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News aus Hamburg: Sorge um Stintbestand: Naturschützer fordern Baggerstopp in Elbe

Autofahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt +++ Schüler-Gruppe findet totes Baby hinter Schule +++ Hamburg testet Lkw-Abbiegeassistenten +++ News aus Hamburg.

hamburg news - baggerstopp elbe

Ein Fischer schüttet in seinem Boot auf der Elbe frisch gefangenen Stint aus einer Reuse

DPA

Naturschützer fordern Baggerstopp in Elbe

Vor wenigen Wochen haben die letzten Elbfischer Alarm geschlagen und auf den dramatischen Rückgang des Stintbestandes aufmerksam gemacht. Nun fordern Naturschützer den Stopp von Baggerarbeiten und Hafenschlick-Einbringungen in der Elbe. Das seien bekanntermaßen Faktoren, die dem Stint zu schaffen machen. "Für den Schutz des Stintbestands müssen aktuelle Eingriffe vorsorglich jetzt gestoppt werden", teilte das Bündnis "Lebendige Tideelbe" mit. Die belastetenden Aktivitäten in dem Fluss sollten so lange gestoppt werden, bis deren Unbedenklichkeit bewiesen sei.

Nur nach den Ursachen zu suchen und mittelfristig etwas gegen den Rückgang zu tun, reiche nicht mehr aus. "Bei der derzeitigen Bestandsentwicklung des Stints und den dramatischen Folgen muss endlich auch Ökologie Priorität haben. Mit der bereits begonnenen Elbvertiefung wird sich die Situation nochmals deutlich verschlimmern", sagte Manfred Braasch, Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Hamburg, dazu.

Den Ursachen des seit fünf Jahren andauernden Rückgangs der Stintbestände ist auch das Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg auf der Spur. Unter der Beteiligung von Behörden, Wissenschaft, Vereinen und Verbänden hat sich im vergangenen November die "Initiative Elbfische" gegründet, um die Fischfauna in der Tideelbe nachhaltig zu fördern.

Autofahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Eine 52 Jahre alte Autofahrerin ist bei dem Zusammenstoß zweier Autos in Hamburg-Eppendorf lebensgefährlich verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge übersah die Autofahrerin in der Nacht zu Samstag beim Abbiegen einen vorfahrtsberechtigten Wagen, wie die Polizei mitteilte. Die 52-Jährige musste einem Feuerwehrsprecher zufolge an der Unfallstelle wiederbelebt werden, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die drei Insassen des zweiten Autos seien bei dem Unfall unverletzt geblieben.


Nachrichten aus Hamburg von Freitag, 22. März

hamburg news Kinderleiche

Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Lübeck haben die Ermittlungen zum Fund des toten Säuglings aufgenommen.

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Glinde: Schüler-Gruppe findet totes Baby hinter Schule

Eine Gruppe Schüler machte am Freitag in Glinde (Kreis Storman) einen grausigen Fund. Im Gellhornpark, der an mehrere Schulen grenzt, fanden sie einen toten Säugling. Als die Kinder das Baby entdeckten, war es in ein blaues Handtuch eingewickelt. Die Beamten teilten auf Anfrage des stern mit, dass man in den kommenden Tagen Fotos veröffentlichen werde, von denen man sich Hinweise aus der Bevölkerung erhoffe. Darüber hinaus werden umfangreiche Befragungen an der angrenzenden Schule durchgeführt. Die Schülergruppe, die die Babyleiche entdeckte, wird von einem Seelsorge-Team fachmännisch betreut. Um die Todesursache zu klären, wird in den nächsten Tagen eine Obduktion des Leichnams durchgeführt. Dann erst kann geklärt werden, ob es sich bei dem Tod des Säuglings möglicherweise um ein Gewaltverbrechen handelt. 

Update: Die Polizei veröffentlichte am Nachmittag ein Foto des blauen Handtuchs, in das der Säugling eingewickelt vorgefunden wurde. Nun bitten die Beamten um Hinweise aus der Bevölkerung: "Zeugen, denen das Handtuch bekannt vorkommt oder denen es im Gellhornpark aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0451-1310 bei der Polizei zu melden."

hamburg News Handtuch Glinde

Mit diesem Foto wendet sich die Polizei an die Bevölkerung

Hamburg testet Lkw-Abbiegeassistenten

Immer wieder kommt es mit abbiegenden Lastwagen zu tödlichen Radfahrerunfällen - Hamburg will nun mit einem Pilotprojekt umsteuern. Insgesamt 18 Fahrzeuge der Hamburger Behörden werden mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet, wie Innensenator Andy Grote (SPD) und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Freitag mitteilten.

Grote erklärte: "Wir müssen bei der Ausrüstung von Fahrzeugen mit Abbiegeassistenten endlich vorankommen und können nicht noch Jahre warten, bis auf EU-Ebene eine verpflichtende Einführung geregelt wird." Westhagemann sagte: "Wir wollen die schwächeren Verkehrsteilnehmer mit diesem Projekt besser schützen."Der Test soll sechs Monate laufen, ab 2020 will Hamburg dann seine mehr als 2000 Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit dem System ausstatten.

HSV trennt sich von Mittelfeldspieler Holtby

Fußball-Zweitligist Hamburger SV und Lewis Holtby gehen nach der Saison getrennte Wege. Sportvorstand Ralf Becker und Trainer Hannes Wolf teilten dem 28 Jahre alten Mittelfeldspieler am Donnerstag mit, dass sein im Sommer auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wird. "Lewis hat unsere Entscheidung sehr professionell aufgenommen. Er wird sich weiterhin maximal in unsere gemeinsamen Aufgaben knien und seinen Beitrag dazu leisten, mit dem HSV den größtmöglichen sportlichen Erfolg zu erreichen", sagte Becker am Freitag.

Holtby steht seit 2014 beim HSV unter Vertrag. Zunächst war er als Leihspieler von Tottenham Hotspur an die Elbe geholt worden, 2015 erhielt er einen festen Vertrag. Er absolvierte bislang 135 Spiele für die Hamburger und erzielte 15 Tore. In der Bundesliga spielte er auch für Schalke 04, den FSV Mainz 05 und den VfL Bochum. Dreimal war er in die deutsche Nationalmannschaft berufen worden.

Nach Kinderverbot: Unbekannte verüben Farbattacke auf Café

Auf ein Café im Stadtteil Eimsbüttel, in dem Kinder unter sechs Jahre nicht erwünscht sind, ist eine Farbattacke verübt worden. Die Fassade wurde mit schwarzer und weißer Farbe besprüht, wie die Polizei am Freitag bestätigte. Zudem seien ein trauriger Smiley und die Worte: "Kevin, 6 Jahre" aufgesprüht worden. Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" darüber berichtet. Die Besitzerin hatte nach Medienberichten mit Anfeindungen zu kämpfen, nachdem sie erklärt hatte, dass Kinder unter sechs Jahren nicht erwünscht seien.

34-Jähriger in Keller gefangen, um Marihuana-Plantage zu pflegen

Etwa eine Woche lange soll ein Mann im Hamburger Stadtteil Jenfeld in seinem Keller eine Geisel genommen haben. Wie die Polizei berichtet, habe der 34-Jährige sein Opfer erpresst und einen vierstelligen Betrag erbeutet. Zudem soll er ihn dazu genötigt haben, eine private Marihuana-Plantage zu pflegen. Dem Mann gelang nach einigen Tagen die Flucht. Bereits am Mittwoch stießen Beamte bei einer Wohnungsdurchsuchung auf die professionell betrieben Plantage mit rund 200 Marihuana-Pflanzen. In einer zweiten Wohnung, wo das Opfer offenbar eingesperrt worden war, stellten sie kleine Mengen Kokain und Marihuana sowie eine Schreckschusswaffe sicher. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

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Eine professionell betrieben Plantage mit rund 200 Marihuana-Pflanzen fand die Polizei Hamburg am Mittwoch in der Wohnung eines 34-Jährigen


Nachrichten aus Hamburg von Donnerstag, 21. März

Flughafen schafft Sprengstoff-Spürhunde ab

Der Hamburger Flughafen schafft seine Sprengstoff-Spürhunde ab. "Es hat bereits ein Gespräch mit unseren Hundeführern gegeben. Die schmerzliche Entscheidung ist der Konzernleitung nicht leicht gefallen", sagte Sprecherin Stefanie Harder am Donnerstag. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Die Arbeit der Vierbeiner soll in Zukunft von maschinellen Sprengstoff-Detektoren erledigt werden - die Technik sei mittlerweile besser entwickelt, als eine Hundenase riechen kann.

Insgesamt drei Hundeführer sind derzeit am Flughafen angestellt. Sie hatten mit ihren Hunden die Autos und Waren untersucht, die auf das Flughafengelände gelangen. Die Mitarbeiter sollen nun andere Aufgaben bekommen, ihre Hunde dürfen sie aber weiterhin zum Dienst mitbringen. Nach Angaben der Sprecherin setzt auch die Bundespolizei keine Hunde mehr ein, um nach Sprengstoff zu suchen. Die Hunde beim Zoll, die nach Drogen suchen, seien jedoch weiter im Einsatz.

Meldepflicht für Ferienwohnungen: 2500 in Hamburg registriert

Knapp 2500 Hamburger haben ihre Wohnungen bereits als kurzzeitige Ferienunterkünfte registrieren lassen. Ab dem 1. April benötigt jeder, der seinen Wohnraum über Portale wie Airbnb anbieten will, eine sogenannte Wohnraumschutznummer, wie Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) am Donnerstag betonte. Auch Portale sind verpflichtet, Angebote in Hamburg nur noch mit entsprechender Nummer zu veröffentlichen. Ansonsten drohen Bußgelder bis zu 500.000 Euro. Die Regelung soll helfen, den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten.

Die "wirklich beachtliche Zahl" von bisher 2448 Registrierungen sei ein "großer Erfolg", sagte Stapelfeld. Ein Grund dafür sei auch in der einfachen Online-Registrierung zu sehen, die "ein schlankes Verfahren, ein schnelles Verfahren und vor allem ein gebührenfreies Verfahren" biete. Sie gehe davon aus, dass die Zahl in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen werde. Laut Airbnb vermieten in der Hansestadt rund 9000 Eigentümer und Mieter ihre Wohnungen oder einzelne Zimmer über das Online-Portal. Nach anfänglicher Kritik an der Verschärfung lobte das Unternehmen kürzlich das "digitale und schlanke Registrierungssystem in Hamburg".

"Wir haben eine Wohnungsknappheit", sagte Stapelfeldt. Deshalb müsse die Zweckentfremdung vorhandenen Wohnraums verhindert werden. Es gehe aber auch um die Lebensqualität in Szenestadtteilen wie Schanzenviertel, St. Pauli oder Ottensen, in denen besonders viele Kurzeit-Gäste unterkommen wollen. "Wir haben die Situation, dass es vielfach in den Nachbarschaften, in denen solche Wohnungen vermietet werden, zu Störungen gekommen ist."

Alarmierung dank Webcam: Feuerwehr rettet Mann aus Elbe 

Lebensretter Webcam: Die Hamburger Feuerwehr hat einen stark unterkühlten Mann aus der Elbe gerettet. Der 74 Jahre alte Mann war in der Nacht zum Donnerstag in der Nähe des Strandweges am Fähranleger Blankenese ins Wasser gefallen, wie die Polizei mitteilte. Zufällig habe ein Mann aus Pinneberg den Zwischenfall auf einer Webcam beobachtet und die Polizei alarmiert, sagte ein Sprecher. Nach Angaben des Pinnebergers war der Mann zunächst auf dem Anleger auf und ab gegangen und dann im Wasser verschwunden.

Nach dem Hinweis fuhr zunächst ein Streifenwagen zu dem Unglücksort, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Beamten hätten den Mann in der Nähe des Anlegers ausmachen können und ihm einen Rettungsrings zugeworfen. Anschließend habe die Feuerwehr den 74-Jährigen aus dem Wasser geholt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Der Zustand des Mannes sei kritisch, sagte der Sprecher. Er habe sich etwa 40 Minuten im kalten Elbwasser befunden. 

Mann stirbt bei Wohnungsbrand in Altona

Bei einem Wohnungsbrand in Hamburg-Altona ist ein Mann ums Leben gekommen. Feuerwehrleute hatten das Feuer in der Stresemannstraße am Donnerstagmorgen während der Fahrt zu einem Termin zufällig entdeckt, wie ein Sprecher mitteilte. Sie bemerkten starken Rauch und stellten fest, dass die Wohnungstür vom Feuer bereits nach außen gewölbt war.

Alarmierte Kollegen löschten den Brand und fanden dabei einen 60-Jährigen leblos im Bett liegen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Einsatzkräfte brachten die übrigen Bewohner des Hauses in Sicherheit. Weitere Verletzte gab es nicht. Das Feuer wurde vollständig gelöscht, die Polizei nahm die Ermittlung der Brandursache auf. Teile der Stresemannstraße, eine der Hauptverbindungsstraßen in Hamburg, waren zeitweilig gesperrt.

Gefangener flüchtet bei Freigang 

Ein Gefangener aus der Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel ist am Dienstag bei einer Ausführung geflüchtet. Der 24-Jährige sei in Begleitung einer Justizbeamtin beim Arbeitsamt gewesen, um seine im Juli anstehende Entlassung vorzubereiten, teilte die Justizbehörde am Mittwoch mit. Anschließend habe er noch außerhalb der JVA Mittag essen dürfen.

Beide Termine, bei denen der Gefangene auch von zwei ihm nahestehenden Personen begleitet worden sei, seien beanstandungslos verlaufen. Auf dem Rückweg in die Anstalt sei er am U-Bahnhof Hoheluft "überraschend für alle Beteiligten" weglaufen. Die Polizei habe umgehend eine Fahndung eingeleitet, den 24-Jährigen aber nicht aufgreifen können.

Der Gefangene war den Angaben zufolge wegen gefährlicher Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Zudem sollte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen wegen eines Drogendelikts absitzen.


Nachrichten aus Hamburg von Mittwoch, 20. März

Spaziergängerin findet Horn eines Nashorns in Hamburg

Eine Spaziergängerin hat in einem Hamburger Wald das Horn eines Nashorns gefunden. Es lag eingewickelt in Zeitungspapier und in einer Plastiktüte am Wildschutzzaun der Autobahn 7 in Hamburg-Harburg, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet. Das 45 Zentimeter lange Horn wurde kriminaltechnisch untersucht und die Fachdienststelle Artenschutz ermittelt.

Wie das Horn in das Waldstück gelangen konnte, war zunächst unklar. "Wir vermuten, dass es aus einem Auto geworfen wurde, da sich die Fundstelle unterhalb einer Brücke über die Autobahn 7 befindet", sagte ein Polizeisprecher. Nashörner sind nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt. Das Horn ist vor allem in Asien äußerst begehrt, da ihm potenzsteigernde Wirkung nachgesagt wird. Mit dem illegalen Handel werden weltweit Millionen umgesetzt.

Feuer in Kleingartengebiet

Die Feuerwehr Hamburg rückt am Mittwochnachmittag zu einem Großeinsatz nach Hamburg-Wilstorf im Bezirk Harburg aus. In einem Kleingartengebiet brennt ein Behelfsheim, zudem steht eine Gartenlaube in Flammen. Die Rauchentwicklung ist dabei so stark, dass die Feuerwehr eine Warnung an alle Bewohner im Bereich Harburg ausspricht. Die Stadt Hamburg meldete sich außerdem via Katwarn. Eine Gesundheitsgefahr bestehe demnach nicht, alle Anwohner sind jedoch angehalten, Fenstern und Türen zu schließen, Klima- und Lüftungsanlagen sollen ebenfalls ausgeschaltet werden. Die Warnung wurde um 14:36 Uhr ausgesprochen und gilt bis auf weiteres.

Update: Die Warnungen über Katwarn wurden aufgehoben (Stand: 16:34 Uhr)

City-Hof wird abgerissen 

Die unter Denkmalschutz stehenden City-Hochhäuser in der Nähe des Hamburger Weltkulturerbes Kontorhausviertel und Speicherstadt werden abgerissen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat den Abbruch der Gebäude aus den 1950er Jahren genehmigt, teilte die Behörde am Mittwoch in Hamburg mit. Zuvor hatte ICOMOS International, das Beratungsgremium der UNESCO, seinen abschließenden Bericht über die Beratungsmission aus dem August 2018 übermittelt. Danach bedauert ICOMOS zwar einen möglichen Abriss des Ensembles im Sinne des Denkmalschutzes, stellt jedoch nach Angaben der Behörde keine Gefährdung des Welterbestatus fest.

Die Hochhäuser aus den 1950er Jahren sollen durch einen Neubau mit rötlicher Backstein-Fassade ersetzt werden. Dagegen gibt es seit längerem Protest. Die Kritiker befürchten, der Neubau könnte Sichtachsen versperren und somit den "universellen Wert" des Weltkulturerbes Kontorhausviertel und Speicherstadt beeinträchtigen.

Mann auf Bahngleis geschubst: Polizei fahndet öffentlich

Sieben Monate nachdem er einen 55-Jährigen im Hamburger U-Bahnhof St. Pauli auf die Gleise gestoßen und schwer verletzt hat, sucht die Polizei mit einem Fahndungsfoto nach dem mutmaßlichen Täter. Ein am Mittwoch veröffentliche Bild stammt den Angaben zufolge aus einem Video und zeigt einen jungen Mann offensichtlich südländischer Herkunft mit dunklen kurzen Haaren und dunkler Kleidung. Er soll den 55-Jährigen im August vergangenen Jahres unvermittelt ins Gleisbett gestoßen haben, als dieser auf den Zug wartete. Der 55-Jährige erlitt Knochenbrüche an Oberkörper und Becken. Während Umstehende ihn von den Gleisen holten, war der Täter unerkannt geflohen. Die Polizei bitte um Hinweise.

Rico Benatelli wechselt zum FC St. Pauli

Mittelfeldspieler Rico Benatelli wird seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden nicht verlängern und schließt sich dem Liga-Konkurrenten FC St. Pauli an. "Rico hat uns offen und fair in einem persönlichen Gespräch hier im Trainingslager über seine Entscheidung informiert. Ich habe keine Zweifel daran, dass Rico sich bei uns in den kommenden Wochen bis zum Saisonende weiter mit voller Kraft in den Dienst der Mannschaft stellen wird", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge in einer Vereinsmitteilung.

Benatelli kam 2017 ablösefrei von den Würzburger Kickers nach Dresden, wo der 27-Jährige 47 Pflichtspiele (vier Tore, drei Vorlagen) absolvierte. Auf St. Pauli erhält der Mittelfeldspieler einen Dreijahresvertrag.

Wohnungswirtschaft kritisiert Erbbaurechtspläne des Senats

Vertreter der Wohnungswirtschaft haben erneut die Pläne des rot-grünen Hamburger Senats kritisiert, bei der Vergabe städtischer Grundstücke künftig verstärkt auf das Erbbaurecht zu setzen. Dies stehe dem Wunsch nach Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum entgegen, warnte der Vorstandsvorsitzende des Altonaer Spar- und Bauvereins, Burkhard Pawils, am Mittwoch beim "Wohnungswirtschaftlichen Frühstück" mit Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Genossenschaften sei es aufgrund der Befristung solcher Verträge nicht möglich, nach 30 bis 35 Jahren fällige Investitionen in die Wohngebäude zu darstellbaren Konditionen zu finanzieren. "Und das verträgt sich nicht mit bezahlbarem Wohnen."

Tschentscher verteidigte die Pläne, betonte aber auch die Bedeutung der Genossenschaften, die vielen Hamburgern Wohnraum zu bezahlbaren Mieten böten. Dies werde man bei den Plänen berücksichtigen. Er versprach, dass das Erbbaurecht zu Bedingungen angeboten werde, "die ein wirtschaftliches Äquivalent zum Kauf sind".

Nach Angaben des Direktors des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) planen die im VNW organisierten Hamburger Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in diesem Jahr Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,25 Milliarden Euro. "Rund 725 Millionen Euro davon sollen in die Errichtung neuer Wohnungen fließen." Im vergangenen Jahr seien von den VNW-Mitgliedern 2100 neue Wohnungen fertiggestellt worden, 75 Prozent davon öffentlich gefördert.

Sanierung des Bismarck-Denkmals verzögert sich

Die Sanierung des vom Verfall bedrohten Hamburger Bismarck-Denkmals verzögert sich. Grund sei die noch fehlende baufachliche Prüfung durch die Bundesbauabteilung, eine Voraussetzung für den Zuwendungsbescheid, sagte eine Sprecherin des Bezirksamts Mitte der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich sollte die Restaurierung des Denkmals oberhalb der Landungsbrücken an der Elbe im März starten. Einen neuen Termin könne sie noch nicht nennen, ergänzte die Sprecherin. Sie hoffte, dass die Arbeiten bis zum Sommer beginnen werden. Mit einer Höhe von gut 34 Metern ist das Bauwerk das größte Denkmal Hamburgs und zugleich die größte Statue des Eisernen Kanzlers überhaupt.

Die Sanierungskosten von 6,5 Millionen Euro soll der Bund übernehmen, wozu der Zuwendungsbescheid erforderlich ist. Die Stadt will die gleiche Summe für die Neugestaltung des Alten Elbparks zur Verfügung stellen, die im Anschluss erfolgen soll. Für die Sanierung sind ein bis anderthalb Jahre angesetzt. Die Bundesbauabteilung gehört zur Stadtentwicklungsbehörde und nimmt Bauaufgaben des Bundes in Hamburg als Verwaltung wahr.

Das 1906 errichtete Monument des Architekten Johann Emil Schaudt und des Bildhauers Hugo Lederer sollte in Form einer Rolandstatue eine Huldigung an das Kaiserreich sein. Die Bismarck-Ehrung war in Hamburg von Anfang an umstritten. Obwohl es heute zu den Wahrzeichen der Hansestadt gehört und vom Hafen aus gut sichtbar ist, wurde das Denkmal über Jahre vernachlässigt.

Lanfermann und Herbert sind Trainer des Jahres

Christian Lanfermann und Marc Oliver Herbst sind am Dienstag beim Jahresempfang des Hamburger Sportbunds als Trainer des Jahres 2019 ausgezeichnet worden. Lanfermann ist Cheftrainer des Golfclubs Falkenstein, dessen Frauenmannschaft er im vergangenen Jahr zur deutschen Meisterschaft und zum Sieg im Europapokal der Landesmeister führte. Marc Oliver Herbert betreut den weiblichen U16-Bereich des Hamburg Hockey-Verbands, in dem viel C- und D-Kader-Athletinnen stehen.


Nachrichten aus Hamburg von Dienstag, 19. März

Fahrradfahrer von Lkw überrollt und getötet

Ein Radfahrer ist Dienstagmittag bei einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen in Hamburg-Stellingen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall an der Ecke Große Bahnstraße/Holstenkamp. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" und der "Bild"-Zeitung handelt es sich bei dem getöteten Fahrradfahrer um einen 48-jährigen Mann. Der Lkw-Fahrer habe ihn beim Rechtsabbiegen übersehen und mit seinem Gefährt überrollt. Dabei erlitt der Fahrradfahrer schwere Verletzungen und Brust und Kopf. Er sei noch an der Unfallstelle gestorben. Der Lkw-Fahrer habe einen Schock erlitten.

Geschäftsleiter Rettig verlässt den FC St. Pauli

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli verliert seinen kaufmännischen Geschäftsleiter Andreas Rettig. Wie der Club am Dienstag mitteilte, wird der 55-Jährige seinen Posten zum 30. September räumen. Ausschlaggebend seien private Gründe, die Rettig in seine Wahlheimat Köln zurück führten.

"Die Entscheidung, diesen großartigen Verein zu verlassen, ist mir unglaublich schwergefallen, aber es gibt '50+1' private und persönliche Gründe für diesen Schritt", wird Rettig auf der Vereins-Homepage zitiert. "Die Gespräche waren freundschaftlich, respektvoll und zu jeder Zeit von weitsichtiger Planung für den FC St. Pauli geprägt", sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Über die Rettig-Nachfolge will der Club dann zu Beginn der Saison 2019/20 informieren.

Auf Polizeiwache: Frau schlitz Katze die Kehle auf

Eine 36-jährige Frau hat auf der Polizeiwache am Steindamm eine Katze mit einer Rasierklinge schwer verletzt. Laut Angaben der Polizei erschien die gebürtige Berlinerin am Sonntag auf der Wache, um eine Anzeige aufzugeben, in einem Korb trug sie eine Katze mit sich. Plötzlich holte sie das Tier aus dem Korb, zückte eine Rasierklinge und schnitt der Katze die Kehle auf. Daraufhin rannte das Tier stark blutend durch die Wache. Die Beamten brachten die Katze in eine Tierklinik, sie wird den Angriff höchstwahrscheinlich überleben.

Die Frau wurde im Vorfeld bereits psychisch auffällig und begab sich freiwillig in Behandlung. Da die Psychiater am UKE allerdings keine Fremd- oder Eigengefährdung erkennen konnten, wurde sie wieder entlassen. Nun wird sie bis auf weiteres erneut in eine Psychiatrie eingewiesen. Die Polizeibeamten sind von dem Fall sichtlich mitgenommen, schrieben auf Facebook: "Jede Polizistin, jeder Polizist findet einen eigenen Weg, erschreckende, blutige, traurige Erlebnisse zu verarbeiten. Manchmal ist es aber auch für Profis schwierig, nahtlos von einem emotional belastenden Einsatz zum nächsten Einsatz zu fahren und sofort im Kopf umzuschalten."

Quelle: "Hamburger Morgenpost"

Freikarten-Affäre: Senat veröffentlicht Vertrag

Rund eineinhalb Jahre nach dem Rolling Stones-Konzert im Hamburger Stadtpark und nach erheblichem öffentlichen Druck hat der Senat nun doch den Vertrag der Stadt mit dem Veranstalter veröffentlicht. In der 19-seitigen, nur vier Tage vor dem Konzert am 9. September 2017 unterzeichneten Vereinbarung ist unter anderem festgelegt, dass die FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH für die Nutzung des Parks je nach Ticketverkauf zwischen 205.000 und 255.000 Euro bezahlt.

Medienberichten zufolge gilt das als sehr wenig, wären demnach laut Gebührenordnung doch bis zu einer Million Euro möglich gewesen - was wiederum ein besonderes Licht auf die sogenannte Freikarten-Affäre wirft. Es war bereits spekuliert worden, dass es einen Zusammenhang zwischen der Vergabe von Freikarten und einer niedrigen Gebühr für die Stadtparknutzung geben könnte.

Der damalige Chef des Bezirksamts Nord, Harald Rösler (SPD), hatte 2017 dem Konzert-Veranstalter zugesagt, dass im September die Rolling Stones vor 80.000 Menschen im Stadtpark auftreten dürfen. Im Zuge dessen waren später auch 100 Freikarten für Abgeordnete und Mitarbeiter des Amts ausgehandelt worden.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg prüft nun seit Monaten, ob dabei alles mit rechten Dingen zuging. Wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und der Vorteilnahme wird derzeit gegen mehr als 34 Mitarbeiter des Bezirksamtes Nord ermittelt - unter anderem, weil sie die Freikarten angenommen hatten. In fünf Fällen wurde bereits Anklage erhoben. So müssen sich die frühere Gesundheitsstaatsrätin Elke Badde (SPD) und Ex-Amtsleiter Rösler demnächst vor Gericht verantworten.

"Hamburg räumt auf" geht in nächste Runde

Die Stadtreinigung lädt vom 22. bis 31. März wieder zum traditionellen Frühjahrsputz in der Hansestadt. Für die Aktion "Hamburg räumt auf" haben sich bereits knapp 1000 Aufräumteams angemeldet. Seit der Premiere in 1998 steigt die Teilnehmerzahl jedes Jahr: Damals mit 7200 freiwilligen Stadtreinigern gestartet, hat sich deren Anzahl bis zum vergangenen Jahr auf 72.100 verzehnfacht. Die von den Helfern gesammelte Müllmenge stieg in demselben Zeitraum von ursprünglich 62 Tonnen auf 193 Tonnen in 2018.

Ob Schulklassen, Sportvereine oder mit Arbeitskollegen: Sowohl telefonisch als auch über die Internetseite der Aktion ist die Anmeldung von jedem willkommen, um Hamburg auf Vordermann zu bringen. Neben einer sauberen Stadt gibt es auch in diesem Jahr noch eine weitere Motivation für die Putzteufel: Diverse Sponsoren aus der Hamburger Kultur- und Erlebnislandschaft verlosen unter den Teilnehmern Preise wie zum Beispiel Theater- sowie Museumstickets oder kostenlosen Eintritt in einen Kletterpark.

Ein weiteres Zeichen für die Reinlichkeit der Hanseaten ist das erfolgreiche Anlaufen der Initiative "Sauberes Hamburg". Ebenfalls von der Stadtreinigung initiiert, konnten die Organisatoren vor kurzem bereits den 10.000. Unterstützer für das ergänzende Projekt begrüßen.

Mann will Streit schlichten und wird verletzt

Offenbar weil er einen Streit schlichten wollte, ist ein 38-Jähriger in Hamburg mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mann hatte in der Nacht zu Dienstag einen Streit zwischen drei anderen Männern beobachtet und versuchte, diesen zu schlichten, wie die Polizei mitteilte. Einer der Streitbeteiligten stach daraufhin zu und traf den 38-Jährigen am Oberschenkel. Die drei Tatverdächtigen konnten unerkannt flüchten. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Prozess gegen Zahnarzt: Urteil möglich

Der Prozess gegen einen Zahnarzt vor dem Hamburger Amtsgericht soll heute zu Ende gehen. Allerdings habe sich der Verteidiger des 54-jährigen Mediziners vorbehalten, noch ein neues Gutachten zu beantragen, sagte ein Gerichtssprecher. Darum ist fraglich, ob wie geplant die Plädoyers gehalten und das Urteil gesprochen werden können.

Der Zahnarzt soll zwischen Anfang 2009 und November 2010 vier Patienten falsch behandelt oder vor den Eingriffen unzureichend aufgeklärt haben. Einer Frau soll er unabgesprochen sämtliche Zähne abgeschliffen haben, einer anderen 22 Zähne gezogen, obwohl dies nur bei dreien erforderlich gewesen sei. Bei einer weiteren Patientin und einem Patienten kam es laut Anklage nach fehlerhaften Behandlungen zu Komplikationen.

2015 hatte das Gericht einen Strafbefehl erlassen, nach dem der Mediziner mit zehn Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldauflage von 2000 Euro bestraft werden sollte. Dagegen hatte der Zahnarzt Einspruch eingelegt.


Nachrichten aus Hamburg von Montag, 18. März

Nach Angriffen auf St.-Pauli-Fans: Polizei bittet um Mithilfe

Die Polizei Hamburg fahndet erneut nach mehreren unbekannten Tätern, die im März 2017 eine Gruppe von Anhängern des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli angegriffen und zum Teil schwer verletzt haben. Die achtköpfige Fan-Gruppe war auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel der Kiezkicker in einem Parkhaus von mindestens 20 zum Teil maskierten und mit Fanutensilien des Stadtrivalen HSV bekleideten Personen beschimpft und angegriffen worden. Die Täter erbeuteten mehrere St. Pauli-Fanutensilien und verletzten die Fans zum Teil erheblich, berichtete die Polizei Hamburg am Montag.

Eine damalige Sofortfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen hatte nicht zur Festnahme der Täter geführt. Da auch die Vernehmung der Geschädigten weder zur Festnahme noch zur Identifizierung der Täter geführt habe, fahndet die Hamburger Polizei erneut mit einem Zeugenaufruf und bittet um Hinweise. Die Ermittlungen führt das zuständige Landeskriminalamt für Sportgewalt.

Rihanna vs. Rihana: Superstar geht gegen Schönheitssalon vor

Ein Hamburger Schönheitssalon hat Probleme mit R&B-Superstar Rihanna. Grund dafür ist der Name des Geschäftes. Inhaberin Samia El Aidi hat den Salon nach ihrer Nichte und ihrer Tochter benannt - "Rihana Lamis". Doch das stößt  Rihannas Anwälten bitter auf, denn auch die ist in dieser Branche aktiv. Die Juristen fürchten Verwechslungen und die Ausnutzung des guten Rufes von Rihanna, die unter anderem eine Kosmetik-Kollektion hat.

Deshalb haben Anwälte nun Widerspruch gegen die Marke "Rihana Lamis" eingelegt. Es gebe ein markenrechtliches Widerspruchsverfahren, so ein Sprecher des Deutschen Patent- und Markenamtes. Der Widerspruch sei auf 38 Seiten relativ umfangreich begründet worden. Bis es zu einer Entscheidung kommt, könne es aber etwa ein Jahr dauern. Zuvor hatte die "Bild" über den Fall berichtet.

Die Inhaberin und ihr Ehemann können indes die Welt nicht mehr verstehen. "Wir haben nie versucht, über ihren Namen berühmt zu werden, sondern nur über unsere Dienstleistungen", sagte Walli El Aidi der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin ein Fan von ihr", sagte er weiter. "Am liebsten würden wir sagen: Wir sind erst seit acht Monaten unterwegs und lebten vorher von Hartz IV. Warum machst du uns kaputt? Unterstütz' uns doch. Du bist doch auch von ganz unten gekommen."

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Die Anwälte von Superstar Rihanna wehren sich gegen den Namen des Beautycenters "Rihana Lamis".

Bahnstrecke Hamburg-Westerland wird saniert und modernisiert

Die Strecke Hamburg-Westerland soll saniert und modernisiert werden. Insgesamt 160 Millionen Euro will die Bahn dafür in den kommenden vier Jahren investieren, sagte am Montag Michael Körber von der DB-Netz AG. Damit sollen rund 200 Kilometer Gleise, mehr als 30 Weichen und drei Brücken erneuert werden. Außerdem sollen Bahnübergänge und die Signaltechnik modernisiert werden. Ziel sei, die Grundsanierung bis 2022 abzuschließen und damit den Investitionsstau nachhaltig zu reduzieren, sagte Körber in Husum. Die Arbeiten sollen am 30. März auf einem ersten Teilstück bei Bredstedt (Kreis Nordfriesland) beginnen.

HAW: Studenten knacken PDF mit Prüfungsaufgaben

An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) sind Studierende offenbar unerlaubt in den Besitz von Prüfungsinhalten gekommen. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, geht es um Mathematik-Klausuren im Fach Wirtschaftsingenieurwesen. Ein HAW-Sprecher bestätigte den Vorfall. Er gehe aber von einem bedauerlichen Einzelfall aus. "Durch den Bedienfehler eines Hochschullehrers bei der Behandlung von PDF-Dokumenten haben sich Studierende Zugang zu Prüfungsinhalten verschaffen können", so der Sprecher. Demnach lagen die Prüfungsaufgaben samt Lösungen verschlüsselt auf der Website "EMIL HAW Hamburg" im E-Learning-Bereich. Studenten sollen die Dateien gefunden und mit einer Software entschlüsselt haben.

Fahrverbote in Hamburg: Tschentscher bezweifelt schnelle Änderung 

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) rechnet nicht mit einer schnellen Änderung bei den Fahrverboten für ältere Dieselfahrzeuge in zwei Hamburger Straßen. "Ich bin skeptisch, dass es zu einer neuen Einschätzung kommt", sagte er dem Radiosender "NDR 90,3". "Die Durchfahrverbote an diesen beiden Stellen, sind wirksam und sie sind an der Stelle nach unserer Abwägung auch erforderlich".

Nach der Entscheidung des Bundestages zu Stickoxid-Grenzwerten und Fahrverboten in Städten prüft die Innenbehörde der Hansestadt derzeit die Entscheidung für Diesel-Fahrverbote in der Stresemannstraße und der Max-Brauer-Allee. Die Opposition in der Hamburger Bürgerschaft will den Druck auf den Senat erhöhen, die seit Mai 2018 geltenden Durchfahrtsbeschränkungen wieder abzuschaffen.

430 Gewalttaten in Partnerschaften, Opfer zumeist Frauen

Die Hamburger Polizei hat im Jahr 2018 mehr als 430 Fälle von Gewalttaten in Partnerschaften registriert. In der Mehrheit der Fälle - nämlich 304 Mal - waren die Opfer Frauen, wie die Polizei mitteilte. Erfasst werden in der Statistik Gewalttaten zwischen Eheleuten, zwischen Menschen in eingetragenen Lebenspartnerschaften sowie zwischen unverheirateten Partnern. Darüber hinaus gab es 253 Fälle, in denen Menschen Opfer von Gewalt wurden, die von ihrem Ex-Partner ausging. Hiervon waren 192 Mal Frauen betroffen. Außerdem erfuhren in 164 Fällen Männer und in 150 Fällen Frauen Gewalt innerhalb sonstiger familiärer Beziehungen.

fk/js/rös / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(