooth

Über ihren Namen hatte die 36-Jährige mit ihrem zwei jahre jüngeren Ehemann noch länger diskutiert. Im Gespräch war ein Doppelname, denn mit Feldbusch sei sie bekannt geworden. "Franjo möchte, dass ich nur Pooth heiße." Ihr Sohn heiße mit Nachnamen Pooth. Mittlerweile hat sie sich entschieden: "Ab jetzt müssen Sie Frau Pooth zu mir sagen." So will sie der ganzen Welt zeigen, dass "wir eine richtige Familie sind", sagte sie am Donnerstag der "Bild".

Wie soll Verona in Zukunft heißen?

"Ich war jung und brauchte das Geld"

Als Braut trug sie ein pinkfarbenes, blütenverziertes Kleid mit Spaghetti-Trägern, das sie beim Designer Baracci in Los Angeles schneidern ließ, und ein Diadem im hochgesteckten Haar. "Ich war die glücklichste Frau, die je das Standesamt in San Diego verlassen hat", sagte die 36-Jährige. Zur Eheschließung mit Dieter Bohlen 1996 in Las Vegas sagte sie: "Das erste Mal war für mich auch eine ernste Sache. Ich habe nicht aus Gag geheiratet." Feldbusch fügte hinzu: "Ich war jung und brauchte das Geld."

Heute sei alles anders. Franjo und sie hätten ein Baby und seien bereits viereinhalb Jahre zusammen. "Franjo ist die große Liebe meines Lebens", sagte die 36-Jährige. Ihre Mutter sei entgegen jüngsten Presseberichten sehr glücklich mit der Hochzeit: "Meine Mamita mag Franjo sehr." Sie nenne ihn immer "Angelo" (Engel).

"Du bist jetzt eine richtige Frau Pooth"

In der Hochzeitsnacht sei sie ständig aufgewacht: "Immer wieder musste ich Franjo fragen "Ist das alles wirklich wahr?" Und er sagte: "Ja, mein Schatz, du bist jetzt eine richtige Frau Pooth"." Dann habe sie den kleinen San Diego ins Bett geholt, und ihr Mann habe gesagt: "Jetzt sind wir eine richtige kleine Familie, - fehlt nur noch ein Schwesterchen für San Diego."

Auf die Idee, in San Diego zu heiraten, seien sie kommen, kurz bevor sie zur Verleihung der Stunt Awards nach Los Angeles eingeladen worden seien. Die Ringe aus Weißgold habe Franjo Pooth in Deutschland anfertigen lassen. "Da sind unsere Namen eingraviert und das Datum 18.5.2000", sagte Feldbusch. In jenem Jahr hätten sie sich kennen gelernt. "Und in meinem Ring steht noch ein ganz süßer Spruch von Franjo, den verrate ich aber nicht." Er habe ihr außerdem einen Brillantring geschenkt, das sei nach amerikanischem Brauch ein Zeichen für Treue.

AP / AP / DPA