HOME

Mutmaßliches Epstein-Opfer: "Falls mir etwas passiert": Was Virginia Roberts Giuffre mit diesem Tweet sagen will

Im August verstarb Jeffrey Epstein in seiner Zelle in New York. Sein Tod wirft Fragen auf. Auch Virginia Roberts Giuffre hat offenbar ihre Zweifel am Hergang.

Virginia Roberts Giuffre

Virginia Roberts Giuffre mit einem Foto von sich aus dem Jahr, in dem sie Epstein kennenlernte 

Picture Alliance

Über Jahrzehnte soll Jeffrey Epstein junge Mädchen missbraucht und an seine mächtigen Freunde weitergegeben haben. Wie das Enthüllungsbuch "Dead Men Tell No Tales" aufdeckt, nutzte er Beweise, um Politiker zu erpressen. "Er machte Fotos, als Politiker Sex mit 14-Jährigen hatten", wird der Unternehmer und Geheimagent Agent Ari Ben-Menashe in dem Buch zitiert. Im August verstarb Epstein in seiner Zelle in einem New Yorker Gefängnis. Sein Tod warf sofort Fragen auf. Wie konnte er sich selbst das Leben nehmen, obwohl er eigentlich 24 Stunden überwacht werden sollte? 

Virginia Roberts Giuffre: Mutmaßliches Epstein-Opfer twittert Klarstellung

Epsteins Suizid kommt für einige seiner berühmten Freunde vermutlich nicht ungelegen - denn das Gerichtsverfahren wurde aufgrund seines Todes für beendet erklärt. Virginia Roberts Giuffre ist eines der mutmaßlichen Opfer des Milliardärs. Sie beschuldigt ihn, sie sexuell missbraucht und an seine Freunde - darunter Prinz Andrew - weitergegeben zu haben.

Jetzt sah sich die heute 35-Jährige offenbar gezwungen, auf Twitter etwas klarzustellen: "Ich mache öffentlich bekannt, dass ich in keiner Weise suizidal bin. Ich habe dies meinem Therapeuten und Hausarzt mitgeteilt. Falls mir etwas passiert - lassen Sie diese Sache im Sinne meiner Familie nicht verschwinden und helfen Sie mir, sie zu schützen. Zu viele böse Menschen wollen mich schweigen sehen."

Sie nutzt ihren Twitter-Kanal

Sie antwortete mit dem Beitrag auf den Tweet eines Nutzers, der meinte, man würde ihr etwas antun, um die Reichen zu schützen. Die US-Amerikanerin teilte außerdem das Posting eines Users, der schrieb: "Du bist nicht suizidal und falls du durch einen 'Unfall' stirbst, war es kein Unfall." Ob Virginia Roberts Giuffre tatsächlich schon Drohungen bekommen hat, verriet sie nicht. 

Immer wieder nutzt sie ihren Twitter-Kanal, um auf den Skandal hinzuweisen und sich für Programme stark zu machen, die Opfern sexualisierter Gewalt helfen. Ihr Account mit dem Namen "VRSVirginia" ist von Twitter bislang nicht verifiziert worden. Allerdings folgt die Anwältin Lisa Bloom, die einige von Epsteins mutmaßlichen Opfern vertritt, dem Profil ebenfalls. 

Quelle: "Bild"-Zeitung

ls