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Promi-Accounts geknackt: Hacker "Guccifer" nimmt Hollywood ins Visier

Nach Online-Attacken auf diverse Politiker scheint sich der ominöse Hacker "Guccifer" auf Hollywood-Promis spezialisiert zu haben: Er soll Leonardo DiCaprio und Nicole Kidman ausgespäht haben.

Von Frank Siering, Los Angeles

Hacker "Guccifer" treibt seit einigen Monaten sein Unwesen im World Wide Web. Attacken auf Colin Powell, John Negroponte und auch auf die Schwester von George W. Bush brachten dem angeblich in Rumänien beheimateten Computer-Kriminellen soviel Ruhm ein, dass er mittlerweile sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat. Gefasst wurde Guccifer bislang nicht.

Nachdem es eine gewisse Zeit ruhig geworden war um den ominösen Hacker, so macht er (oder sie) plötzlich wieder Schlagzeilen. Diesmal ist es nicht Washington, sondern Hollywood, das sich den Cyber-Angriffen ausgesetzt sieht.

So berichtet "Radar Online", dass Guccifer gleich einer ganzen Reihe von Movie-Stars heimlich in die Online-Konten geschaut hat. So seien Leonardo DiCaprio, Nicole Kidman, Steve Martin, Robert Redford und auch Warren Beatty zum Opfer von Guccifer geworden. Die Investigativ-Site "The Smoking Gun" berichtet, Guccifer habe Redfords und Beattys Telefonnummern und die geheimen Email-Adressen von Kidman und DiCaprio geklaut.

Hacker mit Selbstdarstellungszwang

Die "Opfer" hätten den Hacker-Angriff wohl kaum bemerkt, so ein Ermittler in Los Angeles. Schlimmer sei es, dass Guccifer anscheinend auch Zugriff auf diverse bislang unveröffentlichte Skripte erlangt habe. Darunter sei auch das Finale der vierten Staffel von "Downtown Abbey" gewesen. Das sei sechs Monate vor der Ausstrahlung der letzten Sendung im Besitz des Hackers.

Als bizarr bezeichneten Ermittler, dass der Hacker selbst seine jüngsten Online-Einbrüche bei den Promis bewarb. So habe sich Guccifer bei der Website "The Smoking Gun" (TSG) gemeldet und dort mit seinen jüngsten "Erfolgen" angegeben. Demnach habe er Angst, ertappt zu werden. In einer Email an TSG schrieb Guccifer: "Ich habe davon geträumt, dass mich eine FBI-Angestellte entdeckt."

Er wisse nicht, was die Zukunft bringe, aber er wolle seine illegal heruntergeladenen Files an einen Reporter schicken, "falls ich verschwinden sollte", so Guccifer, der sich ganz offensichtlich irgendwo zwischen paranoider Scheinwelt und krimineller Wirklichkeit bewegt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.