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NEON-Traumziel: Darum müsst ihr unbedingt nach ...Jerusalem

Traumziel gefunden: Einen Trip nach Jerusalem solltet ihr euch auf jeden Fall in den Reisekalender schreiben. Aber was macht man dort den ganzen Tag? Wo lässt es sich im Zentrum der drei großen Weltreligionen am besten shoppen, feiern, chillen? NEON ist euer Guide.

Jerusalem

Licht und Schatten: Die kulturelle und religiöse Vielfalt macht Jerusalem einzigartig

Getty Images

Jerusalem ist der Inbegriff Israels: Wunderschön und unglaublich kompliziert. Die Stadt zwischen dem Mittelmeer und Totem Meer beherbergt einige der wichtigsten religiöse Städten des Judentums, des Christentums und des Islam. Dementsprechend groß sind auch immer wieder die Spannungen im religiösen, politischen und gesellschaftlichen Alltag. Während Israel die gesamte Stadt als Hauptstadt des Landes deklariert, erhebt Palästina Anspruch auf den Ost-Teil der Stadt. Neben den historischen Orten und dem israelischen Parlament, liegt auch die Holocaust Gedenkstädte Yad Vashem nur eine kurze Autofahrt entfernt.

Hinkommen: Am besten mit dem Flugzeug zum Internationalen Flughafen Ben Gurion. Der liegt zentral zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Flüge gibt es ab rund 300 Euro. Jedoch sollte man reichlich Zeit mitbringen: Die Sicherheitskontrolle beim Hin- und auch beim Rückflug sind nicht zu unterschätzen. Wie lange dauert der Aufenthalt? Hat man den Koffer allein gepackt? Dazu muss man wissen: Der Flughafen ist Israels Tor zur Welt, nur von dort kann man schnell und problemlos beispielsweise nach Europa. Denn der Staat am Mittelmeer steht mit vielen seiner direkten Nachbarn wie Syrien, dem Libanon und Jordanien immer noch im Konflikt.

Mitbringen: Wer Jerusalem besucht, sollte Offenheit und starke Nerven mitbringen. Die historische Altstadt erstreckt sich zwar nur über einen Quadratkilometer – dafür konzentrieren sich hier sämtliche heilige Städten und Sehenswürdigkeiten: Die Klagemauer, der Tempelberg, die Grabeskirche, das Jaffa Tor, die Via Dolorosa und viele mehr. Dementsprechend voll ist es in den verwinkelten Gassen und Straßen. Wer nicht früh morgens oder spät abends geht, schiebt sich mit zehntausenden Touristen durch die Stadt.

Trotzdem sollte man den vier Vierteln der heiligen Stadt mindestens einen ganzen Tag widmen: im jüdischen, christlichen, armenischen und muslimischen Teil lassen sich unzählige Eindrücke sammeln. Wer jedoch religiöse Städten besuchen will, sollte unbedingt auf seine Kleidung achten: Schultern, Dekolleté und Knie sollten bedeckt sein. Am besten hat man immer einen großen Schal im Rucksack oder der Handtasche dabei – der schützt auch vor den Klimaanlagen, die gerade in öffentlichen Gebäuden und Hotels in Israel gern (für europäische Verhältnisse) hoch aufgedreht sind.

Rumkommen: Datteln, Mandeln, Baklava, Kardamom, Zimt, Pitabrot ... wer Jerusalem erkundet, sollte unbedingt die Vielfalt Israels auf einem der Märkte erleben und sich mit Gewürzen und anderen Mitbringseln eindecken. Besonders für Veganer ist die israelische und die koschere jüdische Küche, die oftmals ohne Milch auskommt, ein Fest. Auf dem Mahane Yehuda Markt, der täglich von 8- 19 Uhr und freitags bis 15 Uhr stattfindet, lässt sich ausgiebig staunen, probieren und schlemmen. Die Auswahl an Gewürzen, Nüssen, Trockenfrüchten, Brot und so vielem mehr, scheint unendlich. Wer mehr auf Souvenirs aus ist, wird im Suq, dem arabischen Markt in der Altstadt, fündig. Aber hier gilt: Handeln, handeln, handeln. Meist sind weder bei den Restaurants noch bei Souvenirs und Co. Preise angeschlagen.

Zum Schlendern und Shoppen in Jerusalem gehört auch, einfach das wilde Treiben zu beobachten: Anders als in Tel Aviv ist die Stadt auf ihre Art und weise bunter und multikultureller. Wer sich umschaut, entdeckt ultraorthodoxe Juden in schwarzen Anzügen und Pelzhüten, die aus einem anderen Jahrhundert zu stammen scheinen. Russische Reisegruppen auf Pilgerfahrt, die Rosenkränze und Kerzen kaufen, amerikanische Pilger mit Capy und Namensschild um den Hals, damit man sich nicht verliert, Frauen und Männer in Camouflage, die gerade ihren Dienst im Militär ableisten und viele mehr. Wer freitags abends in die heilige Stadt kommt, kann außerdem den Clash und das Zusammenleben der Religionen und Kulturen erleben. Während der Muezzin vom Turm der Moschee zum Gebet ruft, eilen ultraorthodoxe Juden durch das muslimische Viertel, um den Sabbat an der Klagemauer zu beginnen. Und nur wenige Stunden zuvor sind auf den gleichen Straßen christliche Pilger in einer Prozession den Leidensweg Christi auf der Via Delorosa entlanggelaufen.

Wer genug vom Gewusel der Stadt hat, kann auf den Ölberg fahren, um das bekannte Panorama auf Alt-Jerusalem zu genießen. Laut christlicher Tradition soll Jesus von hier nach seiner Kreuzigung in den Himmel aufgefahren sein. Besucher mit noch ein bisschen mehr Zeit, erreichen in einer Stunde das Tote Meer. Im Salzsee, der 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, treibt man aufgrund des hohen Salzgehalts an der Oberfläche.

Essen: In Jerusalem gilt wie in Tel Aviv – iss Hummus. Die Creme aus Kichererbsen und Sesampaste ist in Israel Kulturgut und schmeckt noch einmal ganz anders, als die Varianten, die man mittlerweile auch in Deutschland bekommt. Besonders auf dem Mahane Yehuda Markt kann man in kleinen Restaurants und an Marktständen die israelische Küche erleben, die Einflüsse aus Europa und dem Nahen Osten vereint. Zum Nachtisch bietet sich ein Stück Baklava an: Das Gebäck aus Blätter- oder Folioteig, das häufig mit Mandeln, Nüssen oder Pistazien verfeinert und in Zuckersirup eingelegt ist, könnte auch gut eine eigene Mahlzeit sein.

Ausgehen: Fragt man die Israelis, dann wird in Jerusalem vor allem gebetet und in Tel Aviv gefeiert. Doch in den letzten Jahren lädt auch die Heilige Stadt immer mehr zum Ausgehen ein. Besonders in der Neustadt, rund um die Ben Yehuda Straße, finden sich zahlreiche Restaurants und Bars. Aber Vorsicht: Israel ist ein teures Reiseland! Für ein Bier kann man schnell acht Euro hinblättern, für Wein und Essen sogar noch deutlich mehr.

Unterkommen: Auch bei der Unterkunft muss man mit höheren Preisen rechnen. In der Altstadt finden sich jedoch zahlreiche Jugendherbergen für jeden Geldbeutel. Wer ein bisschen mondäner wohnen und sich am Buffet durch ein ausgiebiges israelisches Frühstück schlemmen will, kann im Prima Royal absteigen.

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.