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Ehemalige bayerische Landrätin: Was macht eigentlich ... Gabriele Pauli?

Als bayerische Landrätin opponierte sie 2007 gegen den autoritären Führungsstil von Edmund Stoiber – und leitete dessen Sturz ein.

Was macht Gabriele Pauli, die ehemalige bayerische Landrätin?

Gabriele Pauli, 60, in einem Park an der Isar in München, wo sie lebt

Sie haben als Treffpunkt den Bayerischen Landtag in München vorgeschlagen. Soll das der Beginn einer neuen politischen Karriere sein?

Nein. Damit ist vorerst Schluss. Aber ich bin dort als ehemalige Abgeordnete immer noch gern.

Zuletzt haben Sie Schmuck verkauft. Warum?

Ich habe vor einem Jahr das Juweliergeschäft meiner Mutter in Zirndorf übernommen. Meine Mutter, die im letzten Jahr gestorben ist, stand da noch mit 83 Jahren immer an der Theke. Mich hat die Branche seit meiner Kindheit fasziniert. Aber das lief dann doch nicht so, wie ich es mir dachte.

Wieso nicht?

Vielleicht, weil mit dem Geschäft zu viele Erinnerungen verbunden waren. Das Haus, in dem wir, also die ganze Familie, uns früher zum Essen versammelt haben, die Oma, der Vater, der ein leidenschaftlicher Uhrmachermeister war, mein Bruder und eben meine Mutter, das war nun leer. Wo wir früher alle um einen Tisch saßen, war jetzt nur noch ich da. Ich fühlte mich verloren, habe vor ein paar Wochen die Vitrinen und Regale ausgeräumt und werde die Uhren und den Schmuck nun im Laden einer Freundin in der Münchner Innenstadt anbieten.

Hilft es dabei, einmal in Bayern sehr berühmt gewesen zu sein? Immerhin sind Sie die Frau, die maßgeblich daran beteiligt war, dass Edmund Stoiber als Ministerpräsident gestürzt wurde.

Dass das hilft, glaube ich nicht. Aber viele sprechen mich immer noch darauf an. Sie fanden die Aktion sehr mutig.

Was wollen die Leute wissen?

Na ja, was im Jahre 2007 genau passiert ist. Ich hatte mich damals offenbar unbeliebt gemacht, weil ich als Landrätin und Mitglied des Landesvorstands der CSU die Alleingänge des Ministerpräsidenten nicht mehr tragbar fand und Stoibers Prunkstil kritisierte. Aus dem unmittelbaren Umfeld des Ministerpräsidenten wurde daraufhin versucht, private Details von mir auszuforschen. Man wollte mich auf diese Art zum Schweigen bringen. Vor allem wollte Stoiber mit mir darüber nicht reden, weil ich "nicht so wichtig sei", wie er meinte. Das war der Anfang vom Ende seiner Zeit als Ministerpräsident. In der Rangliste der Fragen, die ich immer wieder beantworten muss, kommt das an erster Stelle.

Und was an zweiter?

Meine nur knapp gescheiterte Wahl zur Bürgermeisterin auf Sylt.

Wieso sollte es ausgerechnet Sylt sein?

Das ist ein wunderschöner Ort, eine Insel mit Kraft, Magie und großen Problemen. Man suchte dort gerade einen Bürgermeister, und ich war schließlich 18 Jahre lang Landrätin in Fürth, hatte also Erfahrungen in der Kommunalpolitik.

Wann waren Sie das letzte Mal auf Sylt?

Vor ein paar Wochen erst.

Tut es noch weh, in der Stichwahl verloren zu haben?

Aber nein. Ich bekam von meinen friesischen Freunden ja auf Anhieb 45 Prozent.

Es gab dann noch die Fotos mit den Latexhandschuhen und der entsprechenden Garderobe. An welcher Stelle stehen die auf Ihrer Rangliste?

Die interessieren kaum noch. Das war eine fotografische Spielerei. Es entstand ein Sturm im Wasserglas. Die Fotos sind brav und unbedeutend.

Was geschah mit den Handschuhen?

Die wurden bei Ebay für 1131 Euro versteigert. Nicht von mir. Irgendjemand hat sie jetzt wohl im Tresor liegen.

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Interview: Rupp Doinet
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(