Willy Brandt (1969-1974)
Brandt verfolgte einen Kurs der Entspannung und des Ausgleichs mit der Sowjetunion, der DDR und den Ostblockstaaten, der 1970 auch in seinem Kniefall im einstigen jüdischen Ghetto in Warschau Ausdruck fand. Für seine Ostpolitik erhielt Brandt 1971 den Friedensnobelpreis. Zum politischen Verhängnis wurde ihm die Enttarnung eines DDR-Spions, der einer seiner engsten Mitarbeiter gewesen war: Brandt trat 1974 zurück.
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