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H&M-Mode im stern-Check: Wie tragbar ist die Kollektion von Alexander Wang?

Durchsichtige Blusen für sie, kurze Hose für ihn - und das im Winter: Am Donnerstag erscheint bei H&M die Kollektion von US-Designer Alexander Wang. Der stern hat sie vorab anprobiert.

Von Julia Kepenek und Jens Maier

Model Joan Smalls und Fußballstar Andy Carroll in der H&M-Kollektion von Alexander Wang

Model Joan Smalls und Fußballstar Andy Carroll in der H&M-Kollektion von Alexander Wang

Es ist der Test Normalos gegen Super-Models und Top-Athleten: stern-Redakteurin Julia Kepenek tritt gegen Joan Smalls, Raquel Zimmermann und Isabeli Fontana an, stern-Redakteur Jens Maier gegen den englischen Fußballstar Andy Carroll und den Kickboxer Rivaldino dos Santos. Doch es geht weder auf den Laufsteg noch auf den Fußballplatz oder in den Ring, sondern in die Umkleidekabine. Die Aufgabe: alles anziehen.

Am 6. November erscheint die H&M-Kollektion von US-Designer Alexander Wang. Der 30-Jährige tritt damit in die Fußstapfen von Karl Lagerfeld, der sich vor zehn Jahren als erster namenhafter Designer aufs Terrain der preiswerten Kaufhausmode begab. Seitdem haben die Gastkollektionen der schwedischen Modekette Tradition und finden mal mehr, mal weniger Beachtung unter Modekritikern.

Wangs H&M-Mode erfordert Mut. Den Damen verpasst er bauchfreie Tops und hautenge Leggins, die Herren bekommen fluoroszierende Parkas und kurze Lederhosen übergezogen. Das Besondere an seiner Kollektion ist vor allem, dass selbst Accessoires wie Schwimmbrille oder Boxhandschuhe nicht nur als Gag fürs Kampagnenmotiv gedacht, sondern käuflich zu erwerben sind.

Doch sehen die Teile in der Umkleide noch genauso aus wie in den hochglänzenden Kampagnenmotiven? Sind sie alltagstauglich? Und vor allem: Kann man sich damit auf die Straße trauen? Julia Kepenek und Jens Maier haben den Test gemacht und die Kollektion genau so angezogen, wie sie in der Kampagne abgebildet ist. Der große stern-Check: Wang-Mode für Normalos.

Look eins: Sporty-Spice

Langarmshirt 39,99 Euro, Shorts 59,99 Euro, Ledersneaker 199 Euro, Duffeltasche 99 Euro, Schwimmbrille 39,99 Euro, Handschuhe 24,99 Euro

Langarmshirt 39,99 Euro, Shorts 59,99 Euro, Ledersneaker 199 Euro, Duffeltasche 99 Euro, Schwimmbrille 39,99 Euro, Handschuhe 24,99 Euro

Langarmshirt und kurze Hose fühlen sich an wie Laufbekleidung. Kein Wunder, schließlich sind sie nicht aus Baumwolle, sondern aus Polyester gefertigt. Der Schriftzug an den Ärmeln macht klar, hier handelt es sich nicht um schnöde Sportmode, sondern um Wang. Die Leder-Schuhe sind bequem, die Handschuhe aus Tauchanzugstoff super warm. Fürs Fitnessstudio ist der Look allerdings zu schade, für die Straße zu kalt. Wohin dann damit? In den Club. Was die Taucherbrille soll? Vielleicht an den Professor aus "Zurück in die Zukunft erinnern".

Straßentauglichkeit:

In Berlin ja, in Passau nein

Wärmefaktor:

Doktor Bibber, nur an den Händen wird's warm

Fazit:

tragbar!

Pullover: 49,99 Euro, Leggings: 49,99 Euro, Schwimmbrille: 39,99 Euro, Boxhandschuhe: 49,99 Euro, Lederschlappen: 69,99 Euro

Pullover: 49,99 Euro, Leggings: 49,99 Euro, Schwimmbrille: 39,99 Euro, Boxhandschuhe: 49,99 Euro, Lederschlappen: 69,99 Euro

Seit einigen Saisons liegen kastenförmige, bauchfreie Pullover im Trend. Im schlechtesten Fall kombiniert man darunter Bluse oder Hemd, im besten Fall Bauchmuskeln. Ohne die geht es gar nicht, wenn man den hellgrauen Sweater von Alexander Wang mit Würde tragen will. Die umgehängten Boxhandschuhe - ausschließlich als Accessoire und nicht für den sportlichen Gebrauch gedacht - helfen nur bedingt, Hüftgold zu kaschieren. Die Leggings sind dagegen tragbar, kombiniert mit T-Shirt und Jeanshemd oder in ihrer eigentlich Funktion als Sporthose. Denn Wang hat für H&M auch eine Yogamatte entworfen.

Straßentauglichkeit:

Nur für Teenies ohne Bauch und Busen - oder Frauen, die ein Sixpack wie Gwen Stefani besitzen.

Wärmefaktor:

Die Beine sind gut eingepackt, am Bauch riskiert man Frostbeulen.

Fazit:

nicht tragbar!

Look zwei: Michelin-Mann und -Frau

Mit langen Unterhosen und Leder-Schlappen durch den Winter: Sporttights für 39,99 Euro, Daunenjacke 399 Euro, Tasche 99 Euro, Slip-ins aus Leder 69,99 Euro, Mütze 24,99 Euro

Mit langen Unterhosen und Leder-Schlappen durch den Winter: Sporttights für 39,99 Euro, Daunenjacke 399 Euro, Tasche 99 Euro, Slip-ins aus Leder 69,99 Euro, Mütze 24,99 Euro

Die Lederschlappen sind zwar bequem, aber sollen wohl eher Opas Hausschuhe ersetzen als die adäquate Winterfußmode sein. Die Tights sind, was sie sind: lange Unterhosen, die drunter gehören. Die Jacke ist das Highlight dieses Looks. Sie gibt nicht nur verdammt warm, sondern fluorisziert im Dunkeln. Ein echter Hingucker - und damit lenkt sie hoffentlich von der albernen Rappermütze ab.

Straßentauglichkeit:

Warum hat der Mann keine Hosen an?

Wärmefaktor:

Oben flauschig, unten fußkalt

Fazit:

In dieser Kombination nicht tragbar.

Regenjacke: 149 Euro, Gürtel: 69,99 Euro, Hose:79,99 Euro, Schwimmbrille: 39,99 Euro, Lederschlappen 69,99 Euro

Regenjacke: 149 Euro, Gürtel: 69,99 Euro, Hose:79,99 Euro, Schwimmbrille: 39,99 Euro, Lederschlappen 69,99 Euro

Stil und Funktionskleidung - das ging bisher nur selten zusammen. Die Regenjacke von Wang ist dagegen durchaus vorzeigbar. Der kurze Parka mit Schößchen ist wind- und wasserfest, lässt einen aber dennoch nicht wie einen begossenen Pudel aussehen. Selbst die Kapuze kann man sich getrost überstreifen. Der Gürtel ist kein Muss, macht aber eine schlanke Taille und verleiht dem sonst sportlichen Outfit etwas Glamour. Die schwarze Jeans ist schlicht, aber nicht spektakulär. Minuspunkte gibt es für das verspielte Muster. Auch die Schuhe taugen eher für den Sommerurlaub als für den Herbstspaziergang.

Straßentauglichkeit:

Sofort einsatzbereit. Der Regenschirm kann zukünftig zu Hause bleiben.

Wärmefaktor:

Mutti würde sich freuen: Da bist du richtig gut eingepackt, Kind!

Fazit:

tragbar, mit anderen Schuhen

Ein bisschen Leder braucht jeder: Lederhemd und Ledershorts für je 99 Euro, Lederschuhe für 199, der Lederrucksack kostet 179 Euro. Die Handschuhe gibt's für vergleichsweise günstige 24,99 Euro und die Schwimmbrille für 39,99.

Ein bisschen Leder braucht jeder: Lederhemd und Ledershorts für je 99 Euro, Lederschuhe für 199, der Lederrucksack kostet 179 Euro. Die Handschuhe gibt's für vergleichsweise günstige 24,99 Euro und die Schwimmbrille für 39,99.

Look drei: Leder

Lederhemd, Ledershorts und Lederschuhe: Das Material ist super, fässt sich wunderbar an und sitzt bequem. Das aufgedruckte asiatische Muster ist Geschmackssache, doch es bleibt die Frage: Zu welchem Anlass soll Mann diesen Look tragen? Zum Training sind die Ledersachen jedenfalls völlig ungeeignet, da nicht waschbar. Auch im Büro dürfte dieses Outfit nur bedingt Zustimmung finden. Doch der Rucksack aus Leder ist super.

Straßentauglichkeit:

Nur für dunkle Gassen

Wärmefaktor:

Nur für ganz harte Lederkerle

Fazit:

nicht tragbar!

Schwarzer Pullover mit Cut-Outs: 129 Euro, Lederhose 249 Euro, Schwimmbrille 39,99 Euro, Sonnenbrille (um den Hals getragen): 29,99 Euro, Lederschlappen 69,99 Euro

Schwarzer Pullover mit Cut-Outs: 129 Euro, Lederhose 249 Euro, Schwimmbrille 39,99 Euro, Sonnenbrille (um den Hals getragen): 29,99 Euro, Lederschlappen 69,99 Euro

Eine schwarze Lederhose gehört in den gut sortierten Kleiderschrank jeder Frau. Nicht immer muss es eine Röhre sein, wie Alexander Wang mit seinem weit geschnittenen Modell beweist. Die Hose ist dank Bündchen und geradem Bein wahnsinnig bequem, das Leder butterweich. Praktisch sind die Taschen, die bei Lederleggings immer fehlen. Schwieriger wird es mit dem Oberteil. Das besitzt an Busen, Bauch und Oberarmen transparente Einsätze. Also genau da, wo die Normalo-Frau keine Modelmaße hat oder schlichtweg nicht halbnackt auf die Straße gehen will wie das Model auf dem Kampagnenfoto. Einzige Alternative: Ein schwarzes Top drunter ziehen. Das nimmt dem Pullover aber jede Raffinesse. Die Accessoires sind Geschmackssache. Sonnen- beziehungsweise Schwimmbrille als Kette und Haarband einzusetzen, kann man machen. Praktisch ist es nicht. Die flachen Schlappen sind auf jeden Fall eine Wohltat für die Füße und absolut alltagstauglich.

Straßentauglichkeit:

Die Lederhose ist ein Muss, der Pullover nur für die ganz Mutigen

Wärmefaktor:

Wer den Pullover ohne was drunter trägt riskiert eine Lungenentzündung

Fazit:

teilweise tragbar!

Look vier: Black Beauty

Die Mütze gehört natürlich weiter ins Gesicht: Lederjacke 299 Euro, Ledershorts 99 Euro, die Lederstiefel kosten 199 Euro, Lederrucksack für 179 Euro und die Mütze (mal nicht aus Leder) für 24,99 Euro

Die Mütze gehört natürlich weiter ins Gesicht: Lederjacke 299 Euro, Ledershorts 99 Euro, die Lederstiefel kosten 199 Euro, Lederrucksack für 179 Euro und die Mütze (mal nicht aus Leder) für 24,99 Euro

Auch hier gibt es bei den verwendeten Materialen nichts zu meckern. Die Lederjacke fässt sich super an, ist weich und hält warm. Doch es stellt sich erneut die Frage: Wann ziehe ich das an? Für den kurzen Weg nach draußen vielleicht. Müll wegbringen und Brötchen holen im Designer-Look.

Straßentauglichkeit:

Kann sich sehen lassen

Wärmefaktor:

Wadenwickel erwünscht

Fazit:

tragbar!

Schwarzes Kleid: 69,99 Euro, Sonnenbrille (um den Hals getragen): 29,99 Euro, Lederschuhe: 129 Euro, Rucksack: 29,99

Schwarzes Kleid: 69,99 Euro, Sonnenbrille (um den Hals getragen): 29,99 Euro, Lederschuhe: 129 Euro, Rucksack: 29,99

Das kleine Schwarze ist ein Dauerbrenner. Alexander Wang liefert die sportliche Variante mit raffiniertem Rückenausschnitt. Das Kleid ist dank seines Scuba-Materials erstaunlich bequem und anschmiegsam, keine Naht drückt, kein Reißverschluß zwickt, kein Knopf stört. Das Kleid wird einfach über den Kopf gezogen - fertig. Einziger Nachteil: Ein BH lässt sich aufgrund der sportlichen Träger und des Rückenausschnitts nur schwer kaschieren. Besser als die flachen Surferschuhe ließen sich wohl High Heels kombinieren.

Straßentauglichkeit:

Anziehen und rausgehen, absolut vorzeigbar

Wärmefaktor:

Ein Mantel für den Weg, im Club dann einfach abstreifen und im kleinen Schwarzen abhotten

Fazit:

tragbar!

Look fünf: Tauchgang

Zum Tauchgang bitte fertig machen: Wang hat Scuba-Stoffe verarbeitet, die sonst für Tauchanzüge benutzt werden. Kapuzenjacke für 79,99 Euro, Hose für 59,99 Euro und Sneaker für 129 Euro. Selbst die Tasche für 99 Euro ist aus Scuba-Material.

Zum Tauchgang bitte fertig machen: Wang hat Scuba-Stoffe verarbeitet, die sonst für Tauchanzüge benutzt werden. Kapuzenjacke für 79,99 Euro, Hose für 59,99 Euro und Sneaker für 129 Euro. Selbst die Tasche für 99 Euro ist aus Scuba-Material.

Heizungen aus, Klimaanlage an: In diesem Wang-Outfit wird jedem warm. Die verwendeten Scuba-Stoffe aus Tauchanzügen heizen selbst bei Minusgraden noch ein. Das rächt sich allerdings drinnen, wo sie sich schnell zu einer Art Saunaanzug entwickeln. Da hilft nur: Schnell die Wang-Kollektion wechseln.

Straßentauglichkeit:

Passt auf die Königstraße, aber auch auf die Reeperbahn

Wärmefaktor:

Minus 36 Grad und es wird noch kälter - egal

Fazit:

tragbar!

Lederjacke: 299 Euro, Hose: 59,99 Euro, Mütze: 24,99 Euro, Sonnenbrille (um den Hals getragen): 29,99 Euro, Lederschlappen: 69,99 Euro

Lederjacke: 299 Euro, Hose: 59,99 Euro, Mütze: 24,99 Euro, Sonnenbrille (um den Hals getragen): 29,99 Euro, Lederschlappen: 69,99 Euro

Die Hose ist aus Scuba-Materila und heizt ordentlich ein - und dass, obwohl sie schon recht locker sitzt. Auch die gesteppte Lederjacke ist eine Option für kühlere Tage. Dass beide Teile so schön wärmen, rechtfertigt aber nicht den Bauchfrei-Schlitz um die Taille. Da darf ruhig was drunter getragen werden, denn auch die Nieren mögen's kuschelig. Sonst ein 1-A-Winterouftit - zumindest für den milderen Stadtwinter. Die Schuhe, nun ja, lassen wir das. Auch für den Kopf gibt es sicher dezentere Bedeckungen.

Straßentauglichkeit:

Die wattierte Lederjacke ist eine schöne Alternative zum allgegenwertigen Biker-Modell

Wärmefaktor:

Der nackte Bauchschlitz muss bedeckt werden, sonst gibt's eine Nierenentzündung

Fazit:

tragbar!

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(