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Big in Japan: Traum für Zocker: Japanische Firma erfindet Gaming-Bett

Nie wieder aufstehen, das wünschen sich viele, die in die Gaming-Welt abtauchen. Dank der Konstruktion eines japanischen Herstellers wird dieser Traum nun wahr. Mit dem Gaming-Bett.

Ein junger Mann liegt in einem Bett, das mit Bildschirmen, Konsole und Tastatur ausgestattet ist

Alles am Platz: In Japan wird ein Bett für Dauerzocker angeboten

Wer ein richtiger Gamer ist, bewegt sich nicht allzu viel – über Stunden. Das kann unbequem und schmerzhaft werden, wenn die Ausstattung nicht stimmt. Deswegen lassen sich inzwischen extra designte Stühle und Schreibtische kaufen, damit das Rumsitzen erträglich wird. Doch das ist alles nichts gegen den Luxus, der jetzt aus Japan kommt: ein Zockerbett, dem es an nichts fehlt. Ein Twitter-User teilte am Wochenende Fotos davon und sammelte bereits mehr als 125.000 Likes. Der Bedarf ist also ganz offensichtlich da.

Der japanische Hersteller Bauhütte bietet bereits ein großes Repertoire an, um Menschen an Konsolen oder Computern glücklich zu machen. Die Schreibtische, die auf der Website abgebildet sind, sehen zum Teil aus wie das Cockpit eines Flugzeugs. Ebenso dort zu finden sind Liegetipps bei Rückenschmerzen, Präventionsmaßnahmen für Sehnenscheidentzündungen und Maßnahmen gegen Haltungsschäden und steife Schultern. Der Ausstatter kennt seine Pappenheimer.

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Non plus ultra: das Living Bed

In der "Liste der Schreibtischoptionen zur Verbesserung des Wohn- und Bettbereichs des Spieler" finden sich die Utensilien, die es überflüssig machen, jemals wieder aufzustehen. Na gut, eine Toilette gibt es (noch) nicht. Aber vom Bett-Schreibtisch über den "Energiewagen", der Aussparungen für Getränkebehälter hat, lange Beistelltische bis zum Betteppich ist alles zu haben. Selbst "Nutzlose Overalls", wie das Übersetzungsprogramm sie vorstellt, die an die Outfits der "Teletubbies" erinnern und lediglich die Augen frei lassen.

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Das Modell "Nutzlos 2020": ein Ganzkörperanzug für jede Lebenslage

Damit der Gamer nicht den ganzen Tag auf dem Rücken liegt, gibt es zum Bett auch noch einen Sitzsack – den man ins Bett stellt und als Lehne nutzt. So liegt alles griffbereit und die Gefahr, sich vom Bildschirm lösen zu müssen, bleibt auf ein Minimum begrenzt. Wünscheswert wäre natürlich, dass zwischendurch mal jemand reinkommt, der lüftet.

Quellen: Bauhütte, Twitter

bal