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Zeichentrickserie: Twitter-Nutzer erinnert uns daran, wie brutal "Als die Tiere den Wald verließen" war

Viele von uns haben in den 90ern mit Begeisterung die Serie von Fuchs, Dachs und Eule gesehen, die ihre ursprüngliche Heimat verlassen müssen. Dabei haben wir beinahe verdrängt, wie grausam viele Szenen aus der Kindersendung waren.

Die Tiere des Waldes beschließen, dass sie auswandern müssen

Die Tiere des Waldes beschließen, dass sie auswandern müssen

Wir haben es ja schon einmal erwähnt: Es gab eine Zeit, in der es für pädagogisch sinnvoll gehalten wurde, schon kleine Kinder mit dem Schrecken der echten Welt zu konfrontieren – in Form von Film und Fernsehen. Die nachhaltig verstörendsten Kinderfilme der 80er und frühen 90er-Jahre haben wir bereits hier einmal in einem Artikel zusammengefasst – eine beliebte Zeichentrickserie allerdings haben wir dort nicht erwähnt: "Als die Tiere den Wald verließen".

Ein Twitter-Nutzer hat nun erledigt, was wir bisher versäumten, und sich die ganze Serie noch einmal angesehen. Und dabei schrieb er fein säuberlich mit, was alles Schreckliches passierte, während Fuchs, Dachs und Igel aus dem Thalerwald in den idyllischen Weißhirschpark auswandern. Und das ist – einiges. Und vieles davon wird sich damals in eine kleine, dunkle Ecke eures unschuldigen Kindergehirns eingebrannt haben, so dass ihr – wie wir – rufen werdet: "Oh mein Gott, genau! So war das ja!"

Das Grauen haben wir verdrängt, nicht vergessen

Die Serie, die 1993 vom WDR, der BBC und Rundfunkanstalten aus 14 weiteren Ländern produziert wurde, erzählt die Geschichte der Tiere aus dem Thalerwald. Deren Heimat wird von den Menschen zerstört, so dass sie eine neue Unterkunft finden müssen. Da sie durch Erzählungen vom friedlichen, unberührten Weißhirschpark gehört haben, beschließen sie, dorthin auszuwandern. Damit die gefährliche Reise gelingt, schwören zuvor alle Tiere, sich während der Wanderung nicht gegenseitig zu fressen – ein nötiger Schwur, da beispielsweise sowohl Füchse als auch Kaninchen oder Eulen und Kröten zur Gruppe gehören.

So weit, so nett. Aber natürlich geht die Reise nicht ohne Opfer vonstatten. Und Twitterer Ben a.k.a. @bilbo983 hat sie alle für uns aufgezählt. Danke für nichts, Bro!

"Die Wassermolch-Familie – verbrannt. Frau Fasan – erschossen, gekocht und vermutlich gegessen. Herr Fasan – erschossen, während er voller Horror den gerösteten Leichnam seiner Frau anstarrte", schreibt Ben. Ehrlich gesagt dreht sich uns gerade bei letzterem der Magen um. Ob Millenials deshalb so häufig zu Vegetariern wurden?

Weiter geht's. Ben kennt keine Gnade – und die Serie auch nicht. "Das Baby-Kaninchen – beinahe in einer Falle erdrosselt worden. Die ganze Kaninchen-Familie ertrank fast in einem Fluss. Die Kaninchen etränken beinahe den Fuchs, der vom Fluss mitgerissen wird. Maulwurf – wird fast von einem Hecht gefressen." (Bisher waren wir sehr froh über jedes "fast"!) "Drei Mäusebabys – von einem Neuntöter-Vogel ermordet, der sie auf einer Dornenhecke aufspießt, während die Eltern zusehen müssen." Okay, dahin sind unsere friedlichen Nächte ... oh Gott!

"Fuchs und Füchsin – wurden fast von einem Rudel tollwütiger Hunde erlegt. Kröte – wurde fast lebendig von einem Karpfen verschluckt. Baby-Kaninchen – vor den Augen seiner Eltern und seiner Schwestern von Wilderern erschossen." Und dann das Ereignis, das die Autorin dieses Artikels tatsächlich selbst nie vergessen hat: "Herr und Frau Igel werden auf der Schnellstraße von einem Auto zerquetscht, während sie starr vor Angst sind." Die armen Igel!

Wir würden an dieser Stelle gerne aufhören, wirklich! Aber das geht noch nicht. Denn, wie Ben schreibt: "Frau Feldmaus – ermordet und gegessen von einem Falken, nur Minuten nachdem beide im Weißhirschpark angekommen sind. Katze – schwer verwundet durch den Falken, weil sie glaubt, er wolle den Maulwurf angreifen. Frau Wühlmaus – vom Blaufuchs Narbengesicht gegessen. Falke – aus Rache von der Katze angefallen."

Und weiter geht's mit Mord und Totschlag im Tierreich: "Katze – vom Dachs angegriffen, der den Falken beschützen will. Herr Wühlmaus – erfriert. Zwei Rehe und ein Blaufuchs – von Wilderern erschossen. Maulwurf – stirbt an Altersschwäche und Unterkühlung. Träumer, der junge Fuchs – ermordet von Narbengesicht. Frau Hase – ermordet und gegessen von Narbengesicht."

Ben kommt schließlich zu der einzig richtigen Einsicht:

"Zusammenfassung: Dies ist eine der besten Kindersendungen, die je gemacht wurde, aber es ist kein Wunder, das unsere Generation so verkorkst ist." Ja, Ben, da liegst du vermutlich ziemlich richtig. Und wir gehen uns jetzt dann mal ein Tofu-Schnitzel in die Pfanne hauen, bevor wir die ganze Nacht wachliegen ...

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(