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Mit Kritik am Vorwahlkampf der Republikaner hat US-Starregisseur Robert Redford das renommierte Sundance Independent-Filmfestival eröffnet.
Die Wirtschaftskrise bewegt die Independent-Filmemacher: Das zeigt das Sundance-Filmfestival in Park City im US-Bundesstaat Utah.
Kein Allüren, keine Skandale, keine peinlichen Filme. Robert Redford hat das Beste aus dem Hollywoodstar-Dasein gemacht. Und wird er auch noch in aller Würde 75 Jahre alt.
Um die kleinen, kreativen Filme kümmert sich Robert Redford. Der US-Schauspieler lädt ab Donnerstag zum Sundance Filmfestival in Park City im US-Staat Utah. Dort ehrt er die Filmschaffenden des Independent-Kino.
Nach 13 Jahren wilder Ehe hat er sich endlich getraut: Schauspieler Robert Redford ehelichte seine deutsche Lebensgefährtin Sibylle Szaggars. Für Hollywood-Verhältnisse eher bodenständig, wurde in einem Hamburger Sternehotel gefeiert.
Mit tiefer Betroffenheit haben Hollywood-Stars wie Robert Redford oder Meryl Streep auf die Nachricht vom Tode Paul Newmans reagiert. Der Schauspieler, Soßenerfinder und Wohltäter mit den blauen Augen war am Freitag im Alter von 83 Jahren an Krebs gestorben. Redford, Newmans Partner in dem Gauner-Film "Der Clou", sagte, dank Newman sei es ihm und Amerika besser ergangen.
Tom Cruise und Robert Redford waren gemeinsam in Berlin und haben den Antikriegsfilm "Von Löwen und Lämmern" vorgestellt. In einer anschließenden Diskussion mit Politikern wie Joschka Fischer konnte sich Robert Redford in seiner Wut auf die Bush-Regierung kaum zügeln.
Als Regisseur wurde Robert Redford mit einem Oscar geehrt - die Zeichnungen aus den jungen Jahren des Hollywoodstars sind dagegen bislang weitgehend unbekannt.
Washington 1865: Eine Witwe wird der Mitschuld am Mord von Abraham Lincoln angeklagt. Ihr Verteidiger bewundert die Stärke der Frau - doch ist sie deswegen unschuldig? Der Polit-Thriller "Die Lincoln Verschwörung" ist die achte Regiearbeit von Robert Redford. stern.de zeigt exklusiv den Trailer.
Oder: Eine große Sehnsucht, die nie ein kleines Ende finden kann . Worum es heute geht: Ein Sonntagvormittag, der Herbst, ein schöner Abend, schweres Gespräch auf weichem Sofa, die Blicke nach Innen, die Blicke nach Außen, ein glücklicher Blick, Barbara Streisand und Robert Redford. Melancholische Stücke wie "Purpurne Wege/Crimson Ways", von der Gruppe Bohren & der Club of Gore hört der getrennte Papi an einem Sonntagvormittag, mal wieder 244 Kilometer von seinen beiden Kindern entfernt, na gut, von Berlin-Mitte nach Hamburg-Nord sind es wohl einige Kilometer weiter. Sei's wie's sei, der getrennte Papi ist hier, seine Kinder dort. Vorgestern kam ein Bild von Marie, sie hatte ihren wir-wissen-nicht-mehr-wievielten-Kuschelhund geschenkt bekommen, eine kleinen, dunkelbraunen Cockerspaniel, der denn auch vollkommen folgerichtig Corkie heißt, klaro. Und dann erzählt die süsseste Tochter der Welt noch am Telephon, sie habe gerade etwas für den süssesten Bruder der Welt zum Geburtstag gekauft - das macht die Rührung besonders groß und die Sehnsucht nach den Kindern noch etwas größer und den ganzen Stand der Dinge mal wieder überdeutlich. Der Blick auf den Baum gegenüber, der Herbst fliegt durch die Luft, das Wetter klirrt schon ein wenig, die Blätter klammern sich an die Zweige und haben bald verloren und werden bald verweht sein und sie wissen es genau, ohne etwas dagegen tun zu können. Und manchmal passieren uns doch auch Sachen, gegen die wir nichts tun können. Etwa die schlaflosen Nächte beim ersten Kind, irgendwann stellte sich das Gefühl ein, man könne eigentlich gar nie mehr lange und ruhig und tief schlafen. Das sind dann Erfahrungen, die man etwa mit anderen Eltern an einem sehr schönen Abend in sehr harmonischer Runde austauscht - wie mit jenem Paar, das der getrennte Papi am Abend kennenlernte. Sie haben Zwillinge und freuen sich über jede geschlafene Stunde und man erzählt sich begeistert und leidenschaftlich und teilnahmsvoll von seinen Kindern und mir fällt ein, dass Marie in ihren ersten Monaten sehr gerne und sehr friedlich beim Geräusch eines Föns eingeschlummert ist. Allerdings brauchte dann irgendwo in der Wohnung nur ein Papierfetzen auf den Boden zu schweben und schon war sie wundersamer Weise wieder wach. Durch diese Erinnerungen wird aus dem Gespräch ein schweres auf weichem Sofa und statt sich entspannt ins Sofa fallen zu lassen, rückt der getrennte Papi auf die Möbelkante und die Blicke fallen nach Innen und sie fallen verdammt weit nach Innen und immer weiter bis der Blick nicht weiter fallen können als auf den treibsandigen Boden der Vergangenheit, die vergangener gar nicht sein sollte. Oder eben doch nicht, "weil die Kinder uns den Rest des Lebens verbinden werden", wie Eltern zu sagen pflegen, mal mit sehr ernster, mal mit sehr fröhlicher, mal mit verzweifelter Miene. Die Blicke nach Innen vertiefen sich, wenn es um Alexander geht, den der getrennte Papi relativ kurz nach seiner Geburt für einige Tage alleine versorgen musste und ihn nachts aus seiner Wiege holte, um ihn neben sich zu legen und zusammen schliefen sie für eine Weile ein und wie aus einem Film sieht der getrennte Papi sich und seine Sohn von oben da unten in dem Bett liegen und fragt sich, ob er das wohl Alles hinkriegen würde mit dem zweiten Kind? Plötzlich holte die Verantwortung ihren dichtgewebten, wattigen, wulstigen Mantel hervor und warf ihn über den getrennten Papi, der nach Luft zu schnappen hatte, nicht zum letzten Male. Und nicht zum ersten Male ist der getrennte Papi glücklich wie der Sohn da so friedlich liegt wie es friedlicher kaum sein könnte und Atem und Augenblick stehen ganz still und stumm und Bewegungen sind wie eingefrorene Luftblasen in einem Quarz, den man nicht aus der Hand legen will. So kreist das Gespräch weiter um Erfahrungen, deren Ausgänge und Blicke nach Außen doch ungewiss bleiben, weil das Leben bisweilen über Klippen springt und dabei manchmal weder Fallschirm noch Sprungtuch bereithält. Das sind dann die purpurnen Wege nach unten, deren Fallhöhe unbekannt ist. Ich denke an einen meiner Lieblingsfilme, "The Way We Were" mit Barbara Streisand und Robert Redford, beide so gutaussehend und jung, das es in den Augen blendet, fast sticht. Wie sie da am Washington Square stehen und der wunderschöne Song von Marvin Hamlisch hört nicht auf die Wolken zu streicheln. In diesem Song sind gleichermaßen so viele Hoffnungen aufgehoben und begraben, dass er so unsterblich ist, das ihn selbst schlechte Bilder auf YouTube nicht kleinkriegen. "The Way We Were" ist der Anfang und das Ende einer Beziehung, die von Anfang bis Ende nicht glücklich zu Ende gelebt werden konnte. Wie im wahren Leben eben, bedeutet freilich überhaupt nicht, es gäbe keine glücklichen Beziehungen - natürlich gibt es sie und hoffentlich werden unsere Kinder sie uns vorleben. "Wer weiß das schon", sagt Gaff im "Blade Runner", niemand ahnt wie lange Rachael, die Replikantin, wohl noch zu leben hat. "Wer weiß das schon". Und der Himmel reißt auf und die Musik von Vangelis pulsiert und das Ende ist gut. Geht es nicht immer um die große Sehnsucht, die nie ein kleines Ende finden kann? Aber dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
Mit einem Film von Robert Redford ist am Donnerstagabend das Sundance-Filmfestival eröffnet worden. Auch deutsche Filme sind vertreten, darunter "Good Bye, Lenin!".
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Charles Robert Redford, Jr. ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Filmproduzent. Redford zählt seit den späten 1960er Jahren zu den populärsten Hollywoodschauspielern und war zwischen 1973 und 1976 der kassenträchtigste Filmstar. Er hat sieben Spielfilme inszeniert und für sein Regiedebüt Eine ganz normale Familie 1981 den Oscar erhalten. Redford ist auch als Umweltschützer aktiv.